CfP: Derrida-Konferenz in Frankfurt

Vom 14. bis zum 16. März 2012 wird in Frankfurt eine große Konferenz zu Jacques Derrida und dessen Philosophie der Dekonstruktion stattfinden. Ziel der Konferenz ist es, die von Derrida angestoßenen Begriffsbildungen und Theorieansätze zu reflektieren und fortzuführen. Wer sich mit Derrida beschäftigt (und wenn es auch noch work-in-progress ist), ist aufgefordert sich mit einem Abstract von maximal 500 Wörtern Länge für die Konferenz zu bewerben. Folgende Schwerpunkte sollen auf der Konferenz angegangen werden: An-Arché und Gewalt / Literatur, Schrift und Stimme / Ontologie und Hauntologie / Souveränität, eleutheria und exousia / Animots und Anthropologie /Zeitraum, Nachträglichkeit und Iteration / Verantwortung und Gesetz / Intersubjektivität und Alterität / Aporie, Methode und Dialektik / Erkenntnis und epoché / Geometrie und Genealogie. Deadline für die Einreichung von Abstracts ist der 15. Oktober, die Konferenz ist zweisprachig und an ihr werden auch ein paar sehr renommierte Begleiter und Exegeten Derridas teilnehmen, z.B. Jean-Luc Nancy oder Hélène Cixous.

Den ganzen Call samt Beschreibung der Konferenz und allen Formalien findet ihr auf der Konferenzwebseite http://www.derrida-frankfurt.net/ .

Weiterlesen

Stalinistischer Terror und andere Gewalt an der HU

Die Ringvorlesung „Gewalt – Faszination und Ordnung“ des Evangelischen Studienwerks geht – jeweils am Dienstag um 18 Uhr im Hauptgebäude –  mit einer Reihe spannender Vorträge in die zweite Semesterhälfte. Heute Abend spricht der Historiker Jörg Baberowski über „Furcht und Terror – Ermöglichungsräume stalinistischer Gewalt in der Sowjetunion 1917-1953“; am 18. Januar dann Herfried Münkler zu „Assymetrischer Gewalt in Neuen Kriegen“; und der Kriminologe Sebastian Scheerer überlegt am 1. Februar, ob man mit Terroristen verhandeln solle. Das volle Programm findet sich hier.

Weiterlesen