CfP: Körperlichkeit und Theorien der Anerkennung (Aachen)

Vom 25.03.2021-26.03.2021 findet in Aachen ein Workshop zum Thema „Körperlichkeit und Theorien der Anerkennung“ statt, der sich ausdrücklich an Nachwuchswissenschaftler*innen der Politischen Theorie und Sozialphilosophie richtet. Abstracts für Vorträge oder Inputs im Umfang von ca. 500 Wörtern können bis 24.01.2021 an Edgar.Hirschmann@ipw.rwth-aachen.de gesendet werden. Den ausführlichen Call und alle weiteren Details findet ihr im PDF.

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Die Sozialphilosophie und die Rede vom Neuanfang in Corona-Zeiten. Form und Risiko eines reizvollen Versprechens

Alle Geburt ist Geburt aus Dunkel ans Licht;
das
Samenkorn muß in die Erde versenkt werden und in der
Finsternis sterben, damit die schönere Lichtgestalt
sich erhebe und am Sonnenstrahl sich entfalte
(F. W. J. Schelling).

In Krisenzeiten wie den heutigen ist immer mehr die sozialphilosophische Rede von strukturellen Wendepunkten zu beobachten. Weil die Kontingenz des Bestehenden in solchen bewegenden Zeiten besonders hervortritt, werden Ideen von Normalität enttäuscht und stehen stattdessen neue Überlegungen zu einer anders gestalteten Zukunft auf der Tagesordnung. Angesichts dieser Ungewissheit verspricht die Idee des „Neuanfangs“ eine Möglichkeit, mit dieser Situation umzugehen. Dieser Beitrag geht der Frage nach, was die Idee des Neuanfangs im Rahmen der Sozialphilosophie bedeutet und welche Konsequenzen sie für die gegenwärtige Situation hat. Besonders interessant erscheint heute die Idee des Neuanfangs im Kontext der Coronakrise, insofern sie den Beginn einer neuen Zeit ankündigt, die, wie bei Schelling, dialektisch als „Geburt aus Dunkel ans Licht“ vorkommt [I]. Diese Neuanfangsdiagnose sagt aber nicht nur viel darüber aus, wie die Hoffnung auf eine neue Gesellschaft intellektuell verankert ist, sondern auch, wie Sozialphilosoph*innen solche Umstände bewerten und wie sie sich selbst darin miteinbeziehen. Die Rede vom Neuanfang kennzeichnet also nicht nur die Epoche, sondern auch denjenigen, der sie anspricht [II]. Im Lichte dieser Überlegungen werden die Schwierigkeiten, mit denen der Diskurs über den Neuanfang zu tun hat, ebenso deutlich. Während er zuerst mit dem Risiko einer Art voluntaristischer Beobachtung der Gesellschaft konfrontiert ist, kann er zweitens gleichsam auf einen narzisstischen Gestus stoßen, der die Neuanfangsdiagnose durch die eigene intellektuelle Größe affiziert [III]. Nach der Thematisierung solcher Risiken, die oft mit der Rede vom Neuanfang in der Sozialphilosophie verbunden sind – d.h. voluntaristische bzw. narzisstische Elemente – werden am Ende einige Überlegungen zu einem konstruktiven Umgang mit der Idee des Neuanfangs in Corona-Zeiten aufgestellt [IV]. (mehr …)

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CfP: „Dissoziation“ (Workshop mit Hartmut Rosa und Anita Horn, St. Gallen)

Am 08./09. April 2021 findet an der Universität St. Gallen (oder virtuell) ein Workshop zum Konzept der „Dissoziation“ statt, für den Beiträge eingereicht werden können. Der Workshop an der School for Economics and Political Science wird von Anita Horn veranstaltet und hat Hartmut Rosa als Gast geladen. Außerdem werden weitere geladene Keynotes gehalten. Die Idee des Workshops ist es, Funktion und Bedeutung von Dissoziationen für die Psychodynamik, Sozialpathologien und als Begriff der kritischen Sozialphilosophie zu diskutieren – ausgehend von jüngsten Debatten um Entfremdung und Überforderung, Digitalisierung und Identität. Bis zum 01.12.2020 können Abstracts in der Länge von 300-500 Wörtern (dt./engl.) eingereicht werden. Alle weiteren Informationen finden sich in dem ausführlichen Call oder auf der Website.

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CfA: W2 Sozialphilosophie/Sozialethik mit Schwerpunkt politische Philosophie/Gerechtigkeitstheorie (Hochschule Düsseldorf)

An der Hochschule Düsseldorf ist eine W2-Professur für „Sozialphilosophie/Sozialethik mit Schwerpunkt politische Philosophie/Gerechtigkeitstheorie“ ausgeschrieben.  Profil und Aufgaben findet ihr hier, wichtig ist sicher, dass Bewerber_innen fundierte Kenntnisse in sozialer Arbeit nachweisen müssen (durch Studienabschluss und/oder berufliche Erfahrungen/Engagement).

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CfA: Assistant Professor (Amsterdam)

An der University of Amsterdam (UvA) ist eine Assistenzprofessur in der politischen Philosophie und Sozialphilosophie mit einem Fokus auf Gender, Diversity und Intersektionalität ausgeschrieben. Gewünscht ist ein Schwerpunkt in der französischen Theorietradition. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, allerdings sind eine Verlängerung oder Verstetigung der Stelle nicht ausgeschlossen. Bewerbungsfrist ist der 15. Juni, beginnen soll die Stelle vorzugsweise zwischen dem 1. September 2020 und dem 1. Februar 2021. Den Ausschreibungstext mit allen weiteren Informationen gibt es hier.

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Workshop „50 Years On: Readings of Adorno“ (Berlin)

Anlässlich des 50. Todestages von Theodor W. Adorno veranstaltet der Lehrstuhl für Sozialphilosophie und Kritische Theorie der HU Berlin am 5./6. Dezember einen internationalen Workshop in Berlin, der sich den „Readings of Adorno“ widmet. Im Zentrum stehen dabei die Fragen, welche Zugänge das Werk Adornos für zeitgenössische Debatten der Sprachphilosophie sowie der Moral- und Sozialphilosophie eröffnet bzw. was Adorno zum Verständnis dieser Debatten beitragen kann. Beiträge zugesagt haben Jay Bernstein, Julia Christ, Fabian Freyenhagen, Katia Genel, Agnès Grivaux, Antonia Hofstätter, Philip Hogh, Bastian Ronge und Arvi Särkelä.

Es steht eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Teilnahme an dem Workshop zur Verfügung. Um Anmeldung wird gebeten bis 3. November unter workshops.sozialphilosophie@hu-berlin.de.

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CfA: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/-in (m/w/d) (Postdoc) an der FU Berlin

An der ab dem 1. September 2019 von Robin Celikates bekleideten Professur für Sozialphilosophie und Anthropologie an der FU Berlin ist eine Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/-in (m/w/d) (Postdoc) ausgeschrieben. Es handelt sich um eine 100%-Stelle in der Entgeltgruppe TV-L 13, die auf bis zu 5 Jahre befristet ist. Alle weiteren Informationen zu Stellenprofil, Einstellungsvoraussetzungen und weiteren Anforderungen finden sich in der vollständigen Ausschreibung. Bewerbungen können noch bis zum 12. August 2019 per Mail direkt an Robin Celikates geschickt werden.

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HU-Berlin: Juniorprofessur für „Sozialphilosophie/Kritische Theorie“ ausgeschrieben (Inst. für Philosophie)

An der Philosophischen Fakultät, Institut für Philosophie, der Humboldt-Universität Berlin ist eine Juniorprofessur für „Sozialphilosophie/Kritische Theorie“ zzgl. spezielleren Schwerpunkten ausgeschrieben (mit Tenure Track nach W2). Die Bewerbungsfrist läuft zum 27.09.2018 unter der Kennziffer JP/018/18. Der Ausschreibungstext folgt unten. (mehr …)

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Koordinationsstelle HU Berlin: Center for Humanities and Social Change

Am gerade im Aufbau befindlichen Center for Humanities and Social Change der Humboldt-Unversität in Berlin ist nun eine Stelle für Wissenschaftliche Koordination ausgeschrieben. Das Zentrum zielt auf eine Erforschung von Krisen in Demokratie und Kapitalismus aus vornehmlich sozialphilosophischer Perspektive ab und wird von Rahel Jaeggi geleitet. Bewerbungen sind bis zum 15. Mai möglich, die Details lauten folgendermaßen: (mehr …)

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