Interdisziplinäre Antisemitismustagung Trier 2020

Noch bis zum 31.1.2020 läuft die Einreichungsfrist für die Tagung der Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung an der Universität Trier. Vom 8. bis zum 10. Oktober 2020 sollen bei dieser Tagung, die sich explizit an Nachwuchswissenschaftler richtet, gegenwärtige und historische Erscheinungsformen des Antisemitismus im Fokus der interdisziplinären Analyse, Diskussion und Kritik stehen. Die komplette Ausschreibung mit Themenskizze und organisatorischen Informationen steht online in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Einreichungen sollen eine maximal zweiseitige Skizze des geplanten Vortrags und eine kurze Biographie umfassen und sind bis zum Ende des Monats zu richten an iia-tagung@uni-trier.de.

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CfA: wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (65%) in Trier

An der Universität Trier ist zum 1. März 2020 eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (65%, E13 TV-L) im Bereich Demokratiebildung/Politikdidaktik ausgeschrieben. Die Stelle ist bis zum 31.12.2023 befristet. Zu den Aufgaben der/des zukünftigen Stelleninhaber/in gehören wissenschaftliche Dienstleistungen und die Konzeption eines digitalen Lernangebots im Projekt „Demokratiebildung und Digitalisierung“ sowie die weitere wissenschaftliche Qualifizierung (Promotion) in der politischen Bildung. Das Projekt ist Teil eines größeren Projektes „TRIGITALpro“, das die Entwicklung digitalisierungsbezogener Module und eine digitalgestützte Weiterentwicklung von Informations- und Beratungsstrukturen in den Lehramtsstudiengängen der Universität Trier verfolgt. Thematischer Fokus des Teilprojektes sind die epistemischen, demokratietheoretischen, politischen und ethischen Implikationen der Digitalisierung mit ihren Auswirkungen auf demokratische Gesellschaften und politische Partizipation. Einstellungsvoraussetzung ist ein gut abgeschlossenes gesellschaftswissenschaftliches Masterstudium. Weitere Informationen zu der Stelle und den Bewerbungsmodalitäten finden sich hier. Bewerbungsfrist ist der 15. Januar.

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„Formwandel der Demokratie“. Bericht zur DVPW-Sektionstagung in Trier

Die „Krise der repräsentativen Demokratie“ ist kein neuer Topos des Fachs. Doch hat das bereits vor zwei Jahren auserkorene Thema „Formwandel der Demokratie“ der Frühjahrstagung der DVPW-Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“, zu der Winfried Thaa (Universität Trier) und Christian Volk (FU Berlin) vom 29. bis zum 31. März 2017 nach Trier einluden, vor dem Hintergrund jüngster Entwicklungen neue Brisanz erhalten: In Zeiten eines Erstarkens des Rechtspopulismus sowie autoritärer und antipluralistischer Tendenzen in vielen europäischen Ländern, des „Brexit“ oder der polarisierenden Wahl Donald Trumps in den USA gilt es, die aktuellen Entwicklungen politik- und demokratietheoretisch einzuordnen sowie konzeptionelle Antworten auf diese Herausforderungen zu entwickeln. Der für Ambivalenzen offene Begriff des „Formwandels“ – von den Gastgebern als bewusste Abgrenzung zum Terminus der „Postdemokratie“ gewählt – erscheine angesichts der aktuellen Entwicklungen beinahe als Euphemismus, so Winfried Thaa in seiner Eingangsrede. Zugleich macht der Begriff auf den zentralen Ausgangspunkt der Tagung aufmerksam: Potentiell demokratiegefährdenden Entwicklungen stehen gegenläufige Tendenzen wie die Ausweitung individueller Rechte und die Institutionalisierung neuer Partizipationsformen gegenüber. Zentrale Themen und Fragen der Tagung waren daher neben der demokratietheoretischen Analyse des Formwandels auch normative Bestimmungs- und Selbstvergewisserungsversuche: Wie manifestiert sich der Formwandel der Demokratie und wieviel Formwandel verträgt sie? (mehr …)

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CfP: Marx Kongress 2017 in Trier

Nachdem Trier seinem allseits beliebten Gründer Nero 2016 ein Gedenkjahr gewidmet hat, ist 2017 nun Marx-Jahr an der Mosel. Dies bildet nicht nur für die Volksrepublik China den Anlass der Stadt ein Marx-Standbild in Bismarckgröße zu verehren, sondern wird auch vom Rosa Salon Trier und den dortigen Falken dazu genutzt, einen spannenden Kongress zur Frage der Aktualität des marxschen Werks zu veranstalten. Der Kongress findet vom 11.-14. Oktober an der Universität Trier statt, der Call for Papers läuft noch bis zum 30.04. Alle weiteren Informationen finden sich hier.

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W2 Politische Theorie in Trier

An der Universität Trier ist eine W2-Professur für Politische Theorie ausgeschrieben. Die Professur soll das Fach in seiner ganzen Breite vertreten, erwartet werden jedoch Forschungsschwerpunkte im Bereich von Theorie und Praxis der Demokratie, insbesondere zu politischer Partizipation und Kommunikation sowie deren Veränderungen unter den Bedingungen der Digitalisierung. Berwerbungen können bis zum 28.04.2017 erfolgen. Alle Details finden sich hier. Und wer sich vorab mit Land und Leuten sowie den Begebenheiten vor Ort vertraut machen möchte, dem sei die ebendortige Tagung der Theoriesektion nächste Woche empfohlen.

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Formwandel der Demokratie (Trier): Programm und Informationen

Die Sektionstagung zum Formwandel der Demokratie wirft ihre Schatten voraus. Die von Winfried Thaa und Christian Volk organisierte Tagung findet vom 29.-31.03.2017  in Trier statt. Nun veröffentlicht ist das Programm, sowie ein Informationsflyer für Trier und die Unterbringung in der Stadt. Insgesamt wird es sechs Panel geben und zwar zum allgemeinen Formwandel, zu Protest und Populismus, zu Partizipationsformen, Medien und Öffentlichkeit, dem Subjekt der Demokratie und Demokratiekonzeptionen. Dazu kommen Keynotes von Catherine Colliot-Thélène und Wolfgang Merkel sowie eine Podiumsdiskussion mit Patrizia Nanz, Robin Celikates und Ingolfur Blühdorn. Eine Anmeldung für die Tagung ist über formwandel@uni-trier.de möglich, alles weitere entnehmt bitte dem Programmflyer.

— Update: Die Mitgliederversammlung der Sektion ist auf Donnerstag, den 30. März, 18 Uhr terminiert. Die Nachwuchsversammlung findet ebenfalls am Donnerstag statt und zwar zwischen 13 und 14 Uhr. Kinderbetreuung für die Tagung ist möglich, gebt dies bitte bei eurer Anmeldung unter formwandel@uni-trier.de an.

— Anmerkung (20.02.2017): Nach einer kleinen Korrektur ist nun der aktuelle Programmflyer online verfügbar und verlinkt.

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CfP: Formwandel der Demokratie in Trier

Die Frühjahrstagung der DVPW-Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“ führt im kommenden März nach Trier, wo Winfried Thaa und Christian Volk zur Disskussion zum „Formwandel der Demokratie“ einladen. Der Call for Papers ist nun erschienen – Deadline ist der 15. September, erwünscht sind Vorschläge zu Demokratiebegriffen, Partizipationsformen, Protest/Populismus und Medien/Öffentlichkeit. Alle Infos finden sich hier.

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„Kritik und Gewalt“. Bericht über den Hannah-Arendt-Workshop in Trier (4./5. Juni 2015)

Dass der Arendtsche Machtbegriff mit jedweder Form von Gewalt unversöhnbar ist, darf in der Forschung als common sense gelten. Dass es zu dem Gegensatz von Macht und Gewalt im Denken Hannah Arendts trotzdem noch Vieles zu sagen gibt, stellte sich beim diesjährigen Hannah-Arendt-Workshop in Trier (4.-5. Juni 2015) heraus, zu dem Christian Volk und Ole Meinefeld unter der Überschrift Kritik und Gewalt geladen hatten. (mehr …)

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Für Kurzentschlossene: Arendt-Workshop am 4./5. Juni in Trier

Am 04. und 05. Juni findet in Trier der in diesem Jahr von Christian Volk und Ole Meinefeld organisierte Hannah-Arendt-Workshop statt. Zum Themenschwerpunkt „Kritik und Gewalt“ werden unter anderem Wolfgang Heuer, Waltraud Meints-Stender und Hans-Jörg Sigwart vortragen. Wer teilnehmen möchte, kann sich gerne noch kurzfristig per Email an o.meinefeld@gmail.com anmelden. Hier gibt es das vollständige Workshop-Programm.

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Von der alten zur neuen Unübersichtlichkeit: Tagungsbericht aus Trier

Der Wandel von Staatlichkeit unter den Bedingungen zunehmender Transnationalisierung war Gegenstand eines Workshops, der Ende letzten Monats auf Einladung von Chris Volk und Friederike Kuntz an der Universität Trier stattfand und von der Fritz-Thyssen-Stiftung finanziert worden ist. Zentrale Themen waren der Wandel von Recht und Raum, Inklusions- und Exklusionsmechanismen sowie Macht und Widerstand in der transnationalen Konstellation. Politikwissenschaftlerinnen diskutierten dabei mit Juristen, Soziologen und Historikerinnen. Darin, dass ein Wandel vorlag, waren sich alle einig. Die Ansichten darüber, welche Begriffe und Betrachtungsweisen diesem Wandel angemessen sind, gingen jedoch auseinander. Können Konzepte aus der Ära des Nationalstaats, etwa die Souveränität oder der Gedanke der Einheit des Rechts, aktualisiert werden, oder sollten sie ganz aufgegeben werden? Ist die landläufige Gegenüberstellung des alten Nationalstaats und der neuen, transnationalen Konstellation analytisch überhaupt angemessen? (mehr …)

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