In eigener Sache: Theorieblog ist „Wissenschafts-Blog des Jahres 2018“

Zu unserer großen Freude und Überraschung wurden wir zum „Wissenschafts-Blog des Jahres 2018“ gewählt und erhalten damit eine Auszeichnung, die der Blog Wissenschaft kommuniziert“ von Reiner Korbmann seit einigen Jahren vergibt. Wir sind zwar – anders als die Laudatio es will – kein in nur einer Stadt konzentrierter Blog und wurden überdies von vielen Gründermüttern und -vätern ins Leben gerufen. Aber es ist schön zu sehen, dass Politische Theorie, Ideengeschichte und Philosophie in Blogform so viel Aufmerksamkeit und Anerkennung erfährt – oder wie es bei „Wissenschaft kommuniziert“ heißt: Theorie ist Gold!

Da die Entscheidung über die Auszeichnung in den Händen des Wahlvolkes lag, danken wir an dieser Stelle vorrangig allen, die an der Abstimmung teilgenommen haben, die den Theorieblog lesen und unterstützen und dafür gesorgt haben, dass der Theorieblog auch außerhalb des Faches bekannter wird.

Wir versprechen euch auch für das Wissenschaftsjahr 2019 spannende Debatten, informative Tagungsberichte und Lesenotizen und unsere gewohnten „Service“-Leistungen.
Das alles wäre natürlich ohne unsere vielen Gastautor*innen nicht möglich. Daher sei euch an dieser Stelle auch noch einmal ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. Wir freuen uns auch 2019 auf viele neue Einsendungen und Ideen!

 

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In eigener Sache: Theorieblog auf der Shortlist für den „Wissenschafts-Blog des Jahres 2018“

Der Blog „Wissenschaft kommuniziert“ von Reiner Korbmann vergibt seit einigen Jahren den Titel „Wissenschafts-Blog des Jahres“ – um die besten und populärsten Wissenschaftsblogs vor- und herauszustellen und zugleich zu zeigen, wie Forscher*innen, Institute und Verantwortliche ihre Informationen für die Internetöffentlichkeit zugänglich machen können.
Auf der Shortlist für das Jahr 2018 stehen nun beispielsweise nicht nur die Blogs des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, des Forschungszentrums Jülich, des Kuratoriums Pfahlbauten, der FAZ oder der Helmholtz-Gemeinschaft, genauso wie Blogs von individuellen Wissenschaftler*innen aus Archäologie, Weltraumforschung oder Mathematik. In diesem Jahr stehen auch wir mit auf der Liste und freuen uns darüber!

Der weitere Ablauf ist nun ganz demokratisch: Es wird gewählt.
Und das können wir doch hoffentlich!
Zur Shortlist wie zum Voting führt folgender Link: Wählen Sie den „Wissenschafts-Blog des Jahres 2018“

Wir freuen uns über jede Stimme, die wir bei der offenen Publikumswahl bis zum 1. Januar 2019 (24.00 Uhr) erhalten.

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CfA: 6 Stipendien für praxisbasierte Forschungsphase nach der Promotion

Die VolkswagenStiftung fördert ein Pilotprojekt zur engeren Verzahnung von Wissenschaft und Praxis in den Sozialwissenschaften. Postdoktorandinnen und Postdoktoranden sollen in der Frühphase ihrer Habilitation an praxisrelevante Forschung herangeführt werden, um ihnen dadurch bessere Möglichkeiten des Zugangs zum nicht-universitären Arbeitsmarkt zu eröffnen und sie gleichzeitig für ihre wissenschaftlichen Tätigkeiten weiter zu qualifizieren. Dazu werden sechs Stipendien vergeben, die es jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erlauben, für bis zu sieben Monate in folgenden, an der Schnittstelle zwischen akademischer und allgemeiner Öffentlichkeit angesiedelten Institutionen im Hamburger Raum mitzuarbeiten: DIE ZEIT, Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA), Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS)/Redaktion „Soziopolis“, Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg, Norddeutscher Rundfunk (NDR), Rowohlt/Sachbuch.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sollen in einer dieser Institutionen an wissenschaftsnahe Tätigkeiten bzw. an solche der Wissenschaftskommunikation herangeführt werden. Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden deshalb Teamfähigkeit, Recherche-, Dokumentations- und Schreiberfahrung erwartet. Die Stipendien sind mit monatlich 2.100 Euro dotiert. Geplanter Förderungsbeginn ist Februar 2019. Bewerbungen sind bis 21. Oktober möglich. Alle Informationen finden sich hier in der Ausschreibung.

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Blogs in der (politischen) Philosophie

Blogs und die Tätigkeit des Bloggens sind seit einigen Jahren ein essenzieller Bestandteil der Diskussion, wie das Internet Wissenschaft verändert. In den frühen 2000ern wurden Blogs hochgeschrieben. Sie galten als die neue Form wissenschaftlichen Austauschs, noch schneller als Journals (oder gar Bücher), noch diskursiver als das gute alte Kaffeehaus. Kein größerer Antrag auf Forschungsgelder kam ohne das Versprechen auf ein angeschlossenes Blog-Projekt aus. Ein Spuk, der so schnell kam wie er ging und von dem heute häufig nur noch ein verschämter Link auf die Ruinen alter Projektwebseiten zeugt. Die Karawane zog weiter, heute gilt der tweetende Wissenschaftler als Avantgarde und spezialisierte Research-Portale versuchen sich an einer noch viel intensiveren Vernetzung einer als schwer modernisierbar geltenden Klientel. Ohne den Hype aber und im Schatten der Fördergeldruinen entwickelte sich eine durchaus lebendige und mittlerweile konsolidierte Blogosphäre. In Deutschland nicht so groß wie in den USA, in den Sozial- und Geisteswissenschaften nicht so groß wie in den Naturwissenschaften, aber immerhin. Von dieser Blogosphäre soll im Folgenden die Rede sein, und dies aus drei Blickwinkeln: Zunächst will ich eine allgemeine Einordnung von Blogs und ihrer Bedeutung vornehmen; sodann eine kleine Safari durch die (philosophische) Blogosphäre anbieten. Abschließend noch einige konkrete Tipps geben, wie man das Bloggen anfängt – und wichtiger noch: beibehält. (mehr …)

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