CfP: Workshop „Staatsbürgerliche Mentalitäten“ (Berlin)

Am 23. und 24. März 2023 findet in Berlin ein Workshop zum Thema „Staatsbürgerliche Mentalitäten: Massenpolitisierung und Demokratisierung in Deutschland im internationalen Vergleich 1870-1970“ statt. Der Workshop beleuchtet die Politisierungsprozesse, die im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einsetzten und fokussiert folgende Fragen: Was bedeutete die Massenpolitisierung und Demokratisierung konkret für die Bürger*innen? Wie verstanden sie ihre Rechte, wie interpretierten sie ihr Verhältnis zum Staat, wie deuteten sie politische Partizipation und Demokratie? Welche Rolle spielten Religion und Identitätszuschreibungen wie Geschlecht, Klasse und Rasse? Zu welchen Exklusionen führten staatsbürgerliche Integrationsprozesse? Inwiefern entsprachen sich Massenpolitisierung und Nationalisierung? Die Organisator*innen Christoph Nonn und Hedwig Richter laden zur Einreichung von Vortragsvorschlägen ein und freuen sich über Exposés im Umfang von 1-2 Seiten, die bis zum 07.04.2022 eingehen müssen (nonn@uni-duesseldorf.de). Den vollständigen CfP gibt es hier.

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CfA: Fellowships am Center for Humanities and Social Change (Berlin)

Am Center for Humanities and Social Change an der Humboldt-Universität zu Berlin sind Fellowships für das akademische Jahr 2022/23 ausgeschrieben (01.10.2022 bis 31.07.2023). Das Thema lautet „Theoretical Perspectives on Social Transformation“. Bewerbungen müssen bis zum 16.03.2022 eingereicht werden (philohsc@hu-berlin.de). Genauere Infos finden sich in der Ausschreibung.

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CfA: WiMi-Stelle (66%) an der HU Berlin

An der Humboldt-Universität zu Berlin ist am Lehrstuhl für Praktische Philosophie, Rechts- und Sozialphilosophie (Rahel Jaeggi) eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ausgeschrieben (E 13 TV-L, 66%). Zum Aufgabengebiet gehören wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre im Bereich der Praktischen Philosophie mit einem Schwerpunkt Sozialphilosophie und Kritische Theorie, Mitwirkung bei der Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen sowie Aufgaben zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (Promotion). Die Stelle soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzt werden und ist befristet für voraussichtlich drei Jahre. Bewerbungsfrist ist der 07.03.2022. Der vollständige Ausschreibungstext findet sich im PDF oder hier.

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CfP: Workshop „Supererogation: Feministische Perspektiven“ (Berlin)

Am 16. und 17. September 2022 findet im Anschluss an den GAP-Kongress an der Humboldt-Universität zu Berlin ein Satellitenworkshop zum Thema „Supererogation: Feministische Perspektiven“ statt. Der Workshop möchte die philosophische Debatte über Handlungen, die moralisch wertvoll aber nicht geboten sind und als freiwillige Mehrleistung oder sogar als Heroismus verstanden werden, um feministische Analyseperspektiven bereichern. Die Organisatorinnen Katharina Naumann (Magdeburg), Marie-Luise Raters (Potsdam) und Karoline Reinhardt (Tübingen) freuen sich über Vortragsvorschläge im Umfang von max. 500 Wörtern – insbesondere von Nachwuchswissenschaftler*innen. Die Frist für Einreichungen ist der 30. April 2022 (an: karoline.reinhardt@uni-tuebingen.de). Die Organisatorinnen bemühen sich derzeit um eine Finanzierung der Reise- und Übernachtungskosten für Vortragende, die über keine anderweitigen institutionellen Förderungsmöglichkeiten verfügen. Den Call for Papers mit genaueren Infos zum Workshop gibt es hier.

 

–UPDATE: Die Deadline für Einreichungen ist auf den 15. Mai verlängert worden. Als Vorträge zugesagt sind mittlerweile Hilge Landweer (Berlin), Corinna Mieth (Bochum) und Amelie Stuart (Erfurt). Auch werden Reise- und Unterkunftskosten übernommen werden können, für alle, die über keine anderweitigen Förderungsmöglichkeiten verfügen —

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CfA: Critical Theory Summer School (Berlin)

Das in Berlin ansässige „Center for Humanities and Social Change“ veranstaltet auch dieses Jahr wieder eine „Critical Theory Summer School“ in Kooperation mit dem Frankfurter Institut für Sozialforschung und der New School for Social Research. Das Thema diesen Sommer lautet „Politics of Needs“. Deadline zur Bewerbung ist der 09.03. Die Summer School selbst ist dann für den Zeitraum vom 03. bis 08. Juli geplant. Zur ausführlichen Ausschreibung geht es hier.

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Podium: Whose City? Urban Struggles in the Age of Gentrification

Das Center for Humanities and Social Change in Berlin lädt am 31. März zu einem Zoom-Podium zum Thema „Whose City? Urban Struggles in the Age of Gentrification“ ein. Lisa Vollmer, Mustafa Dikeç, Christian Volk and Robin Celikates diskutieren ab 16 Uhr. Einen detaillierten Ankündigungstext und die notwendigen Zoom-Zugangsdaten findet ihr hier.

 

 

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Berlin Legal Theory Seminar 2020/21

Update: Die Sitzung am 28.1 mit Manuel Bastias Saavedra beginnt erst um 19 Uhr!

 

Organisiert vom Law and Society Institute und in Kooperation mit dem Lehrstuhl Theorie der Politik der HU Berlin diskutiert das Berlin Legal Theory Seminar in diesem Semester  Grundlagenfragen des Rechts aus einer interdisziplinären Perspektive. Rechtsphilosophische, rechtstheoretische und rechtshistorische Grundlagenfragen stehen genauso zur Debatte wie Fragen von Recht und Gesellschaft sowie Fragen nach der Bedeutung von Recht in sozialen, politischen, ökonomischen, ökologischen Transformationsprozessen. Nach dem Auftakt durch Dana Schmalz im November steht vor Weihnachten noch der Vortrag von Malte-Christian Gruber (Luzern) zu „Recht im Posthumanismus“ an (17. Dezember). Im neuen Jahr folgen Vorträge von Isabel Feichtner (Würzburg) zu „Law and Value“ (25. Februar 2021) und Isabelle Ley (Berlin/Heidelberg) zur Unterscheidung von öffentlichem und privatem Recht (25. März 2021). Die Sitzungen finden jeweils von 18 bis 21 Uhr via Zoom statt und externe Gäste sind herzlich eingeladen. Das komplette Programm findet sich noch einmal hier und hier.

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CfA: Postdoc-Stelle (100%) im Projekt „Transforming Solidarities“

Im Rahmen des von der Berlin University Alliance im Main Call Exploration Projects Social Cohesion geförderten Projekts „Transforming Solidarities. Praktiken und Infrastrukturen in der Migrationsgesellschaft“ ist aktuell eine Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (Postdoc) (TV-13, Vollzeit) ausgeschrieben. Die:der Stelleninhaber:in soll zur sozialphilosophischen und gesellschaftstheoretischen Erforschung der transformativen Kraft von Solidarität und der sich verändernden Bedingungen beitragen, unter denen Solidarität sich manifestiert, ausgehandelt und erkämpft wird. Zu den Aufgaben gehören darüber hinaus der Aufbau und die institutionelle Ausgestaltung des Forschungsnetzwerks in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Konsortiums und weiteren Projektbeteiligten, die Kooperation mit den beteiligten Partnerinstitutionen, die Konzeptualisierung und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, eigenständige und gemeinsame Publikationstätigkeit sowie Mitarbeit bei der Beantragung weiterer Drittmittelprojekte. Die Stelle ist auf drei Jahre befristet. Bewerbungen sind bis zum 23.11.2020 an Robin Celikates zu richten. Die vollständige Stellenausschreibung findet sich hier.

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CfP „Figuren und Perspektiven auf die Masse und das Individuum in der kapitalistischen Moderne“ (Berlin)

Am 26. und 27. Februar 2021 findet am Centre Marc Bloch (Berlin) eine Tagung des Jungen Forums statt, die Figuren und Perspektiven auf die Masse und das Individuum in der kapitalistischen Moderne beleuchtet. Ziel dieses Jungen Forums ist, die Relevanz und Angemessenheit von literarischen, politischen und konzeptuellen Figuren zu untersuchen, die die „Masse“ und das Individuum gegenüberstellen. Junge Forscher*innen aus der Soziologie, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Philosophie, Psychologie und Politikwissenschaft sind dazu eingeladen, die vielfältigen Dimensionen dieses Themas zu aktualisieren und zu diskutieren.

Vergleichende Studien, synchron oder diachron, sind willkommen. Die Beiträge können auch
metatheoretisch orientiert sein und untersuchen, wie die Begriffe „Masse“, „Menge“, „Volk“ und/oder „Individuum“ von verschiedenen Disziplinen verwendet werden. Beiträge (für einen 30-minütigen Vortrag) können von Masterstudent*innen, Doktorand*innen und Postdoktorand*innen vorgeschlagen werden. Sie können auf Französisch, Deutsch oder Englisch verfasst werden. Die Veranstalter*innen Yasmin Afshar (Humboldt-Universität/Marc Bloch Zentrum), Nicolas Lema
(Université Paris 1), Sara Minelli (Universität Kiel/Marc Bloch Zentrum) und Ernesto Ruiz-Eldredge
(Université de Poitiers/Goethe-Universität Frankfurt) erbitten Abstracts im Umfang von 300 Wörtern und eine kurze biographische Notiz bis zum 31. Oktober 2020 an folgende E-Mail Adresse: jfmasseindividu@gmail.com. Der ausführliche Call for Papers mit allen weiteren Informationen findet sich hier.

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CfA: Critical Theory Summer School 2020 zu Grundlagen der Solidarität

Auch in diesem Jahr organisiert das Center for Humanities and Social Change an der HU Berlin in Kooperation mit dem Frankfurter Institut für Sozialforschung und der New School for Social Research eine ‚Critical Theory Summer School‘. Das Thema lautet in diesem Jahr: „Foundations of Solidarity“. Mit dabei sind Hauke Brunkhorst, Robin Celikates, Asad Haider, Rahel Jaeggi, Serene Khader, Regina Kreide, Andreas Malm, Frederick Neuhouser, Lea-Riccarda Prix, Christian Schmidt und Lea Ypi. Bewerbungen (in englischer Sprache) können bis zum 1. März eingesendet werden. Alle Informationen zu Thema und Veranstaltung sowie Antworten auf viele FAQs finden sich unter http://criticaltheoryinberlin.de/summer_school/.
 

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