Konferenz: Beyond renationalization and parlamentarization (Frankfurt)

Am 23. und 24. Juni, also Ende nächster Woche, findet in Frankfurt eine Konferenz zu „Beyond renationalization and parlamentarization“ statt. Im Fokus steht natürlich die EU und die Frage, wie die Krise demokratischer Repräsentation zu überwinden ist. Vorträge gibt es unter anderem von Paula Diehl, Peter Niesen, Sofia Näsström, John E. Fossum und Hauke Brunkhorst. Das ganze Programm könnt ihr hier auf dem Flyer einsehen. Wer teilnehmen will, ist gebeten, sich bei Oliver Eberl zu registrieren.

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Was wir von Dewey für die Demokratie im 21. Jahrhundert lernen können

Zum 100-jährigen Erscheinen von John Deweys „Demokratie und Erziehung“ (Teil 4)

Mit dem 100. Geburtstag von Demokratie und Erziehung wird deutlich, wie sehr Dewey seiner Zeit voraus war und wie zeitgemäß seine Philosophie heute ist. Das gilt ganz besonders für seine Überlegungen zur Demokratie. Zusammen mit Problemen der Erziehung hat Dewey Probleme der Demokratie identifiziert, die den gegenwärtigen Diagnosen einer „Krise“ der Demokratie ähnlich sind, besonders der Krise der politischen Repräsentation. Sicherlich haben sich die Gesellschaften in den vergangenen 100 Jahren wesentlich verändert, aber wenn man Dewey liest wird klar, dass sich die Demokratie nicht entsprechend weiterentwickelt hat. Ihre Probleme sind genauso alt wie ihre Institutionen selbst. (mehr …)

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CfP: Politische Ikonographie und Differenzrepräsentation

Die politische Visualisierung von Einheit und Macht ist mittlerweile hervorragend erforscht – wie aber verhält es sich mit der politischen Ikonographie von Differenz und Pluralität? Ein Sonderheft des „Leviathan“ wird 2017/2018 – herausgegeben von den Theorieblog-Redakteuren Sebastian Huhnholz und Eva Hausteiner – dieser Frage nachgehen und sucht nach passenden Beiträgen. Vorschläge aus den Politikwissenschaften, insbesondere der Politischen Theorie und Ideengeschichte, aber auch aus relevanten Nachbardisziplinen, sind bis zum 15. April willkommen, alle weiteren Infos nach dem Klick. (mehr …)

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Leviathan-CfP zu Repräsentation und Populismus

Die Berliner sozialwissenschaftliche Zeitschrift „Leviathan“ sucht Beiträge für ein Sonderheft zum Thema „Das Volk gegen die (liberale) Demokratie. Die Krise der Repräsentation und neue populistische Herausforderungen“, herausgegeben von Dirk Jörke und Oliver Nachtwey. Abstracts für Beiträge aus verschiedenen Blickwinkeln der Politischen Theorie und insbesondere der Populismusforschung können bis zum 1. März eingereicht werden – alle Details finden sich im Call.

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Wiedergelesen: Mill: Betrachtungen über die Repräsentativregierung

Wiedergelesen-Beitrag zu John Stuart Mill: Betrachtungen über die Repräsentativregierung, Hubertus Buchstein und Sandra Seubert (Hg.), Hannelore Irle-Dietrich (Übers.), Berlin: Suhrkamp, 2013, 336 Seiten.

Wenn in funktional differenzierten, hyperkomplexen Gesellschaften alles immer schneller entschieden werden muss, wenn folglich über das, was entschieden wird, nicht lange öffentlich räsoniert werden kann, hat die repräsentative Demokratie allem Anschein nach ein empirisches Problem. Nicht zuletzt deshalb konnte Carl Schmitt den Parlamentarismus als Idealzustand rationaler öffentlicher Diskussion bereits in den 1920er Jahren genüsslich auf dem Friedhof der Geistesgeschichte begraben. Heutzutage fallen Diagnosen, die sich auf die mangelnde Praktikabilität der Repräsentativregierung beziehen, nicht viel optimistischer aus. Hinzu kommt, dass die repräsentative Demokratie ein ernstes normatives Problem hat, weil ihr ideengeschichtliches Äquivalent, der Liberalismus, aufgrund der Krisenanfälligkeit seines vorgeblichen Zwillingsbruders, des Kapitalismus, als ideologisches Flaggschiff der „vested interests“ desavouiert scheint. Wird der Liberalismus aber zunehmend in der Flügelzange von postmoderner Sozialwissenschaft und neomarxistischer Kritik aufgerieben, stellt sich die Frage nach dem Sinn einer erneuten Lektüre seiner Klassiker. Provokativ gefragt: Darf sich denn allenfalls der nimmermüde Archivar über eine Wiederauflage der Betrachtungen über die Repräsentativregierung (1861) im Berliner Suhrkamp-Verlag freuen? Statt John Stuart Mills (1806-1873) politiktheoretisches Hauptwerk derart unter Wert zu verkaufen, soll es im Folgenden anhand dreier Merkmale mit Aktualitätsbezug analysiert werden. (mehr …)

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Kolloquium und Konferenz: „Symbolik der Demokratie“

Das Forschungsprojekt „Symbolik der Demokratie“ an der HU Berlin, geleitet von Paula Diehl, veranstaltet in diesem Semester ein Kolloquium zum Thema – mit Gästen wie Winfried Thaa und Emanuel Richter. Das volle Programm findet sich hier; jenes der spannenden Konferenz „Politische Repräsentation und das Symbolische“ Ende November hier.

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Tagung: Ungleichheit und politische Repräsentation

Zum Thema „Ungleichheit und politische Repräsentation“ findet vom 25. bis 27. Oktober 2012 an der Universität Trier eine Tagung statt. Die Tagung ist von Winfried Thaa und Markus Linden organisiert. Den Eröffnungsvortrag „Die politische Repräsentation von Armen und Reichen – ein Problem für die Legitimation der Demokratie?“ hält der Kölner Armutsforschers Christoph Butterwegge. Das Tagungsprogramm findet ihr hier.

 

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Konferenz: Moralische und politische Perspektiven auf die Demokratie (Genf im Juni)

Am 27. und 28. Juni 2012 findet in Genf eine große, hochkarätig besetzte Tagung zur Demokratietheorie statt. Unter dem Namen „Moral and Political Perspectives on Democracy“ diskutieren unter anderem Jane Mansbridge, Michael Saward, Melissa Williams, David Miller, Jonathan Wolff, Annabelle Lever, Richard Bellamy und Archon Fung über Themen wie Repräsentation, Konstitutionalismus oder Demokratie in der internationalen Perspektive. Wer teilnehmen möchte muss bis zum 30. April sein Interesse signalisieren, ob es eine Teilnahmegebühr geben wird, ist noch nicht entschieden. Alle Infos, das komplette Programm und wie und wo man sich anmeldet, findet ihr auf der Konferenzhomepage.

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CfP: Ungleichheit und politische Repräsentation

Vom 25.-27. Oktober 2012 findet im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereichs 600 „Fremdheit und Armut“ an der Universität Trier eine Tagung zum Thema „Ungleichheit und politische Repräsentation“ statt. Die Tagung ist dem Teilprojekt „Die politische Repräsentation von Fremden und Armen“ zugeordnet, das von Prof. Winfried Thaa geleitet wird. Themenvorschläge werden in Form eines ca. 1-2-seitigen Abstracts bis Ende März 2012 erbeten. Alle weiteren Infos findet ihr hier.

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CfA: 9 Promotionsstipendien am Graduiertenkolleg „Linkage in Democracy“ (Düsseldorf)

Vielleicht auch für Theoretikerinnen interessant: Am Institut für Sozialwissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf werden für das Graduiertenkolleg „Linkage in Democracy. Politische Repräsentation in heterogenen Gesellschaften“ (LinkDe) zum 1. Mai 2012 9 Promotionsstipendien ausgeschrieben. Deadline für Bewerbungen ist der 15.02.2012. Alle Details finden sich hier.

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