CfA: Kurzzeit-Stipendien in Berlin/Ankara zur Verfassungspolitik in der Türkei

Die Berliner Humboldt-Universität bietet in Kooperation mit der Bilkent Üniversitesi in Ankara Kurzzeit-Stipendien (1-6 Monate) für Doktoranden und Postdocs, die im weitesten Sinn zum Thema „Constitutional Politics in Turkey“ arbeiten. Auch Master-Studenten, die sich im Abschluss ihres Studiums befinden, können sich bewerben. Das Projekt ist offen für verschiedene Disziplinen (Jura, Politikwissenschaft, Soziologie) und insbesondere für Verfassungstheoretiker interessant, die keine Angst vor der Praxis haben. Hier geht es zum ausführlichen CfA mit allen weiteren Informationen.

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GRAKOV-Vortragsreihe in Berlin

Das DFG-Graduiertenkolleg zur „Verfassung jenseits des Staates“ hat auch in diesem Semester wieder eine spannende Vortragsreihe in Berlin zu bieten – hier das Semesterprogramm; als nächstes kommt am 7. Mai  Ingo Venzke aus Amsterdam und spricht zum Thema „In wessen Namen? Eine öffentlich-rechtliche Theorie internationaler Rechtssprechung“. Außerdem werden in diesem Semester u.a. noch  Paul Schiff Berman (18.06) und Samantha Besson (24.06) erwartet. Alle Termine und Sprecher findet ihr hier auf dem Plakat. Die Veranstaltungen starten jeweils 18 Uhr c.t. in der Walter-Hallstein-Bibliothek (Juristische Fakultät der HU, Unter den Linden 11, Raum 101).

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Workshop: Transnationalismus und der moderne Staat (Trier)

Vom 24. bis 26. April 2014 veranstalten Christian Volk und Friederike Kuntz im Rahmen des Forschungsprojekt „Der Begriff der Souveränität in der Transnationalen Konstellation“ einen internationalen Workshop zum Thema „Transnational Process and the Modern State: Changing Modes of Socio-Political Organization through Transnationalization“ an der Universität Trier. Ziel des Workshops ist es, Disziplinenübergreifend die Spezifik von Transnationalisierungsprozessen und deren Verhältnis zu Komponenten des modernen Staates (begrenztes Territorium, begrenzte Jurisdiktion, begrenzte Gemeinschaft, Souveränität) zu führen. Der Workshop beginnt am Donnerstag, den 24. April, um 18 Uhr mit einem Abendvortrag von Ursula Lehmkuhl zum Thema: „Transnationalism and Transnationalization in Historical Perspective: Concepts, Contexts and Controversies since the late 19th Century“. Interessierte sind herzlich eingeladen, an dem Workshop teilzunehmen. Kosten für die Anreise, Übernachtung und Verpflegung können leider nicht übernommen werden. Das vorläufige Programm und alle Infos findet sich hier. Um Anmeldung wird bis zum 18. April 2014 bei Friederike Kuntz (kuntzf@uni-trier.de )  gebeten.

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Konferenz: Konstitutionalisierung in Zeiten globaler Krisen

Ende nächster Woche, genauer: am Freitag, den 28.02, und Samstag, den 01.03, findet in Berlin eine vom Graduiertenkolleg Verfassung jenseits des Staates und der Studienstiftung des Deutschen Volks ausgerichtete Konferenz zu Konstitutionalisierung in Zeiten globaler Krisen statt. Am ersten Tag geht es um Krisen und Konstitutionalisierung und Governance in Krisen, am zweiten um die Rolle von Gerichten neue Wege der Krisenprävention. Unter anderem gibt es eine Keynote von Constance Grewe, einer Richterin am Verfassungsgerichtshof von Bosnien-Herzegowina zu Dynamiken im Recht. Das ganze Programm und alle Infos findet ihr hier

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Tagungsbericht: Verfassungsgerichte und ihre Macht

Das Central and Eastern European Forum of Young Legal, Political and Social Theorists (CEE Forum) hat am 3. und 4. Mai 2013 seine 5. Jahrestagung in Greifswald veranstaltet. Was darf man von der Veranstaltung eines Forums erwarten, das sich einer geographisch derart konkreten Zuordnung bedient? Zunächst einmal geht es keineswegs um eine thematische Engführung auf Mittel- und Osteuropa. Im Gegenteil, mit der diesjährigen Tagung stand rund um das Thema „Konstitutionalismus“ keine osteuropäische Introspektion auf der Tagesordnung, sondern der akademische Mainstream. Die beiden Tagungsorganisatoren Antonia Geisler und Michael Hein (beide Greifswald) schafften zudem durch die Kooperation mit dem Greifswalder Alfried Krupp Wissenschaftskolleg ein exzellentes Tagungsumfeld, von dem sich rund 50 Teilnehmer aus 15 Ländern anziehen ließen. (mehr …)

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Gastvorträge am Grakov Berlin

Auch in diesem Semester gibt es wieder eine spannende Gastvortragsreihe am Graduiertenkolleg „Verfassung jenseits des Staates“ (HU Berlin). Mit von der Partie sind unter anderem Richard Bellamy (5.6) und Chantal Mouffe (3.7).  Am kommenden Dienstag kommt aber zunächst Jacob Levy von der McGill University, der über „Contra politanism: Against the teleology of political forms?“ reden wird. Die Vorträge finden jeweils um 18 Uhr c.t. in der Walter-Hallstein-Bibliothek (Juristische Fakultät) statt. Das ganze Programm des Sommersemesters findet ihr hier als PDF.

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Neue Themengruppe: Politik und Recht (+ 2 CfPs)

– Update: Wir hatten hier zunächst eine veraltete Fassung des Aufrufs veröffentlicht, die nun eingestellte Version ist aktuell. Die wichtigste Änderung bezieht sich auf den Termin der Jenaer Tagung (21.-23. Juni) –

Unter dem Dach der DVPW gründet sich derzeit eine neue Themengruppe, die systematisch das Verhältnis von Politik und Recht ins Zentrum der Forschung rücken und den vielen vorhandenen Initiativen und Ansätzen ein Forum bieten soll. Der Gründungsaufruf zur Themengruppe enthält neben einem kurzen Abriss zur Bedeutung des Forschungsfelds auch gleich zwei CfPs.  Das erste Treffen soll Anfang Juni findet vom 21.-23. Juni 2013 in Jena statt und stellt die Frage: „Hat Humpty Dumpty eigentlich „Recht“? Interpretationen zwischen Politik und Recht“. Das zweite Treffen folgt dann im November in Hamburg. Thema hier: „Auf dem Weg zum anomischen Recht? Rechtsetzung zwischen Republikanismus, Demokratie und Gouvernementalismus“. Wer an der ersten Tagung mit einem eigenen Beitrag teilnehmen will, muss sich bis zum 30. April dafür bewerben, der Einsendeschluss für die Hamburg-Tagung liegt Mitte September. Die Initiatoren der Themengruppe – Oliver W. LembckeRoland LhottaBritta Rehder – rufen zu breiter Beteiligung und auch zum Einsenden weiterer Tagungsvorschläge auf. Der Gründungsaufruf enthält die beiden CFPs und alle weiteren Informationen, die Wahl der Sprecher und weitere organisatorische Sachen werden auf der Jenaer Tagung angegangen.

 

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CfA: Drei Postdocs in Oslo gesucht

Bis zum 3. März habt ihr noch die Chance euch auf eine von drei Postdoc-Positionen in Oslo zu bewerben. Das Thema der norwegischen Variante des Exzellenzcenters lautet: PluriCourts – Centre for the Study of the Legitimate Roles of the Judiciary in the Global Order.  Thematisch geht es also um Recht, Politik, Legitimität und die postnationale Konstellation. Eine der Stellen ist als politikwissenschaftlich, eine als rechtswissenschaftlich, eine explizit als Politische Theorie/Philosophie ausgeschrieben. Losgehen soll die Forschung spätestens am 1. September, drei Jahre soll sie dauern und Teaching und Verwaltung sind mit je 10% angegeben. Alle Infos zur Bewerbung finden sich: hier.

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Quo vadis Demokratie(theorie)? Über Verfassungsentwicklung und demokratischen Fortschritt

Sinkende Wahlbeteiligungen, schwindendes Vertrauen in gewählte VolksvertreterInnen und abnehmende Mitgliederzahlen der politischen Parteien haben die Bedingungen, unter denen repräsentative Demokratien operieren, verändert. Wie repräsentative Demokratien auf diese Veränderungen reagieren sollten, was Repräsentanten eigentlich repräsentieren (Ideen, Interessen oder die Zusammensetzung ihrer Wahlkreise) und in welcher Form sie dies tun sollten, sind Fragen, die innerhalb der Politischen Theorie wieder verstärkt diskutiert werden. Grundsätzlichere Fragen, welche die Ausgestaltung und Angemessenheit der Verfassungen betreffen, auf denen diese Demokratien basieren, werden in der einschlägigen Literatur allerdings kaum thematisiert. Doch in welchem Maße repräsentieren die Verfassungstexte Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte nach ihrer Ratifizierung eigentlich noch die Überzeugungen und Werte der politischen Gemeinschaften, für die sie entworfen wurden? Und nach welchen Maßstäben kann das Volk zwischen Reformbemühungen unterscheiden, die seine Unterstützung verdienen und solchen, die es ablehnen sollte, wenn einzelne Passagen der Verfassungen als nicht mehr zeitgemäß erachtet werden? (mehr …)

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CfP: Konstitutionelle Formen der demokratischen Selbstbindung

Auf dem diesjährigen großen DVPW-Kongress in Tübingen (24.-28. September) wird auch die Themengruppe „Verfassung und Politik“ eine Session veranstalten. Thematisch soll es um Formen der konstitutionellen Selbstbindung gehen. Wer sich mit einem Papier beteiligen möchte, ist aufgefordert bis zum 23.03.2012 einen Abstract als Bewerbung an Marcus Llanque oder Daniel Schulz zu schicken. Alle Infos im ausführlichen Call.

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