Staatlichkeit

Debatte

Elemente einer kritischen Politik der Zeit

Heute veröffentlichen wir den fünften und letzten Beitrag zu unserer Blogpost-Reihe zum Thema Zeit. Jürgen Portschy argumentiert, dass eine Politik der Zeit auch immer Kämpfe um Macht umfasst – darum, wessen Zeit zählt. Was uns heute im Globalen Norden als normale Ordnung der Zeit erscheint, ist weder eine noch ist sie natürlich. Denn nicht nur […]

Debatte

Souveränitäten jenseits und gegen den Staat

Im fünften Beitrag unserer Blogpost-Reihe zu Souveränität stellt Jonathan Eibisch anarchistische staatlichen Souveränitätskonzeptionen gegenüber. Während Marx eine Kritik der politischen Ökonomie hervorbrachte, entwickelten anarchistische Denker*innen eine Kritik der Form, die Politik in spezifischen Herrschaftsordnungen annimmt, als einen wesentlichen Ankerpunkt ihrer Gesellschaftstheorie. Ideengeschichtlich betrachtet entsteht der neuzeitliche, europäische Anarchismus als Hauptströmung im Sozialismus in jener Phase,

Alte Veranstaltungen und CfP, Service

CfP: Wissenschaftliche Erkenntnis und demokratische Staatlichkeit

Am 8. Juni 2022 findet in der Akademie für Politische Bildung Tutzing die Nachwuchstagung der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) statt. Die Organisator*innen Simon Rothers und Lea Konrad freuen sich über Beitragsvorschläge zum Wechselverhältnis von wissenschaftlicher Erkenntnis und demokratischer Staatlichkeit. Einsendeschluss ist der 20.05.2022. Fahrtkosten und Unterkunft in Tutzing (Starnberger See) werden übernommen. Den ausführlichen

Debatte

Politik in Zeiten von Corona

In seinem Gastbeitrag „Um jeden Preis?“ in der Süddeutschen Zeitung (17.03.2020) stellt René Schlott fest, unsere offene Gesellschaft würde, beim Versuch sie zu retten, in Wahrheit erwürgt. Er glaubt zu beobachten, dass „mit atemberaubender Geschwindigkeit und einer erschütternden Bereitwilligkeit seitens der Bevölkerung Rechte außer Kraft gesetzt werden, die in Jahrhunderten mühsam erkämpft worden sind“? Schlott

Alte Veranstaltungen und CfP

Vortragsreihe „Rechtskritik als Gesellschaftstheorie“ (Berlin)

In der Vortragsreihe „Rechtskritik als Gesellschaftstheorie“ am Arbeitsbereich Politik und Recht an der FU Berlin finden in diesem Semester zwei Vorträge statt. Der erste steht in dieser Woche an: Am 13. Juni spricht Sophie Loidolt zu „Hannah Arends Phänomenologie der Pluralität“. Am 2. Juli hält Ulrich K. Preuß einen Vortrag über „Die staatliche Neuordnung Europas

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Von der alten zur neuen Unübersichtlichkeit: Tagungsbericht aus Trier

Der Wandel von Staatlichkeit unter den Bedingungen zunehmender Transnationalisierung war Gegenstand eines Workshops, der Ende letzten Monats auf Einladung von Chris Volk und Friederike Kuntz an der Universität Trier stattfand und von der Fritz-Thyssen-Stiftung finanziert worden ist. Zentrale Themen waren der Wandel von Recht und Raum, Inklusions- und Exklusionsmechanismen sowie Macht und Widerstand in der transnationalen

Alte Veranstaltungen und CfP

Workshop: Theories of Territory beyond Westphalia (Frankfurt)

Das neue Semester wirft seine Schatten voraus und allmählich trudeln die ersten Workshop-Ankündigungen hier ein. So z.B. der Workshop „Theories of Territory beyond Wesphalia“, der am Donnerstag, den 25., und Freitag, den 26. Oktober 2012, stattfindet und von Ayelet Banai und Jens Steffek im Rahmen der Kollegsforschergruppe Justitia Amplificata organisiert wird. Vorträge gibt es unter

Alte Veranstaltungen und CfP

Studentischer CfP: The States They Are A-Changing (IAPSS 2012)

Studierende der Uni Bremen veranstalten vom 23. bis zum 25. April die diesjährige Academic Conference und die General Assembly der International Association for Political Science Students (IAPSS). Thema der Konferenz ist die Veränderung von Staatlichkeit im Verhältnis zu Wirtschaft, anderen Staaten und Bürgern. Besondere Schwerpunkte sind dabei Wirtschaftswachstum, Entwicklungspolitik und der Stand der Demokratie. Die

Jobs & Stipendien

CfA: 2 x Postdoc in Oxford

Nach Harvard am Morgen jetzt noch Oxford am Nachmittag: Im Projekt „State of the State“ werden zwei zweijährige Fellowships ausgegeben. Offen ist das Ganze für Politikwissenschaftler, aber auch Rechtwissenschaftler, Soziologen, Geschichtler und so. Die neuen Fellows sollen im September 2011 an Fragen der Transformation des Staates zu arbeiten beginnen und wer dabei sein will, sollte sich bis zum 28. Februar beworben

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Tagungsbericht: „Capturing the Political“

Politik lediglich im Rahmen des Nationalstaats verstehen zu wollen, das scheint im Zuge der Globalisierung nicht mehr auszureichen. Vor diesem Hintergrund versammelte sich am 21.-23. Oktober 2010 eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern, um der Frage nachzugehen, wie man das Politische heutzutage eigentlich erforschen kann und sollte. Zu dieser Tagung hatten Ina Kerner (HU Berlin), Klaus

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