Autorenname: Theresa Gerlach

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Konferenz: „Demokratischer und autoritärer Kapitalismus im Wettstreit“ (Berlin)

Lange galt als ausgemacht, dass Marktwirtschaft und liberale Demokratie zusammengehören. Der Aufstieg autoritär-kapitalistischer Systeme, wachsende Ungleichheit, die Macht globaler Tech-Konzerne und der tiefgreifende Einfluss digitaler Technologien stellen diese Annahme zunehmend infrage. Wie steht es heute um das Verhältnis von Kapitalismus und Demokratie? Was können wir aus den klassischen liberalen Debatten lernen? Und welche Reformen braucht es, um Marktwirtschaft und Demokratie wieder stärker miteinander zu verbinden?

Diese und weitere Fragen diskutiert die „Rethinking Liberalism“-Konferenz 2026 unter dem Titel „Demokratischer und autoritärer Kapitalismus im Wettstreit, die am 3. November 2026 in Berlin stattfindet. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung findet ihr hier.

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CfP: „Society in Crisis – Crisis of the Social Sciences?” – Special Issue in „Soziale Welt”

In der Zeitschrift Soziale Welt (SozW) geben Jessica Nuske und Harro Van Lente einen Schwerpunkt zum Thema „Society in Crisis – Crisis of the Social Sciences? Knowledge, Authority, and Relevance under Pressure”. Das Special Issue fragt danach, „whether the crises increasingly diagnosed in contemporary societies simultaneously constitute a crisis for the social sciences themselves. These crises confront the social sciences once more with the task of debating whether and how they can contribute to societal problem-solving and thereby meet demands to become ‚more relevant’”.

Eingeladen sind theoretische, konzeptionelle und empirisch fundierte Beiträge aus der Soziologie und verwandten Bereichen. Beitragsvorschläge können bis zum 31. Januar 2027 an die Gastherausgeber:innen gesendet werden. Weitere Anregungen und Informationen findet ihr im vollständigen CfP.

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CfP: „3rd Dortmund Disputes on Economic Justice” (Dortmund)

Am 3. und 4. Juni findet die dritte Konferenz der Reihe „Dortmund Disputes on Economic Justice” – organisiert von Peter Königs und Christian Neuhäuser – an der Universität Dortmund statt. Die Veranstaltungsreihe dient als Diskussionsforum zu Fragen „of economic justice, including the role of markets, the nature of property, the justifiability of taxes, the importance of workplace democracy, the problem of economic inequality, and, more generally, the merits of capitalism and socialism”.

Beitragsvorschläge (ca. 500 Wörter) werden in einem Blind-Review-Verfahren ausgewählt und können bis zum 15. Januar 2027 an Karina Jahnke (karina.jahnke[at]tu-dortmund.de) eingesendet werden. Weitere Anregungen und Informationen findet ihr im vollständigen CfP.

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Online-Vorlesungsreihe „Political Phenomenology in Debate“

Die Online-Vorlesungsreihe „Political Phenomenology in Debate“ geht im Wintersemester 2026/27 in eine neue Runde. Unter dem Titel „Resistance(s)“ versammelt die gemeinsam mit dem Intercontinental Phenomenology Research Seminar (IPRS) ausgerichtete Reihe sechs Online-Vorträge. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Widerstand in Körpern, sozialen Beziehungen, Institutionen und geteilten Welten erfahren wird – und wie er neue Möglichkeiten von Freiheit und gesellschaftlicher Transformation eröffnen kann. Die Vorträge finden zwischen dem 12. Oktober und dem 14. Dezember 2026 jeweils montags um 16:15 Uhr online statt. Gäste sind jederzeit willkommen. Das Programm und weitere Informationen findet ihr auf dem Flyer oder über die Website.

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Veranstaltung zu „Postliberalismus. Eine transatlantische Debatte“ (Berlin)

Am 12. Oktober findet ab 19:00 Uhr eine gemeinsame Veranstaltung der Katholischen Akademie Berlin und des Zentrums Liberale Moderne zum sog. „Postliberalismus“ statt. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Der Liberalismus und seine Kritiker“ im Rahmen des vom BMFTR geförderten Projekts „Schriftenreihe: Vordenker der liberalen Moderne“.

Im Fokus der Veranstaltung steht das im Suhrkamp Verlag neu erschienene Buch „Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte“. Gemeinsam mit dem postliberalen Vordenker Adrian Pabst, dem Mitherausgeber des Buches Julian Nicolai Hofmann sowie Karolina Wigura (LibMod) und Ralf Fücks (LibMod) soll diskutiert werden, was hinter dieser Strömung steckt, welche Kritik sie am Liberalismus formuliert und was ihre wachsende Bedeutung für die liberale Demokratie bedeutet. Zur Anmeldung geht’s hier entlang.

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Workshop: „Phänomenologie und Kritische Theorie“ (Berlin)

Die Workshops in Political Phenomenology gehen am 24. Oktober 2026 in Berlin in die zweite Runde. Unter dem Titel „Phänomenologie und Kritische Theorie“ widmet sich der Workshop dem Verhältnis von phänomenologischer Erfahrungsanalyse und Kritischer Theorie. Im Zentrum stehen Textdiskussionen zu Beiträgen von Alexis Gros und Gail Weiss sowie die gemeinsame Frage, wohin sich die Politische Phänomenologie als Forschungsfeld weiterentwickeln lässt.
Der Workshop findet von 11.00 bis 17.00 Uhr auf dem Campus der FernUniversität in Berlin statt (Neues Kranzler Eck, Kurfürstendamm 21, 3. OG, 10719 Berlin). Hier geht’s zum Programm.
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CfP: Workshop „Politics of Commitment. Militant Subjectivity and Democratic Contestation“ (Wien)

Am 22. Januar 2027 findet an der Universität Wien ein von Anna Wieder und Denis Vyaznikov organisierter Workshop zum Thema „Politics of Commitment“ statt.

Der Workshop fasst „Commitment“ als ein Problem der politischen Theorie und der politischen Philosophie. Welche Formen des „Commitments“ sind für Politik erforderlich und zudem mit der Offenheit, Kontingenz und Konfliktivität demokratischer Politik vereinbar? Wie kann „Commitment“ kollektives politisches Handeln ermöglichen, ohne Meinungsverschiedenheiten und Widersprüche auszuschließen? Der Workshop möchte verschiedene Ansätze zum Thema „Commitment“ in ein Gespräch verwickeln – darunter Auffassungen von „Commitment“ als politische Verpflichtung, Loyalität, Identifikation, Parteilichkeit, Entscheidung, Versprechen oder kollektive Praxis.

Die Deadline für Beitragsvorschläge (300 bis 500 Wörter) ist der 31. Oktober 2026. Weitere inhaltliche Anregungen sowie Infos zum Format und Verfahren findet ihr im vollständigen Call.

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CfP: Offene Panels beim DVPW-Kongress 2027 (Frist 31. Oktober 2026)

Vom 7. bis 10. September 2027 findet an der Universität Leipzig der DVPW-Kongress zum Thema „Welt im Umbruch. Politikwissenschaft auch?“ statt. Beitragsvorschläge zu den offenen Panels können noch bis zum 31. Oktober 2026 eingereicht werden. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, darauf hinzuweisen, dass es eine ganze Reihe von offenen Panels gibt, die (auch) im Bereich Politische Theorie und Ideengeschichte verortet sind. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit listen wir hier offene Panels auf, die für politische Theoretiker:innen besonders interessant sind. Die Beschreibungen aller Panels finden sich auf der Website der DVPW.

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CfP: Special Issue der Femina Politica zu „Dis_abling Politics: Die anwesende Abwesenheit von Behinderung in der Politik(wissenschaft)“

Unter dem Titel „Dis_abling Politics: Die anwesende Abwesenheit von Behinderung in der Politik(wissenschaft)“ geben Prof. Gundula Ludwig, Prof. Mai-Anh Boger und Dr. Carolin Zieringer ein Special Issue in der Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft heraus. Der geplante Schwerpunkt möchte den Dialog zwischen feministischer Politikwissenschaft und Disability Studies, inklusive der verknüpften (Sub-)Felder wie Mad Studies, Deaf Studies, Blind Studies oder Queer Crip Theory, vertiefen. Behinderung soll dabei nicht als private Angelegenheit individueller Körper gefasst werden, sondern als politisch hervorgebracht. Konkret adressierte Themenfelder und Fragestellungen findet ihr im vollständigen CfP in deutscher oder in englischer Sprache.

Abstracts (250-500 Wörter) können bis zum 30. November 2026 an mboger[at]uni-koblenz.de und redaktion[at]femina-politica.de gesendet werden. Alle Infos zum weiteren Verfahren findet ihr auch im CfP.

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CfA: Praedoc-Stelle (50%, für 3 Jahre) im FWF Projekt „Politics of Truth“ (Wien)

Am Institut für Kulturwissenschaften (IKW) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist zum 1. Januar 2027 (spätestens zum 1. März 2027) eine Praedoc-Stelle (50%, für 36 Monate) ausgeschrieben. Die Stelle ist Teil des vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) geförderten und von PD Dr. Gerald Posselt geleiteten Projekts „Politics of Truth (POLTRUTH): Rethinking Truth in a ‘Post-Truth’ World“.

Die Bewerbungsfrist endet am 7. Oktober 2026. Die vollständige Ausschreibung findet ihr nach dem Klick.

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CfP: 2. DVPW-Impulstagung „Demokratie(n) vor, während und nach Populismus“ (Rostock)

Am 20. und 21. Mai 2027 findet an der Universität Rostock die zweite DVPW-Impulstagung zum Thema „Demokratie(n) vor, während und nach Populismus – Globale Herausforderungen für empirische Demokratieforschung, Demokratietheorie und politische Bildung“ statt. Die von Gudrun Heinrich, Wolfgang Muno und Alexander Weiß veranstaltete Konferenz verfolgt das Ziel, das  Verhältnis von Populismus und Demokratie über drei innovative Perspektiven – eine „Phasenperspektive“, eine „globalvergleichende Perspektive“ und über die „Dimension politischer Bildung“ – zu beleuchten.

Die Tagung bietet Anknüpfungspunkte für globale, inter- und intraregionale Vergleiche und Fallstudien sowie für unterschiedliche theoretische und methodische Zugänge, quantitative, qualitative und multi-methods-Ansätze, die aus der Vergleichenden Politikwissenschaft, der Politischen Theorie, der Politischen Bildung und angrenzenden subdisziplinären Kontexten stammen können. Besonders erwünscht sind Beiträge, die sich auch mit außereuropäischen Populismen beschäftigen, z.B. mit Lateinamerika.

Beitragsvorschläge (max. 300 Wörter) können in deutscher oder englischer Sprache bis zum 15. Oktober 2026 an folgende E-Mail-Adressen eingesendet werden: wolfgang.muno[at]uni-rostock.de; alexander.weiss[at]uni-rostock.de; gudrun.heinrich[at]uni-rostock.de. Weitere Anregungen und Informationen findet ihr im vollständigen CfP.

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