Tagungsberichte

Alte Veranstaltungen und CfP

Bericht vom Workshop „Ansätze und Methoden zur Erforschung politischer Ideen“ im Juli 2010 in Hamburg

Organisiert von Andreas Busen (Uni Hamburg), Alexander Weiß (Uni Hamburg) und Stefan Skupien (FU Berlin) fand am 16. und 17. Juli am Institut für Politikwissenschaft der Universität Hamburg eine Zusammenkunft von etwa 50 Nachwuchswissenschaftlern statt. Der Workshop Ansätze und Methoden zur Erforschung politischer Ideen brachte, so das einhellige Urteil, durch vielfältigen Gedankenaustausch eine intensive Gegenwärtigkeit […]

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Souveränität des Volkes oder Souveränität des Verfassungsgerichts?

Ist der europäische Integrationsprozess an seine verfassungsrechtlichen Grenzen gestoßen? Kann das europäische Vertragsrecht noch mit dem Grundgesetz in Einklang gebracht werden? Oder ist ider weitere Weg hin zu einem europäischen Bundesstaat nur auf Basis einer neuen deutschen Verfassung möglich? „Das Lissabon-Urteil in der Kritik“ – so lautete der Titel einer Tagung, die vom 17.-18. Juni

Alte Veranstaltungen und CfP

Zwischen Ambivalenz und Ordnung: Die Politik der Menschenrechte

Der Holocaust, als ein Moment unermesslichen Schreckens, habe einen „unaufhaltsamen Lernprozess“ in Gang gesetzt, der ex negativum die Bedeutung der Menschenrechte gelehrt habe und zu einer kulturübergreifenden globalen Ordnung führe: Mit dieser Diagnose eröffnete Stefan Gosepath die zweitägige Konferenz „Human Rights Today: Foundations and Politics“ des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt.

Alte Veranstaltungen und CfP

Auf der Suche nach einer realistischen Theorie des Unrealistischen. Bericht von der Tagung ‘Internationale Politische Theorie’, Teil 3

Dritter Tag Revision der IB-Theorie Im leider spärlich besuchten Panel Revision der IB-Theorie wurden einige interessante Vorschläge formuliert, wie IB-Theorie konzeptualisiert und erweitert werden kann. Der Frage, was eigentlich eine Theorie sei, ging Felix Berenskötter nach. Über die Unterscheidung zwischen deep und shallow theories gelangte er zu der Konklusion, dass die IPT gemäß einer deep

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Auf der Suche nach einer realistischen Theorie des Unrealistischen. Bericht von der Tagung ‘Internationale Politische Theorie’, Teil 2

Zweiter Tag Gesellschaftstheorie der Internationalen Beziehungen Das erste Panel am Freitagmorgen war der Gesellschaftstheorie der Internationalen Beziehungen gewidmet, genauer: der Frage nach den gesellschaftlichen Voraussetzungen globaler Vergemeinschaftung. Tobias ten Brink und Michael Zürn versuchten eine gesellschaftstheoretische Antwort, während Antje Wiener und Philip Liste sich der Frage in concreto, anhand eines empirischen Beispiels, näherten.

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Auf der Suche nach einer realistischen Theorie des Unrealistischen. Bericht von der Tagung ‚Internationale Politische Theorie‘, Teil 1

Erster Tag Geplagt von drückender Hitze in nicht immer klimatisierten Räumen, doch immer wieder aufgepäppelt von hervorragend gesundem Catering (Bananen und Äpfel statt Kekse zum Kaffee) und gut unterhalten von abwechslungsreichen Rahmenveranstaltungen (u.a. Barbecue auf der Dachterrasse, WM-Leinwand), durften die Teilnehmer der Tagung Internationale Politische Theorie (10.-12.6.2010) im Casino-Bau des IG-Farben-Komplexes auf dem Campus Westend

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Liberté, Egalité, Fraternité. Charles Taylor über Laizismus und Anerkennung in liberalen Demokratien

„Der Name des Philosophen Charles Taylor ist eigentlich ein Garant für Aufmerksamkeit und volle Hörsäle….“ Janina und Wulf mit einem Bericht über Charles Taylor’s Vortrag in der Vortragsreihe „Und jetzt – Richtungen der Zukunft“, die von der Humboldt-Universität zu Berlin und der Siemens Stiftung veranstaltet wird.

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Konferenz: Ästhetische Erfahrungen in Udine

Wie erfahren wir eigentlich Kunst? Und was hat das mit dem Schönen und dem Guten zu tun? Ästhetische Erfahrung, die Rezeption von Kunst, der Begriff des Schönen und der Zusammenhang von Ästhetik und Moral waren zentrale Themen der diesjährigen Konferenz der Europäischen Gesellschaft für Ästhetik (kurz ESA) Ende Mai in Italien. Dass diese in so

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Designing Institutions for Africa?

Konferenzbericht zur 16. Jahreskonferenz der ISAPS “Culture and Justice in the Contemporary World“ Afrika müsse Institutionen aufbauen, die auf aktuelle Herausforderungen antworten. Mit dieser Forderung eröffnete der Präsident der International Society for African Philosophy and Studies (ISAPS), Dr. Kôlá Abímbôlá (University of Leicester) im Rahmen einer feierlichen, von spirituellen Anrufungen der Ahnen durch Musik und

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Justice is what democracies make of it – Dritter und letzter Teil des Konferenzberichts von der Sektionstagung in FFM

I. Zum Abschluss des dreiteiligen Konferenzberichts zur diesjährigen Frühjahrssektion (Teil 1 hier, Teil 2 dort) nun noch ein Blick auf den zweiten Tag, sowie einige allgemeine Überlegungen zum Gesamteindruck der Tagung. Am Freitag näherten sich die Vorträge stärker konkreten Policy- und Polity-Problemen aus der Gerechtigkeitsperspektive. Als loser, immer wieder aufblitzender roter Faden kristallisierten sich dabei

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Münchener Alternativen – Zweiter Teil des Konferenzberichts von der Sektionstagung in FFM

Der Samstagmorgen war ‚besonderen Gütern in der Demokratie‘ gewidmet und stellte zugleich ein Novum in der Geschichte der Theoriesektion dar – „das erste rein weiblich besetzte Panel auf einer allein von Frauen organisierten Sektions-Tagung“ (Barbara Holland-Cunz). Anja Karnein (Uni Frankfurt) warf die Frage nach einem ‚universellen Recht auf Elternschaft‘ auf; Carolin Stange (Uni Bamberg) thematisierte

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