CfP: Alles, was (ge)recht ist? (Forum Sozialethik 2020)

Das Forum Sozialethik 2020 widmet sich vom 14. bis zum 16. September 2020 an der Katholische Akademie Schwerte der sozialethischen Auseinandersetzung mit den an Gerechtigkeitsfragen aufbrechenden Problematiken des Rechts, seinen Quellen, den Bedingungen seiner Geltung, der Wechselwirkungen von Recht und Gerechtigkeit und der gesellschaftlichen Anerkennung von geltenden Rechtsnormen. Titel ist dabei: „Alles, was (ge)recht ist? Gerechtigkeit im Recht als Herausforderung der Christlichen Sozialethik.“ Interessierte – ‚Nachwuchs’wissenschaftler*innen wie fortgeschrittene Student*innen auch aus Rechtswissenschaft, Philosophie, Politikwissenschaft und Soziologie – sind eingeladen, Beitragsvorschläge (1-2 Seiten, PDF-Format) bis zum 13.03.2020 einzureichen und sich so am Forum Sozialethik, das seinen Werkstattcharakter und den freien wissenschaftlichen Austausch betont, zu beteiligen. Weitere thematische Ausführungen sowie alle weiteren Informationen finden sich im ausführlichen Call.

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Vortragsreihe: „Die Auflösung des liberalen Konsenses“ (Freiburg)

An der Universität Freiburg wird in diesem Wintersemester die Vortragsreihe zur kritischen Rechtstheorie fortgesetzt, die der Lehrstuhl für Politische Theorie, Philosophie und Ideengeschichte und das Colloquium politicum seit dem Sommersemester veranstalten. In diesem Semester bildet „Die Auflösung des liberalen Konsenses“ das übergeordnete Thema der Vortragsreihe. Den Auftakt macht am 26.11.2019 Svenja Ahlhaus mit einem Vortrag über „Demokratie, Grenzen und Mitgliedschaft“. Am 13.01.2020 spricht Jelena von Achenbach über „Geschlecht und demokratische Repräsentation unter dem Grundgesetz“ und am 27.01.2020 trägt Elisabeth Holzleithner vor (Vortragstitel bisher noch nicht bekannt). Zusätzlich zum Vortrag findet jeweils ein Workshop statt, zu dem man sich anmelden kann. Alle Informationen und Abstracts zu den ersten Vorträgen finden sich hier.

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Vortrag von Alexander Somek „Was ist nachpositivistisches Rechtsdenken?“ (Berlin)

Am 14. November hält Alexander Somek (Wien) einen Vortrag zum Thema „Was ist nachpositivistisches Rechtsdenken?“. Wer weder dem Rechtspositivismus anhängt noch dem Naturrecht huldigt, hat sich bis vor Kurzem im rechtswissenschaftlichen Niemandsland befunden. Diese terra nullius ist gegen Ende des zwanzigsten Jahrhundert vom nachpositivistischen Rechtsdenken besetzt worden. Allerdings ist dieser Platz umstritten, im Vortrag soll ein soziologisches Programm vorgestellt werden, das an elementare Ideen der historischen Rechtsschule anschließt.

Der Vortrag findet von 18 bis 20 Uhr im Hörsaal A des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft der FU Berlin statt. Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Rechtskritik als Gesellschaftstheorie“ am Arbeitsbereich Politik und Recht von Christian Volk. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, weitere Infos zu dem Vortrag gibt es hier.

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Vortrag: „Eine sozialphilosophische Kritik der Meinungsfreiheit“ von Daniel Loick

Schon im neuen Jahr, nämlich am 29.01.2019, präsentiert Daniel Loick im Rahmen der Vortragsreihe „Rechtskritik als Gesellschaftstheorie“ am Arbeitsbereich Politik und Recht des Otto-Suhr-Institutes der FU Berlin eine sozialphilosophische Rechtskritik am Beispiel der Meinungsfreiheit. Ausführliche Informationen zum Vortrag gibt es hier.

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CfA: Masterclass mit Christoph Möllers (Berlin)

Am 14. November findet an der HU Berlin eine englischsprachige Masterclass mit Prof. Christoph Möllers (HU Berlin) statt. Zu zwei Themen werden Texte von ihm diskutiert: ‚Legitimacy and Democracy‘ und ‚Normativity and Interdisciplinarity‘. Abends hält Möllers die Keynote-Lecture zu ‚How to do things with norms‘. Interessierte können sich bis 4. November mit Anschreiben und CV bewerben. Alle Informationen finden sich hier im Flyer.

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Einladung: JUSTIZ MACHT POLITIK (27.11.18)

„Wie unabhängig ist die Justiz, wie frei der Gesetzgeber?“ Dieser Frage widmet sich ein Symposium der Jungen Akademie Mainz unter dem Titel JUSTIZ MACHT POLITIK. Organisiert von Konrad Duden, Jasper Kunstreich und Astrid Séville sowie in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte geht es am 27. November 2018 ab 10 c.t. in der Akdemie der Wissenschaft und der Literatur in Mainz um das Spannungsfeld von Recht und Politik – von Grundsatzfragen der Verfassungsgerichtsparkeit bis zu konkreten Entwicklungen der Rechtstaatlichkeit in Polen.
Alles weiteren Informationen – insbesondere auch zu Thematik und Vorträgen – finden sich in der Einladung. Eine Anmeldung ist bis zum  12. November erwünscht.

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Mehr Recht bitte. Zur Lage politiktheoretischer Rechtsforschung

Verfassung und Recht sind zurück im Fokus politikwissenschaftlicher Aufmerksamkeit. Die grassierenden Krisenszenarien vom Ende, der Erosion oder dem Sterben der liberalen Demokratie haben auch die Diskussion um die Bedeutung des Rechts neu entfacht. Denn als eine der zeitgenössischen Pathologien liberaler Demokratien gilt manchen ihre zunehmende Verrechtlichung. So wird seit einiger Zeit die Auseinanderentwicklung von Liberalismus und Demokratie (Mounk) bzw. die Entstehung eines demokratiearmen (Zürn) oder sogar autoritären (Menéndenz) Liberalismus prognostiziert. Im Zentrum dieser Diagnosen steht auch die Begrenzung demokratischer Handlungsspielräume durch Recht und der Bedeutungsgewinn sogenannter nichtmajoritärer Institutionen, allen voran Gerichte. Was kann die Politische Theorie zu dieser Debatte um die Entpolitisierung der liberalen Demokratie beitragen? Meine Antwort lautet: Wir müssen uns dem Recht selbst zuwenden und aus politiktheoretischer Perspektive neu über Begriff, Funktion und Bedeutung von Recht in liberalen Demokratien verständigen.

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Veranstaltung mit Albrecht Koschorke (Hamburg)

Prof. Albrecht Koschorke, dessen Buch „Hegel und Wir“ auch bei uns besprochen wurde, wird am Mittwoch, den 14. Juni, an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg einen Vortrag mit dem Titel „Nichtwissen als Problem und Funktionsbedingung des Rechts“ halten. Die Veranstaltung findet im Sitzungssaal des Dekanats, im Rechtshaus (Rothenbaumchaussee 33, Raum A 131) statt und beginnt um 17 Uhr. Um eine Anmeldung wird bei Herrn Mansoor Koshan (mansoor.koshan@uni-hamburg.de) gebeten.

 

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CfP: Mobilisierung von Recht in der pluralisierten Gesellschaft (Berlin)

Am 19. und 20. Mai findet in der Evanglischen Hochschule Berlin ein disziplinenübergreifender Workshop zu Mobilisierung von Recht in der pluralisierten Gesellschaft. Es geht um Fragen des Rechtzugangs, zur aktivierende Wirkung von Rechtsnutzung und auch um Fragen von Integration und Emanzipation mit und durch Recht. Wer teilnehmen möchte, ist aufgefordert bis zum 10. Januar 2017 einen Abstract einzureichen. Alle Infos zur Veranstaltung findet ihr hier oder unter dem Strich. (mehr …)

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