Vortragsreihe „Rechtskritik als Gesellschaftstheorie“ (Berlin)

In der Vortragsreihe „Rechtskritik als Gesellschaftstheorie“ am Arbeitsbereich Politik und Recht an der FU Berlin finden in diesem Semester zwei Vorträge statt. Der erste steht in dieser Woche an: Am 13. Juni spricht Sophie Loidolt zu „Hannah Arends Phänomenologie der Pluralität“. Am 2. Juli hält Ulrich K. Preuß einen Vortrag über „Die staatliche Neuordnung Europas durch die Pariser Friedenskonferenz 1919: Das Selbstbestimmungsrecht der Völker“. Beide Vorträge finden von 18 bis 20 Uhr im Hörsaal A des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft statt. Weitere Infos zu den Vorträgen sowie zu der Vortragsreihe gibt es hier.

Weiterlesen

Von der alten zur neuen Unübersichtlichkeit: Tagungsbericht aus Trier

Der Wandel von Staatlichkeit unter den Bedingungen zunehmender Transnationalisierung war Gegenstand eines Workshops, der Ende letzten Monats auf Einladung von Chris Volk und Friederike Kuntz an der Universität Trier stattfand und von der Fritz-Thyssen-Stiftung finanziert worden ist. Zentrale Themen waren der Wandel von Recht und Raum, Inklusions- und Exklusionsmechanismen sowie Macht und Widerstand in der transnationalen Konstellation. Politikwissenschaftlerinnen diskutierten dabei mit Juristen, Soziologen und Historikerinnen. Darin, dass ein Wandel vorlag, waren sich alle einig. Die Ansichten darüber, welche Begriffe und Betrachtungsweisen diesem Wandel angemessen sind, gingen jedoch auseinander. Können Konzepte aus der Ära des Nationalstaats, etwa die Souveränität oder der Gedanke der Einheit des Rechts, aktualisiert werden, oder sollten sie ganz aufgegeben werden? Ist die landläufige Gegenüberstellung des alten Nationalstaats und der neuen, transnationalen Konstellation analytisch überhaupt angemessen? (mehr …)

Weiterlesen

Workshop: Theories of Territory beyond Westphalia (Frankfurt)

Das neue Semester wirft seine Schatten voraus und allmählich trudeln die ersten Workshop-Ankündigungen hier ein. So z.B. der Workshop „Theories of Territory beyond Wesphalia“, der am Donnerstag, den 25., und Freitag, den 26. Oktober 2012, stattfindet und von Ayelet Banai und Jens Steffek im Rahmen der Kollegsforschergruppe Justitia Amplificata organisiert wird. Vorträge gibt es unter anderem von Anna Stiltz, Nico Krisch und David Miller, stattfinden tut das Ganze auf dem Westend Campus der Goethe-Universität. Eine Beschreibung findet ihr unten, ein ausführliches Programm auf der Webseite. Um kostenfreie Registrierung wird gebeten. (mehr …)

Weiterlesen

Studentischer CfP: The States They Are A-Changing (IAPSS 2012)

Studierende der Uni Bremen veranstalten vom 23. bis zum 25. April die diesjährige Academic Conference und die General Assembly der International Association for Political Science Students (IAPSS). Thema der Konferenz ist die Veränderung von Staatlichkeit im Verhältnis zu Wirtschaft, anderen Staaten und Bürgern. Besondere Schwerpunkte sind dabei Wirtschaftswachstum, Entwicklungspolitik und der Stand der Demokratie. Die Website der Konferenz findet sich hier, zum Call-for-Papers geht es direkt hier entlang. Die Deadline ist der 15.02.2012.

Weiterlesen

CfA: 2 x Postdoc in Oxford

Nach Harvard am Morgen jetzt noch Oxford am Nachmittag: Im Projekt „State of the State“ werden zwei zweijährige Fellowships ausgegeben. Offen ist das Ganze für Politikwissenschaftler, aber auch Rechtwissenschaftler, Soziologen, Geschichtler und so. Die neuen Fellows sollen im September 2011 an Fragen der Transformation des Staates zu arbeiten beginnen und wer dabei sein will, sollte sich bis zum 28. Februar beworben haben. Alle Infos hier.

Weiterlesen

Tagungsbericht: „Capturing the Political“

Politik lediglich im Rahmen des Nationalstaats verstehen zu wollen, das scheint im Zuge der Globalisierung nicht mehr auszureichen. Vor diesem Hintergrund versammelte sich am 21.-23. Oktober 2010 eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern, um der Frage nachzugehen, wie man das Politische heutzutage eigentlich erforschen kann und sollte.

Zu dieser Tagung hatten Ina Kerner (HU Berlin), Klaus Schlichte (Bremen) und Daria Isachenko (Uni Magdeburg) in die Berlin Graduate School of Social Sciences der Humboldt-Universität geladen (das Programm findet sich hier). Der Veranstaltungsort wies damit eine eigene politische Geschichte auf, da das Gebäude einst die königliche Tierarzneischule der preußischen Kavallerie und später das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der DDR beherbergte, wie Klaus Schlichte in seiner Eröffnungsrede hervorhob. (mehr …)

Weiterlesen