Call for Einsendungen: Soziopolis kurz vor dem Start

Das Internet wird für Sozialwissenschaftler in den nächsten Wochen um eine vielversprechende Seite reicher. Das neuen Portal Soziopolis (www.soziopolis.de) steht kurz vor dem Start. Entwickelt vom Hamburger Institut für Sozialforschung und in Kooperation mit der bekannten Mailingliste H-Soz-Kult (auch der Theorieblog gehört zu den unterstützenden Partnern) soll das Portal ab Oktober schwerpunktmäßig über das Themen- und Forschungsspektrum der Soziologie informieren. Neben Überblicksartikeln, Kommentaren, Besprechungen von Neuerscheinungen etc. wird Soziopolis auch Tagungsberichte, aktuelle Nachrichten,  Stellenausschreibungen und ähnliches veröffentlichen – und dies explizit auch aus angrenzenden Disziplinen. Die Macher des Portals bitten daher ausdrücklich und ab sofort um die Einsendung von sozialwissenschaftlichen Ausschreibungen und Terminankündigungen. Hier der Einsendeaufruf mit allen Infos als PDF. Beiträge sind zu richten an Christina Müller (redaktion@soziopolis.de).

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Soziologen und Krisen – Einige Eindrücke vom Soziologenkongress 2014

Das Thema „Krisen“ erlebt derzeit ein großes Revival. Keine Panelüberschrift ohne die „Zeiten der Krise“, keine Zeitdiagnose, die nicht mit der vertrackten Häufung von Krisen begänne. Wie seit den 70er Jahren nicht mehr wird Krise zum Leit- und Reflexionsbegriff einer Dekade erhoben. Der diesjährige Soziologiekongress in Trier stand demnach ganz passend unter der Überschrift „Krise der Routinen – Routinen der Krise“. Da es hierbei nicht zuletzt auch um begriffliche Debatten und theoretische Klärungen geht, die auch für Politikwissenschaft und Politische Theorie von großer Relevanz sind, habe ich den disziplinären Sprung gewagt und mich für vier Tage auf dem Kongress umgesehen. Hier einige Eindrücke und Diskussionen. (mehr …)

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CfP: Begriffsanalyse in Japan

Von David Strecker erreicht uns folgender Call for Papers für die Tagung der Sektion ‚Begriffsanalyse‘ (ISA Research Committee on Conceptual and Terminological Analysis) im Rahmen des nächsten Weltkongresses der International Sociological Association, der vom 13. bis 19. Juli 2014 in Yokohama, Japan stattfinden wird. Gesucht werden Vortragsvorschläge zu insgesamt 13 verschiedenen Sessions. Die Themen reichen von Staatsbürgerschaft über Gabe, Individualität, Gemeinschaft und Krise bis zu modernetheoretischen sowie postkolonialen Fragestellungen und noch einigem mehr. Bis Ende September können Abstracts eingereicht werden. Alle weiteren Infos finden sich hier.

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CfP: Soziologenkongress in Turin

 Vom  28-31. August findet in Turin der Kongress der European Sociologial Association (ESA) statt. Das Thema lautet Crisis, Critique and Change – ein Thema zu dem sicher auch Politikwissenschaftler und Politische Theoretiker manches zu sagen haben. Ganz explizit auch an Theoretiker ist der Call der Untergliederung für Soziale Bewegungen gerichtet (full disclosure: u.a. weil ich dort ein Panel zu „Alter-IGOs: Encounters between International Organizations and Oppositional Movements“ ausrichte). Einreichungen müssen bis zum 1. Februar über das elektronische System der ESA gemacht werden (mehr Infos hier). Der ganze Call mit allen Sektionen ist auf der Konferenzhomepage oder hier als 128 Seiten schwere PDF.

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Hannah-Arendt-Gastlehrstuhl in Toronto

Der DAAD sucht für das Hochschuljahr 2013/14 BewerberInnen für den Hannah-Arendt-Gastllehrstuhl an der Universität Toronto. Die Ausschreibung richtet sich an habilitierte SoziologInnen, verlangt allerdings, wie der Name des Lehrstuhls erahnen lässt, einen politischen Schwerpunkt, genauer: Immigration und Ethnizität, politische Soziologie, Kultursoziologie oder Gender Studies; zudem ist ein geographischer Fokus auf Deutschland oder Deutschland und Europa erwünscht. Bewerbungen müssen bis zum 2. November 2012 über das Bewerbungsportal des DAAD eingereicht werden. Ausführliche Informationen gibt es hier.

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Der Intellektuelle nach Auschwitz. Über Jean Améry (1912-1978)

Der 100. Jahrestag seines Geburtsdatums gibt Anlass, an den philosophischen und politischen Schriftsteller und Intellektuellen Jean Améry zu erinnern, etwa mit einem Schwerpunkt wie in der letzten Ausgabe der Zeitschrift Mittelweg 36. Ungeachtet der weiteren Beiträge, die diesen Herbst möglicherweise erscheinen, werden Amérys Arbeiten aber vergleichsweise wenig rezipiert. Zu Unrecht, denn er gehört zu jenen nonkonformistischen Intellektuellen, die angesichts der erlebten Barbarei des Nationalsozialismus den Prozess von Aufklärung und Vernunft sowohl radikal in Frage stellten als auch engagiert verteidigten. Ein „Denker im Widerspruch“, dessen kritisch-aufklärerische Theorie und Praxis für eine gegenwärtige kritische Gesellschaftstheorie und Philosophie durchaus interessant sein kann. (mehr …)

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Frankfurter Schule Revisited: Gastprofessur für Kritische Gesellschaftstheorie

Am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a.M. ist ab April 2013 eine Gastprofessur für Kritische Gesellschaftstheorie für ein akademisches Jahr zu besetzen. Zentrales Auswahlkriterium für die Gastprofessur ist ein herausragendes Forschungsprofil in der Soziologie, der Politikwissenschaft oder einer ihrer Nachbardisziplinen im Anschluss an die Tradition der Frankfurter Schule der Kritischen Theorie. Den Ausschreibungstext gibt es auf Deutsch und auf Englisch.

 

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Konferenz: Transnational Societal Constitutionalism

Vom 17.19. Mai 2012 findet in Moncalieri (Turin) eine Konferenz zum Thema „Transnationaler gesellschaftlicher Konstitutionalismus“ statt, die von Anna Beckers und Gunther Teubner organisiert wird. Die Konferenz bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen (Rechtswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft) zusammen. Im Zentrum steht die Frage, ob der Konstitutionalismus in der Lage ist, die expansiven Kräften weltgesellschaftlicher Teilsysteme einzufangen. Zugesagt haben Saskia Sassen, Matthias Kumm, Hans Lindhal, Christian Joerges u.v.m. Das vorläufige Programm findet ihr hier.

Zudem bietet die Konferenz jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (Postdocs, Doktoranden) die Möglichkeit, ihre Projekte in Form eines Posters zu präsentieren. Mehr Informationen hierzu findet ihr auf der Konferenzwebsite.

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