Studientag und Summerschool in Berlin (CfA)

In Ergänzung zu unserem Hinweis auf die im Mai stattfindende Emanzipations-Tagung gibt es jetzt noch zwei weitere spannende Veranstaltungen aus Berlin.

Bereits Anfang des kommenden Monats, am 3. Februar, findet an der HU ein Studientag statt, an dem gemeinsam mit Getrud Koch, Alexander García Düttmann, Ludger Schwarte und Sophia Prinz  die Frage “Welche emanzipatorische Kraft besitzt die Kunst heute?” diskutiert wird. Kurzentschlossene können sich bei Bastian Ronge (bastian.ronge@hu-berlin.de) anmelden.

Im Sommer dann, vom 15. bis 20. Juli, findet zum zweiten Mal  die “International Summer School Critical Theory” statt. Die von der Humboldt Universität zusammen mit dem Frankfurter Institut für Sozialforschung im vergangenen Jahr ins Leben gerufene, jährlich stattfindende Summer School widmet sich dieses Jahr dem Thema “Re-Thinking Ideology”. Wer Lust hat u.a. mit Robin CelikatesAlice CraryRobert Gooding-WilliamsSally HaslangerAxel HonnethRahel JaeggiKaren NgMartin Saar und Titus Stahl über Ideologiekritik zu diskutieren, kann sich noch bis zum 15. März bewerben. Alle Details zu Thema, Call und  Bewerbungsmodalitäten finden sich im Call for Applications.

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Konferenz: Emanzipation (Berlin)

Vom 25.-27. Mai findet in Berlin eine große internationale Tagung zum Emanzipationsbegriff als Schlüsselbegriff der Sozialphilosophie statt. Ihre Teilnahme zugesagt haben unter anderem Seyla Benahbib, Nancy Fraser, Didier Eribon, Wendy Brown, Achille Mbembe, Chantal Mouffe, Fred Neuhouser (um mal nur (einige) aus den Reihen der internationalen Prominenz zu nennen). Eine Anmeldung zur Konferenz ist nicht erforderlich, das genaue Programm wird in Kürze auf http://criticaltheoryinberlin.de/ veröffentlicht. Für den Moment könnt ihr aber in dieser PDF hier die Themenbeschreibung, weitere Teilnehmer und ein paar andere Infos einsehen – und das Event schon einmal im Kalender vormerken.

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CfA: Vier Doktorandenstellen in Berlin

Unser ehemaliges Redaktionsmitglied Christian Volk schreibt vier Doktorandenstellen in seinem durch den ECR Starting Grant geförderten Projekt „Protest and Order. Democratic Theory, Contentious Politics, and the Changing Shape of Western Democracies” (POWDER) aus. Bewerber_innen sollten ein Interesse an Protest- und Bewegungsforschung mit einen Hintergrund in Politischer Theorie kombinieren. Die Stellen haben einen Umfang von 65% und sind auf vier Jahre ausgelegt. Beginn ist der 01. April 2018. Ausführlichere Infos findet ihr auf der Website oder im PDF.

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“Two Dialogues on Justice. Between Religious Life and Political Practice” (Berlin)

Die Arbeitsgruppe „Internationale Gerechtigkeit und institutionelle Verantwortung” der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet am 21. Dezember 2017 ein Symposium unter dem Titel “Two Dialogues on Justice. Between Religious Life and Political Practice”. Auf dem Symposium sollen religiöse und politiktheoretisch-philosophische Vorstellungen über Gerechtigkeit miteinander ins Gespräch kommen. Veranstaltungsort ist das Akademiegebäude am Gendarmenmarkt (Einstein-Saal, Jägerstraße 22-23) in Berlin. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung (bis 12.12.2017) wird aber gebeten unter: igiv@bbaw.de. Ausführliche Infos und das Programm gibt es hier.

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CfP Handbuch Poststrukturalistische Perspektiven auf soziale Bewegungen

Die Sprecher*innen des ipb-Arbeitskreises “Poststrukturalistische Perspektiven auf soziale Bewegungen” des Berliner Instituts für Protest- und Bewegungsforschung, Judith Vey (TU Berlin), Johanna Leinius (Universität Kassel) und Ingmar Hagemann (Universität Duiburg-Essen) rufen auf, Beiträge für ihr geplantes “Handbuch Poststrukturalistische Perspektiven auf soziale Bewegungen” vorzuschlagen. Ziele des Bandes sind es, die Sichtbarkeit poststrukturalistischer Arbeiten zu erhöhen, einen strukturierten Überblick über das heterogene Feld poststrukturalistischer Bewegungsforschung zu erhalten sowie unterschiedliche Ideen und Ansätze zu bündeln und in einen produktiven Austausch zu bringen. Explizit eingeladen sind auch diejenigen, die sich nicht direkt in der Bewegungsforshcung verorten, aber mit verwandten, z.B. geographischen, kultursoziologischen, feministischen oder postkolonialen Ansätze zum Handbuch beitragen können. Jeder Beitrag soll dabei, die eigene poststrukturalistisch geprägte Forschungsperspektive anhand eines empirischen Fallbeispiels veranschaulichen.
Abstracts (deutsch oder englisch) von circa 250 Wörtern und eine kurze Darstellung der eigenen Person sollen die Herausgeber*innen bis zum 19. Februar 2018 erreichen. Mehr zum Call sowie die Kontaktdaten folgen nach dem Klick.

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Veranstaltung: Soziologische Perspektiven auf den Erfolg der neuen Rechten (Berlin)

Am 30.11 findet im Rahmen der Reihe “Kritische Theorie im Kontext” findet am 30.11 in Berlin eine Abendveranstaltung (18-21 Uhr) zum Thema “Zurück zur Klassenfrage? Soziologische Perspektiven auf den Erfolg der neuen Rechten” statt (Ort: Vierte Welt Adalbertstraße 4, Galerie I. OG ). Es diskutieren die Soziologinnen Cornelia Koppetsch und Silke van Dyk, moderieren tut Rahel Jaeggi. Wer Infos zur Veranstaltung sucht, wird hinter diesem Link fündig.

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CfA: 9 Doktoranden-Stellen zu digitaler Öffentlichkeit am Weizenbaum-Institut

Das frisch gegründete „Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft“  untersucht aktuelle gesellschaftliche Veränderungen, die sich im Zusammenhang mit der Digitalisierung abzeichnen. Hierfür werden zum nächstmöglichen Zeitpunk neun Promotionsstellen besetzt. Das Institut ist stark interdisziplinär ausgerichtet, innerhalb der drei Nachwuchsforschungsgruppen zu a) “Digital Citizenship und gesellschaftliche Teilhabe“, b) „Nachrichten, Kampagnen und Rationalität öffentlicher Diskurse“ oder c) „Digitalisierung und (trans-)nationale Öffentlichkeit“ findet sich sicher auch für Bewerber_innen mit Theorieinteresse etwas. Bewerbungen werden bis zum 13.11.2017 erbeten an Martin Emmer (institut@kommwiss.fu-berlin.de). Mehr Infos zum Institut, zur Ausschreibung und zu den Bewerbungsmodalitäten findet Ihr hier.

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Vortragsreihe “Rechtskritik als Gesellschaftstheorie” (Berlin)

Der Arbeitsbereich Politik und Recht des Otto-Suhr-Institutes (unter der Leitung unseres ehemaligen Redaktionsmitglieds Christian Volk)  lädt dieses Wintersemester zur Vortragsreihe “Rechtskritik als Gesellschaftstheorie” an die FU Berlin ein. Die Reihe beschäftigt sich mit der Frage, wie die Analyse und Theoretisierung des Verhältnisses von Recht und Politik eine kritische Perspektive auf moderne Gegenwartsgesellschaften erschließen kann. Den Auftakt macht Peter Niesen (Universität Hamburg) mit dem Thema „Verfassunggebende Gewalt jenseits des Staates“. Es folgen Sonja Buckel (Universität Kassel): „Juridische Auseinandersetzungen in der Krise des europäischen Grenzregimes“, Andreas Fischer-Lescano (Universität Bremen): „Kampf um die Internetverfassung“ sowie Sabine Müller-Mall (TU Dresden): „Invektivität, Öffentlichkeit, Verfassung. Herausforderungen durch herabsetzende Äußerungen im Netz”.

Die Veranstaltung findet jeweils Mittwochs von 18:00-20:00 in der Ihnestraße 21/b statt. All weiteren Infos findet Ihr auf dem Plakat oder auf der Website des Arbeitsbereichs.

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Vierte “Carl-Schmitt-Vorlesung”, 2. November 2017: Dieter Grimm zur “Kelsen-Schmitt-Kontroverse über Verfassungsgerichtsbarkeit aus heutiger Sicht” (Tieranatomisches Theater, Berlin)

Am Donnerstag, den 2. November 2017, findet um 18.00 Uhr c. t. im Hörsaal des Tieranatomischen Theaters auf dem Berliner Charité-Campus, Philippstraße 12/13 (Eingang Luisenstraße 56) die vierte Carl-Schmitt-Vorlesung statt. Nach den Vorträgen Horst Bredekamps, Quentin Skinners und Jörg Baberowskis in den Vorjahren wird diesmal Dieter Grimm, ehemaliger Richter des Bundesverfassungsgerichts, früherer Rektor des Wissenschaftskollegs und Professor für Öffentliches Recht in Berlin und Yale zur „Kelsen-Schmitt-Kontroverse über Verfassungsgerichtsbarkeit aus heutiger Sicht“ sprechen.

Grimm wird vermeintliche Selbstverständlichkeiten des demokratischen Denkens seit dem Zweiten Weltkrieg wie Mehrheitsherrschaft und den Schutz der Grundrechte problematisieren,  um die aktuellen Entwicklungen in Osteuropa und der Türkei zu beleuchten: Was ist heute die verfassungstheoretische Legitimation eines richterlichen Hüters der Verfassung?

Im Anschluss an den Vortrag bittet die Carl-Schmitt-Gesellschaft zu einem Empfang.

Weitere Informationen finden sich hier.

 

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