Animal Politics: interessant, irritierend und herausfordernd – Bericht von der Frühjahrstagung der DVPW-Theoriesektion

Vom 12. bis 14. März kam die Theoriesektion auf Einladung von Peter Niesen und Bernd Ladwig zum Thema „Animal Politics“ in Hamburg zusammen und diskutierte Sein und Sollen von Tierrechten. Welcher Status und welche Rechte kommen Tieren zu – und wie sollen wir mit diesen umgehen? (mehr …)

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Das Tier als Mitbürger: Kymlickas „Zoopolis“

Stell dir vor, es ist Wahl, und in der Kabine neben dir steht ein Pferd. Haha, kleiner Scherz… Oder nicht? Will Kymlicka, der sich bisher vor allem zu Fragen eines multikulturalistischen Liberalismus, sozialer Gerechtigkeit und Demokratie einen Namen gemacht hat, hat nun ein Buch zur Staatsbürgerschaft von Tieren veröffentlicht. Mit „Zoopolis“ knüpft der kanadische Philosoph an die Tierrechtstheorie – vor allem von Tom Regan – an und entwickelt einen spannenden und radikalen Ansatz, mit dem der moralische und politische Status von verschiedenen Gruppen von Tieren aus neuer Perspektive betrachtet wird.

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Tierethik Reloaded

Der amerikanische Romanautor Jonathan Safran Foer hat ein essayistisches Buch über Tierschutz geschrieben, eine Art neue Vegetarierbibel könnte man sagen. Mit “Eating Animals” (in der deutschen Übersetzung “Tiere Essen”) legt Foer nämlich ein zugleich informiertes, witziges, kluges und philosophisches Buch zum Essen von Tieren und essenden Tieren, so der doppeldeutige Titel, vor. Er befreit die Tierethik damit zumindest in der Popkultur, vielleicht aber ja auch in der (Populär-)philosophie, ein Stück weit aus ihrem Schattendasein. (mehr …)

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