CfA: Promotionsstellen im Graduiertenkolleg „Collective-Decision-Making“ (Uni Hamburg)

An der Universität Hamburg sind ab 1. Oktober 2020 im DFG-Graduiertenkolleg „Collective Decision-Making“ bis zu 13 Doktorandinnenstellen (75%) in den Disziplinen Politikwissenschaft, Philosophie und Volkswirtschaft zu besetzen. Das Kolleg lädt zu Bewerbungen ein, die einen Bezug zu den Forschungsthemen des Kollegs herstellen. Informationen finden sich hier. Die Bewerbungsfrist läuft bis 31.3.2020.

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CfP: Understanding Solidarity – New Challenges, New Approaches (Hamburg)

Vom 25. bis 27. Januar 2019 findet an der an der Universität Hamburg ein internationaler Workshop zum Thema „Understanding Solidarity – New Challenges, New Approaches“ statt. Ziel des Workshops ist es, einen interdisziplinären Dialog über die Bedeutung und den Wandel von Solidarität zu initiieren. Der Begriff der Solidarität, die Verbindung von theoretischer und empirischer Solidaritätsforschung sowie Analysen der Bedeutung von Solidarität angesichts aktueller politischer Krisen sollen dabei besonders untersucht werden. Die Keynotes werden von Andrea Sangiovanni (King’s College London/European University Institute) and Donatella Della Porta (SNS Florence) gehalten. Bis 10. Dezember können Abstracts (500 Wörter) an die Organisatoren Andreas Busen und Stefan Wallaschek geschickt werden. Alle Informationen finden sich im ausführlichen Call.

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Tagungsbericht „Protest, Disobedience, or Constituent Power?“ (Hamburg)

In Zeiten einer wachsenden Kritik demokratischer Institutionen wird die Demokratie auch in der theoretischen Auseinandersetzung vielfach gegen ihre institutionelle Verfasstheit gedacht. Demokratie ist Praxis, Bewegung, Aufbruch und vor allem gegen (falsche) Formen der Verfestigung gerichtet. Dieses Motiv drückt sich sowohl in einem emphatischen Zugriff auf die Idee der verfassungsgebenden Gewalt aus als auch im demokratisch inspirierten Rückgriff auf die Kategorien von Widerstand, Protest und Ungehorsam. Beide betonen einen prä-institutionellen und praktischen Aspekt der Demokratie und verweisen auf das Moment der demokratischen Gründung. Nun klafft zwischen diesen beiden Zugängen in der theoretischen Diskussion jedoch bislang eine merkwürdige Lücke. Dafür ausschlaggebend sind sowohl inhaltliche Bedenken wie theoretische Ursprünge, die es wechselseitig unmöglich machen, kontestatorische Praxis als konstituierende Macht oder verfassungsgebende Gewalt in Formen widerständiger Praxis zu denken. Es ist das Verdienst des von Peter Niesen und Markus Patberg am 15. Mai 2017 an der Universität Hamburg organisierten Workshops – „Protest, Disobedience, or Constituent Power?“ – sich genau dieser Lücke anzunehmen und beide Stränge in einen produktiven Dialog zu bringen. (mehr …)

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