CfP „Digitale Dystopien“ (Berliner Debatte Initial)

Für einen Themenschwerpunkt „Digitale Dystopien“ im Frühjahr 2020 bittet die Redaktion der Berliner Debatte Initial um Einreichungen. Gesucht werden einerseits literatur‐ und kulturwissenschaftliche Analysen und Vergleiche dystopischer Romane, Filme und Games, andererseits aber auch sozial- und politikwissenschaftliche, philosophische und rechtliche Betrachtungen zur Technikentwicklung und ihren Auswirkungen für den Einzelnen und die Gesellschaft sowie zu deren politischer Diskussion. Einen ausführlichen CfP findet ihr hier. Einreichungen mit Arbeitstitel und Abstract (auf Deutsch, max. 3.000 Zeichen) sind bis zum 15.07.2019 möglich; nach der Auswahl werden die fertigen Beiträge zum 30.11.2019 fällig.

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CfA: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Paderborn

Am Institut für Medienwissenschaften der Universität Paderborn ist eine 50%-Stelle (EG 13) ausgeschrieben, die sich auch an Politische Theoretiker/innen richtet. Der inhaltliche Fokus soll auf einer kritischen Auseinandersetzung mit den Digital Humanities liegen. Es handelt sich dabei um eine Promotionsstelle mit Lehrverpflichtung am Arbeitsbereich „Medien, Algorithmen und Gesellschaft“ von Prof. Dr. Tobias Matzner. Die Deadline für die Bewerbung ist der 15.01.2018 und alle weiteren Informationen finden sich hier.

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Das Internet. Unendliche Weiten… umkämpfte Grenzen

Im jüngsten Heft der Zeitschrift für Politik und Gesellschaft INDES, welches sich dem Thema „Grenzen“ widmet, habe ich einen Beitrag über die Einrichtung von Grenzen in den Weiten der virtuellen Welt publiziert. Wen die Thematik interessiert, der hat hier die Möglichkeit die schöne Zeitschriftenversion als PDF herunterzuladen. Unter dem Strich findet ihr außerdem eine auf Bloglänge zugespitzte Kurzfassung. Der Artikel stellt den Anfang eines etwas weiterreichenden, auch empirischen Forschungsprojekts dar, welches ich zusammen mit Ben Kamis unternehme. Unsere erste Präsentation auf dem Berliner Kolloquium des Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft (Bericht) wurde mittlerweile in einen Blogbeitrag auf dem Sipo-Blog umgewandelt (How to Catch a Battle Troll) und auch auf Netzpolitik diskutiert. Mehr wird folgen, hier aber nun erst einmal die Grundüberlegung über die Rolle von Grenzen im Netz und die Schwierigkeiten bei deren Errichtung – Input und Kommentare sind herzlichst erbeten. (mehr …)

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Blogs und die Wissenschaft auf der re:publica

Die re:publica steht wieder vor der Tür (unser Bericht von letztem Jahr). Von Mittwoch, dem 2.Mai, bis zum Freitag, den 4.Mai, wird in der Station-Berlin konferiert und diesmal ist der Theorieblog auch auf einem Panel vertreten: Am Mittwoch um 17:15 Uhr wollen wir mit euch für eine Stunde über Blogs und die Wissenschaft diskutieren. Mit dabei sind Leonhard Dobusch (Governance across borders), Daniela Kallinich (Göttinger Institut für Demokratieforschung), Max Steinbeis (Verfassungsblog), Mareike König (de.hypotheses.org) und Thorsten Thiel – full disclosure: Autor dieser Ankündigung. Wir knüpfen an an unseren letztjährigen Workshop zu Bloggen in den Sozialwissenschaften (Bericht) an. Es wäre schön, wenn einige von euch dabei wären und mit uns diskutieren. Hier die Panelbeschreibung.

Ganz jenseits dieses Panels lohnt sich die Re:publica übrigens für Politikwissenschafter mit einer gewissen Netzaffinität. Auch in diesem Jahr wird wieder viele interessante Panels zu Themen wie politischem Aktivismus, Netzpolitik, Revolutionen und digitalen Rechten geben. Das Programm findet ihr hier.

 

— Update: Hier die Folien zum Vortrag: http://www.slideshare.net/leonidobusch/wissenschaftliches-bloggen-in-deutschland —

 

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Re:publica 2011 oder wie „so-called Nerds“ über Gesellschaft reden

Wenn der Nachbar auf dem iPad surft (der Linke wie der Rechte), die Zuhörer beim Vortrag den Blick immer abwechselnd zwischen Laptop und Smartphone pendeln lassen und man beim Verlassen des Saals über Club-Mate-Flaschen stolpert, dann ist man wohl kaum auf einer klassischen wissenschaftlichen Konferenz gelandet. Weit wahrscheinlicher ist, dass man sich auf der re:publica befindet, Deutschlands größter Bloggerkonferenz. Denn auch Blogger, Twitterer, Netzaktivisten, Digital Natives und Social-Media-Nerds wissen den face2face Austausch zu schätzen und treffen sich dazu im großen Rahmen jährlich in Berlin. Organisiert wird die re:publica von den Größen der deutschen Netzpolitik – Spreeblick, newthinking und Netzpolitik.org. Warum das politische Theoretiker interessieren sollte? Ganz einfach: Auf der re:publica wird nicht nur (genauer: überhaupt nicht) Quellcode ausgetauscht, sondern es findet ein offener, sehr politischer Austausch über die Chancen und Risiken der digitalen Gesellschaft statt. Und deshalb nun ein kurzer Überblick über trendige Themen und interessante Einsichten für politische Theoretiker in vier Hashtags. (mehr …)

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