CfA: Workshop Politische Theorie(n) der Öffentlichen Finanzen

Termin: 19.01.2023 – bis 20.01.2023 (Do-Fr), 14:00-19:00 Uhr plus Abendprogramm; 9:30-14 Uhr.
Ort: TU Darmstadt
Probleme der demokratischen und demokratiegerechten Finanzierung öffentlicher Aufgaben sind in den vergangenen Jahren wieder vermehrt in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die materielle (Re-)Produktion kollektiver Ordnung gilt heute zwar als Standardthema der Politischen Ökonomie. Demgegenüber fallen – aufgrund der Verstreutheit der Arbeiten – die Debattenbeiträge und Reflexionen aus dem Bereich der Politischen Theorie und Ideengeschichte weiterhin gering aus. Das offenkundige Risiko entweder zu isolierter oder aber interdisziplinärer Forschungen ohne hinreichendes fachspezifisches Fundament lässt wünschenswerte Synergien unausgeschöpft. Zumal die Forschungsleistungen jüngerer Kolleg_innen unter „Corona“-Bedingungen in Deutschland zuletzt kaum vernetzt werden konnten. Hier will unser Workshop ansetzen.

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CfP: Workshop „Democracy and Radical Imagination: Castoriadis Revisited“ (Wien)

An der Universität Wien findet am 25. und 26. Mai 2023 im Rahmen des ERC Projektes “Prefiguring Democratic Futures” ein Workshop zum Thema „Democracy and Radical Imagination: Castoriadis Revisited” statt. Im Zentrum des Workshops steht die Frage, inwiefern Castoriadis’ Theorie Impulse für eine Neubelebung politischer Vorstellungskraft geben kann. Die Organisator*innen Sara Gebh und Sergej Seitz freuen sich über Beitragsvorschläge aus der Philosophie, Politikwissenschaft und Soziologie. Abstracts im Umfang von max. 500 Wörtern samt Kurzbiographie können bis zum 31. Dezember 2022 eingereicht werden. Der vollständige Call for Papers findet sich hier.

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Zwischen menschenmachendem Sein und menschengemachtem Sollen. Ein Workshop-Bericht aus Darmstadt

Krisen wie die Coronapandemie und der Klimawandel scheinen dem Menschen seine natürlichen Grenzen aufzuzeigen. Da jedoch beide Krisen mit kollektiv hervorgebrachten Umständen wie etwa einem globalisierten ausbeuterischen Wirtschaftssystem zusammenhängen, werden in ihnen nicht bloß die Notwendigkeiten der Natur, sondern ebenso die Kontingenzen der Kultur sichtbar. In dieser eminent natürlichen wie nicht-natürlichen Dimension werfen sie somit die Frage auf, in welchem System ‚der Mensch‘ leben will bzw. welches System für ‚den Menschen‘ am gedeihlichsten ist. Die politiktheoretische Anthropologie könnte darauf Antworten liefern. Schließlich beschäftigt sie sich mit philosophischen Annahmen über die Natur des Menschen im Hinblick auf die Ausgestaltung einer damit korrespondierenden politischen Ordnung. Aus dieser Doppelfrage – Was ist der Mensch und wie soll die politische Ordnung beschaffen sein? – ergibt sich allerdings eine Spannung zwischen dem (notwendigen) Sein der menschlichen Natur und dem (kontingenten) Sollen ordnungspolitischer Forderungen. Um die Auslotung wie potenzielle Überwindung dieser Spannung lassen sich daher auch einige Beiträge des Workshops Politische Anthropologie und kritische Gesellschaftstheorie gruppieren, der vom 22. bis zum 23. September an der TU Darmstadt stattgefunden hat (zum vollständigen Programm).

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Workshop: Politische Anthropologie und kritische Gesellschaftstheorie (Darmstadt)

Ob anthropologische Grundannahmen wirklich noch als Hindernis einer gesellschaftskritischen Politischen Theorie gelten müssen, oder vielmehr – und wenn ja: in welcher? – Form zu ihrer Revitalisierung beitragen können – unter dieser Leitfrage steht der Workshop „Politische Anthropologie und kritische Gesellschaftstheorie“, der vom 22. September bis 23. September 2022 an der TU Darmstadt stattfinden wird. Zu den Vortragenden gehören unter anderem Bernd Ladwig, Frauke Höntzsch und Daniel Martin Feige. Das vollständige Programm findet sich hier. Anmeldungen sind bis zum 16. September bei Luca Hemmerich (luca.hemmerich@tu-darmstadt.de) möglich.

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Workshop „decentering theories: intercultural philosophy, comparative political theory, postcolonial studies and decolonial thought in dialogue“ (Koblenz Landau)

Vom 23. bis 25. Juni 2022 veranstaltet das Seminar Politische Wissenschaft der Universität Koblenz Landau, Campus Koblenz, den internationalen Workshop „decentering theories: intercultural philosophy, comparative political theory, postcolonial studies and decolonial thought in dialogue“. Der Workshop ist zugleich die Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts „Diversity, Power, and Justice. Transcultural Perspectives“ (Franziska Dübgen/Ina Kerner). Teil des Workshops ist eine öffentliche Abendveranstaltung mit dem Titel „decentering political theories: a dialogue“. Vortragende sind Sanjay Seth (Goldsmiths, University of London) und Humeira Iqtidar (King’s College, London). Die Teilnahme ist vor Ort oder per Zoom möglich. Interessierte werden gebeten, sich vorab anzumelden. Das Programm sowie alle weiteren Informationen zum Workshop finden sich hier.

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CfA: Fellowships „Krisen der Solidarität“ (Innsbruck)

An der Universität Innsbruck sind aktuell drei Fellowships zum Thema „Krisen der Solidarität“ ausgeschrieben, die Doktorand*innen und Post-Docs einen einmonatigen Forschungsaufenthalt an der Universität Innsbruck ermöglichen (1.-30. September 2022). Im Zentrum der Fellowships steht ein Workshop, in dessen Rahmen die Fellows ihre Forschungsprojekte mit Forscher*innen insbesondere des Schwerpunkts „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ an der Universität Innsbruck diskutieren. Es ist geplant, die Ergebnisse des Workshops als Special Collection/Special Issue in einer einschlägigen, international renommierten Fachzeitschrift zu publizieren. Die Fellowships decken Reise- und Unterkunftskosten. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2022. Alle Details der Ausschreibung finden sich im PDF.

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CfP: Workshop „Staatsbürgerliche Mentalitäten“ (Berlin)

Am 23. und 24. März 2023 findet in Berlin ein Workshop zum Thema „Staatsbürgerliche Mentalitäten: Massenpolitisierung und Demokratisierung in Deutschland im internationalen Vergleich 1870-1970“ statt. Der Workshop beleuchtet die Politisierungsprozesse, die im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einsetzten und fokussiert folgende Fragen: Was bedeutete die Massenpolitisierung und Demokratisierung konkret für die Bürger*innen? Wie verstanden sie ihre Rechte, wie interpretierten sie ihr Verhältnis zum Staat, wie deuteten sie politische Partizipation und Demokratie? Welche Rolle spielten Religion und Identitätszuschreibungen wie Geschlecht, Klasse und Rasse? Zu welchen Exklusionen führten staatsbürgerliche Integrationsprozesse? Inwiefern entsprachen sich Massenpolitisierung und Nationalisierung? Die Organisator*innen Christoph Nonn und Hedwig Richter laden zur Einreichung von Vortragsvorschlägen ein und freuen sich über Exposés im Umfang von 1-2 Seiten, die bis zum 07.04.2022 eingehen müssen (nonn@uni-duesseldorf.de). Den vollständigen CfP gibt es hier.

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CfP: Workshop „Supererogation: Feministische Perspektiven“ (Berlin)

Am 16. und 17. September 2022 findet im Anschluss an den GAP-Kongress an der Humboldt-Universität zu Berlin ein Satellitenworkshop zum Thema „Supererogation: Feministische Perspektiven“ statt. Der Workshop möchte die philosophische Debatte über Handlungen, die moralisch wertvoll aber nicht geboten sind und als freiwillige Mehrleistung oder sogar als Heroismus verstanden werden, um feministische Analyseperspektiven bereichern. Die Organisatorinnen Katharina Naumann (Magdeburg), Marie-Luise Raters (Potsdam) und Karoline Reinhardt (Tübingen) freuen sich über Vortragsvorschläge im Umfang von max. 500 Wörtern – insbesondere von Nachwuchswissenschaftler*innen. Die Frist für Einreichungen ist der 30. April 2022 (an: karoline.reinhardt@uni-tuebingen.de). Die Organisatorinnen bemühen sich derzeit um eine Finanzierung der Reise- und Übernachtungskosten für Vortragende, die über keine anderweitigen institutionellen Förderungsmöglichkeiten verfügen. Den Call for Papers mit genaueren Infos zum Workshop gibt es hier.

 

–UPDATE: Die Deadline für Einreichungen ist auf den 15. Mai verlängert worden. Als Vorträge zugesagt sind mittlerweile Hilge Landweer (Berlin), Corinna Mieth (Bochum) und Amelie Stuart (Erfurt). Auch werden Reise- und Unterkunftskosten übernommen werden können, für alle, die über keine anderweitigen Förderungsmöglichkeiten verfügen —

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Workshop: „Myths – Politics, Aesthetics, Imagination“ (online)

Am 14. und 15. Februar findet ein von Paula Diehl (Kiel) und Mats Rosengren (Uppsala) organisierter Workshop zum Thema „Myths – Politics, Aesthetics, Imagination“ statt. Der Workshop ist interdisziplinär angelegt und soll einen Überblick über die aktuelle Forschung zu Mythen in einem weiten Verständnis des Begriffs geben: Mythen in Politik, Kunst, Fakten und Fiktion. Im Fokus stehen diese Fragen: Wie funktionieren Mythen? Was können wir mit ihnen machen? Können Mythen gemacht werden? Was können sie bewirken? Die Veranstaltung findet online statt und Interessierte können via Zoom teilnehmen. Erforderlich ist hierfür eine Registrierung bis spätestens 12. Februar (adaldrup@politik.uni-kiel.de). Das Programm findet sich hier.

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Workshop on Gender and Philosophy in Berlin (mit Winterprogramm)

Wer Interesse an feministischen Themen und feministischer Philosophie hat, für den gibt es in Berlin den Workshop on Gender and Philosophy. WOGAP Berlin hat zum Ziel, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenzubringen, die sich für feministische Philosophie – im weitesten Sinne – interessieren, und aktuelle Arbeiten aus dem Bereich der feministischen Philosophie von und mit den Referentinnen und Referenten zu diskutieren. Für Getränke und Snacks wird gesogrt, um auch nach der Diskussion einen Raum für feministischen (und anderen) Austausch und Begegnung zu schaffen.
WOGAP Berlin erbt seinen Namen von einem Workshop, der am Massachusetts Institute of Technology angesiedelt ist. Die Organisator*innen Mirjam Müller (HU Berlin) und Hilkje Hänel (Universität Potsdam) planen monatliche Treffen an der Humboldt-Universität zu Berlin – in der Regel am letzten Freitag des Monats. Aktuell ist ein hybrides Format für die Treffen vorgesehen und, wenn nicht ausdrücklich anders angekündigt, werden die Referate und die Diskussion auf Englisch stattfinden. Wer mehr Informationen und Ankündigungen erhalten möchte oder an der Teilnahme interessiert ist, kann sich per Mail an ls.feminist.phil@hu-berlin.de wenden und in die Mailingliste aufnehmen lassen. Den aktuellen Terminplan mit der Liste der Gastredner*innen gibt es nach dem Klick.

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