CfA: Drei Postdocs in Oslo gesucht

Bis zum 3. März habt ihr noch die Chance euch auf eine von drei Postdoc-Positionen in Oslo zu bewerben. Das Thema der norwegischen Variante des Exzellenzcenters lautet: PluriCourts – Centre for the Study of the Legitimate Roles of the Judiciary in the Global Order.  Thematisch geht es also um Recht, Politik, Legitimität und die postnationale Konstellation. Eine der Stellen ist als politikwissenschaftlich, eine als rechtswissenschaftlich, eine explizit als Politische Theorie/Philosophie ausgeschrieben. Losgehen soll die Forschung spätestens am 1. September, drei Jahre soll sie dauern und Teaching und Verwaltung sind mit je 10% angegeben. Alle Infos zur Bewerbung finden sich: hier.

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Quo vadis Demokratie(theorie)? Über Verfassungsentwicklung und demokratischen Fortschritt

Sinkende Wahlbeteiligungen, schwindendes Vertrauen in gewählte VolksvertreterInnen und abnehmende Mitgliederzahlen der politischen Parteien haben die Bedingungen, unter denen repräsentative Demokratien operieren, verändert. Wie repräsentative Demokratien auf diese Veränderungen reagieren sollten, was Repräsentanten eigentlich repräsentieren (Ideen, Interessen oder die Zusammensetzung ihrer Wahlkreise) und in welcher Form sie dies tun sollten, sind Fragen, die innerhalb der Politischen Theorie wieder verstärkt diskutiert werden. Grundsätzlichere Fragen, welche die Ausgestaltung und Angemessenheit der Verfassungen betreffen, auf denen diese Demokratien basieren, werden in der einschlägigen Literatur allerdings kaum thematisiert. Doch in welchem Maße repräsentieren die Verfassungstexte Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte nach ihrer Ratifizierung eigentlich noch die Überzeugungen und Werte der politischen Gemeinschaften, für die sie entworfen wurden? Und nach welchen Maßstäben kann das Volk zwischen Reformbemühungen unterscheiden, die seine Unterstützung verdienen und solchen, die es ablehnen sollte, wenn einzelne Passagen der Verfassungen als nicht mehr zeitgemäß erachtet werden? (mehr …)

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CfP: Konstitutionelle Formen der demokratischen Selbstbindung

Auf dem diesjährigen großen DVPW-Kongress in Tübingen (24.-28. September) wird auch die Themengruppe „Verfassung und Politik“ eine Session veranstalten. Thematisch soll es um Formen der konstitutionellen Selbstbindung gehen. Wer sich mit einem Papier beteiligen möchte, ist aufgefordert bis zum 23.03.2012 einen Abstract als Bewerbung an Marcus Llanque oder Daniel Schulz zu schicken. Alle Infos im ausführlichen Call.

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Doktorandenstipendien am Graduiertenkolleg „Verfassung jenseits des Staates“ (Berlin)

Das an der HU Berlin angesiedelte Graduiertenkolleg „Verfassung jenseits des Staates“ schreibt für die Zeit ab dem 01.10.2012 insgesamt 12 neue Doktorandenstipendien aus. Die Stipendien laufen zunächst für 24 Monate und können dann um bis zu 1 Jahr verlängert werden. Das Kolleg ist an der rechtswissenschaftlichen Fakultät angesiedelt, aber stark interdisziplinär ausgerichtet. Zu den Trägern zählen unter anderem Rahel Jaeggi, Susanne Baer, Tanja Börzel und Christoph Möllers. Übergreifendes Thema des Kollegs sind Fragen von Rechtsgeltung und Konstitutionalisierung auf globaler und europäischer Ebene. Stipendiaten kommen aus den Disziplinen Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Philosophie und Geschichte. Die Bewerbungsfrist endet am 20.04.2012, alle Infos finden sich in der Ausschreibung oder auf der null. (mehr …)

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Rechtstransfer und Rechtspluralismus: Jahrestagung des Normative-Orders-Cluster

Im Frankfurter Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“ steht in der nächsten Woche die Jahrestagung an. Schwerpunkt liegt diesmal auf den rechtstheoretischen Aspekten des Ordnungsthemas, für Politische Theoretiker ist sowas aber ja auch immer interessant. Eingeläutet wird das Ganze am Donnerstag, 10. November 2011, mit einem Vortrag von Martin Loughlin über constitutional pluralism. Am Freitag sprechen neben vielen Clusterprofessuren auch noch Paul Schiff Berman und Jean Cohen. Das ganze Programm findet ihr auf der Webseite oder nach dem Strich. (mehr …)

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Konferenz in Dresden: Verfassung und Transzendenz

Am 25. und 26. November 2011 findet an der TU Dresden – im Rahmen des SFB 804 und der DVPW-Themengruppe „Verfassung und Politik“ eine Tagung zu „Verfassung und Transzendenz“ statt. Erörtert werden soll die in Konstitutionen angelegte Spannung zwischen Verfügbarkeit und Unverfügbarkeit. Es geht also sowohl um die symbolische Dimension von Verfassungen wie um deren Geltungsgründe und Stabilisierungsmechanismen. Tagungsort ist die Bibliothek des SFB  und Interessenten werden gebeten,  sich vorab bei Daniel Schulz (daniel.schulz@tu-dresden.de) anzumelden. Das Programm mit Beschreibung, Vortragenden (u.a. Samuel Salzborn, Sabrina Zucca, Oliver Lembcke und Joachim Bühler) und weiteren Infos findet ihr hier.

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Konferenz: The Paradoxes of Constitutionalism (18.07-20.07, Dresden)

Vom Montag, den 18.07, bis Mittwoch, den 20.07, findet im Rahmen des Dresdener SFB „Transendenz und Gemeinsinn“ eine Konferenz zu „Paradoxes of Constitutionalism“ statt. Unter anderem geht es um die Frage von Dynamik und Beharrlichkeit, Verfassung jenseits des Staates und das Verhältnis von Konstitutionalismus und politischem Prozess. Kurzentschlossene Besucher dürfen sich unter anderem auf Matthias Kumm, Pasquale Pasquino, Solongo Wandan oder Patricia Popelier freuen. Eine Anmeldung ist nicht nötig und die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten des SFB statt. Alle Infos und der genau Ablauf im Programm.

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2 Stipendien für den Promotionsabschluss am Grakov zu vergeben

Für die Zeit vom 1. November 2011 bis zum 14. September 2012 sind am DFG-Graduiertenkolleg „Verfassung jenseits des Staates“ zwei Abschlussstipendien für Promovierende zu vergeben. Falls ihr im Bereich Rechtswissenschaft, Geschichte, Philosophie oder Politikwissenschaft arbeitet, ein fortgeschrittenes Promotionsprojekt vorweisen könnt, das noch dazu thematisch zum Grakov passt, dann könnte diese Ausschreibung für euch von Interesse sein.

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Vom Kreuz mit der radikalen Demokratie – Bericht von einem Workshop mit Andreas Kalyvas

Die Technische Universität Darmstadt wurde am 9. Mai 2011 zum ‚Austragungsort’ eines halbtägigen Workshops mit Andreas Kalyvas von der New School for Social Research in New York. Die Bezeichnung ‚Austragungsort’ ist zur Beschreibung der von Peter Niesen organisierten, zweigleisigen Veranstaltung, bestehend aus einem Vortragsteil und einer Podiumsdiskussion, mit Bedacht gewählt – denn das Thema „Constituent Power and Radical Democracy“ (hier unsere Ankündigung) entpuppte sich als ein mit Vehemenz vorgetragenes Plädoyer für eine demokratische und vor allem praktische Revitalisierung moderner Gesellschaften. Deren postdemokratisches Dahinvegetieren scheint seit Colin Crouch oder Jacques Rancière ja fast schon zu einem gegenwartsdiagnostischen Grundkonsens der Politischen Theorie geronnen zu sein. (mehr …)

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