Koordinationsstelle HU Berlin: Center for Humanities and Social Change

Am gerade im Aufbau befindlichen Center for Humanities and Social Change der Humboldt-Unversität in Berlin ist nun eine Stelle für Wissenschaftliche Koordination ausgeschrieben. Das Zentrum zielt auf eine Erforschung von Krisen in Demokratie und Kapitalismus aus vornehmlich sozialphilosophischer Perspektive ab und wird von Rahel Jaeggi geleitet. Bewerbungen sind bis zum 15. Mai möglich, die Details lauten folgendermaßen: (mehr …)

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Diskussion mit Oliver Nachtwey in Berlin

Der Lehrstuhl für praktische Philosophie und Sozialphilosophie der HU Berlin, genauer Rahel Jaeggi und Isettte Schumacher laden ein, am 16.02.2017 ab 18 Uhr mit Oliver Nachtwey über sein neues Buch Die Abstiegsgesellschaft zu diskutieren. Treffpunkt ist die Vierte Welt in der Adalbertstraße. Weitere Infos zum Buch, zur Veranstaltung und zur Anmeldung folgen nach dem Klick.

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Das Bedürfnis der Sozialkritik: Franck Fischbachs „Manifest für eine Sozialphilosophie“

Cover Fischbach (c) Transcript VerlagAuf Seite der „Beherrschten“ (71) manifestiert sich im neoliberalen Zeitalter mehr und mehr das Bedürfnis einer eingreifenden Sozialkritik – das ist die wunderbar konkrete und parteiische Motivation, die Franck Fischbachs  Manifest für eine Sozialphilosophie (jüngst auf Deutsch erschienen) konsequent antreibt (10, 17). Fischbach versucht hier die Sozialphilosophie als einen selbstbewussten und eigenständigen Diskurs der praktischen Philosophie zu etablieren, der dieses kritische Bedürfnisses reflexiv begleiten soll. Das Provokante dieses Versuches ist nun, dass er systematisch gegen die als hegemonial empfundene „klassische“ bzw. liberale politische Philosophie (bes. Rawls) gerichtet ist: Ihr Fokus auf die normativen Grundlagen einer gerechten politischen Ordnung produziere nämlich einen Begriff des Politischen, der letztlich apolitisch bleibt, weil er nicht das Soziale als einen „gespaltene[n] und grundsätzlich konfliktuelle[n] Raum“ (12) in den Blick bekommt, in dem jeder Impuls der Kritik jedoch operiert. Auf diese „Konfliktualität“ (87) insistiert dagegen Fischbach! Dadurch gibt er der Kritik ihre nötige Arena. Aber unterbestimmt bleibt dabei, wie sie dann in dieser Arena wiederum philosophisch und gesellschaftstheoretisch fundiert bzw. verortet werden soll. (mehr …)

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Tagung: Macht und Reflexion (Rostock)

Vom 8. bis zum 10. Oktober findet am Institut für Philosophie in Rostock eine Forumstagung der Deutschen Gesellschaft für Philosophie zum Thema „Macht und Reflexion“ statt. Auf der Grenze von Anthropologie und Sozialphilosophie sollen besonders die folgenden Fragen zu erörtert werden:

Sind Menschen auch im Lichte gegenwärtiger Humanwissenschaften Wesen, die sich im reflektierenden Nachdenken selbst verändern können? Leben wir in einer Gesellschaft, die in einzelnen Praxisfeldern so gestaltet ist, dass Reflexion zu normativ erwünschten Veränderungen führt? Wie wirkt sich ihrerseits Macht auf das Nachdenken aus? Lässt sich von einer Konstitution der Reflexion durch Macht sprechen? Wie sieht heute unter Einbeziehung der philosophiehistorischen Dimension ein Reflexions- und ein Machtbegriff aus, der sich verteidigen lässt? Kann vor dem Hintergrund solcher Klärungen die Macht der Reflexion argumentativ so behauptet werden, dass sie über ihren Geltungscharakter hinaus auch tatsächlich wirksam wird?

Vortragende sind Clemens Albrecht (Koblenz), Dirk Baecker (Witten/Herdecke), Simone Dietz (Düsseldorf), Georg Franck (Wien), Petra Gehring (Darmstadt), Michael Hampe (Zürich), Heiner Hastedt (Rostock), Lisa Herzog (Stanford), Geert Keil (Berlin), Konrad Paul Liessmann (Wien), Reinhard Merkel (Hamburg), Julian Nida-Rümelin (München), Konrad Ott (Kiel), Dominik Perler (Berlin), Holm Tetens (Berlin), Dieter Thomä (St.Gallen), Sigridur Thorgeirsdottir (Helsinki).

Zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich (möglich über die Website des Instituts); hier geht’s zum Programm.

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CfP: Social Innovation (York)

Dieser Call für ein Panel auf der “7. International Social Innovation Research Conference”, die vom 6. bis zum 8. September 2015 in York (UK) stattfindet, wendet sich u.a. explizit an politische Theoretiker, die sich für soziale Innovation und ihre ökonomischen Implikationen interessieren und sich über diese Frage interdisziplinär verständigen wollen. Die Deadline für Abstracts endet am 5. Mai. Hier der Call:

Economic Underpinnings of Social Innovation, Special Session, Yorck, ISIRC 2015
There has been a considerable increase in public interest in social innovation over the last year, which calls for conceptual reflection by economists, sociologists, political scientists and philosophers. This panel invites papers on the conceptual foundations of social innovation and its place and implication for the political economy of regions, nation states and supra-national entity such as the EU. We welcome papers that reflect on social innovation drawing on theories of power, of justice and of institutional change. Empirical work is welcome as long as it addresses conceptual questions of the political economy of social innovation. Stream Chairs: Alex Nicholls, Judith Terstriep, Rafael Ziegler. Deadline for Abstracts (500 words): 5th May 2015. Questions: rziegler[at]uni.greifswald.de.

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Postdoc-Stelle in Flensburg

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Normative Dimensionen der Empörung“ (Prof. Dr. Anne Reichold) ist am Philosophischen Seminar der Universität Flensburg eine Postdoc-Stelle ausgeschrieben. Die Stelle beginnt am 01.10.2015 und ist auf zwei Jahre — mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere zwei Jahre — befristet.

In dem Forschungsprojekt werden insbesondere sozial-, politisch- und rechtsphilosophische Dimensionen reaktiver Haltungen (z.B. Empörung, aber auch Vergebung) untersucht. Anknüpfend an sprechakttheoretische Analysen von Empörung und anderen reaktiven Haltungen wird ihre begriffliche und normative Struktur gehoben und expliziert. Das Projekt analysiert die gesellschaftlich transformierende Kraft von Empörungsäußerungen und deren Grenzen in europäischen und außereuropäischen Kontexten.

Hier geht’s zum vollständigen Ausschreibungstext.

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CfA: Postdoc-Stelle Sozialphilosophie/-anthropologie in Köln

Am Lehrstuhl für Praktische Philosophie der Universität zu Köln, genauer: im Arbeitsbereich „Cologne Social Philosophy and Anthropology“ von Wilfried Hinsch (Philosophie) und Dorothea E. Schulz (Ethnologie), ist eine Postdoc-Stelle (100%, TV-L E 13) ausgeschrieben. Die Stelle ist ab Mai 2015 frei und zunächst für die Dauer eines Jahres zu besetzen. Die Ausschreibung richtet sich an promovierte Philosophen, Sozialanthropologen und Soziologen. Bewerbungen können bis zum 12. April 2015 eingereicht werden. Weitere Infos findet ihr in der Stellenbeschreibung hier auf Deutsch und hier auf Englisch. Wir wünschen viel Erfolg beim Bewerben.

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Workshop „Soziale Pathologien“ mit Frederick Neuhouser in Berlin

Der Lehrstuhl für Praktische Philosophie, Rechts- und Sozialphilosophie von Rahel Jaeggi an der HU organisiert am 14. und 15. Juli 2014 einen Workshop mit Frederick Neuhouser (Columbia University) zum Thema „Soziale Pathologien”. Die Anmeldung ist bis zum 09.07.2014 unter workshops.sozialphilosophie@hu-berlin.de möglich, weitere Informationen und das Programm gibt es hier.

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Workshop zu Markt und Moral (Berlin)

An Nikolaus findet an der Humboldt-Universität Berlin ein Workshop zum Verhältnis von Markt und Moral statt. Auf der von Rahel Jaeggi, Stefan Gosepath und Lisa Herzog organisierten Veranstaltung soll u.a. von Nancy Fraser und Christian Neuhäuser die Frage der Normativität von Märkten diskutiert werden. Eine kurze Beschreibung, worum es geht, findet ihr unter dem Strich. Wer am 06. Dezember dabei sein will, muss sich verpflichtend unter workshops.sozialphilosophie@hu-berlin.de anmelden und erhält dort auch weitere Informationen. (mehr …)

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