Rassismus

Veranstaltungen & CfP

Auftakt der Veranstaltungsreihe „DenkSpiel – Philosophie auf Bühne und Leinwand“ – Philosophischer Filmabend zum Thema Rassismus (7. Mai, Regensburg)

Als Auftakt der Veranstaltungsreihe „DenkSpiel – Philosophie auf Bühne und Leinwand“ findet am 7. Mai 2026 ein philosophischer Filmabend zum Thema Rassismus anhand der Thriller-Horror-Satire „Get Out“ (FSK 16) statt. Start ist um 17:30 (bis 20:00) Uhr in der „FilmGalerie im Leeren Beutel“, Bertoldstraße 9, Regensburg.

Debatte

Fanon Schwerpunkt: Fanon als Stiftungsfigur politischer Phänomenologie

Frantz Fanon ist zu einem bedeutenden Referenzautor kritischer Theoriebildung geworden. Ist sein Denken in der deutschsprachigen Debatte lange Zeit vorrangig in der Interpretationslinie des Postkolonialismus verhandelt worden (Kerner 2015; Kerner 2021; Ehrmann 2014; Thompson 2015), lässt sich gegenwärtig eine vertiefte Rezeption in der politischen Philosophie und Theorie feststellen. Zwei Diskurse lassen sich dabei hervorheben: Fanons

Debatte

Fanon Schwerpunkt: Erkenntnis und Ausschluss: Fanons politische Theorisierung der gelebten Rassismuserfahrung

Frantz Fanon entwickelt im fünften Kapitel, Die erlebte Erfahrung des Schwarzen, des 1952 erschienenen Schwarze Haut, Weiße Masken (SHWM) eine existenzielle Erkenntniskategorie körperlich-sozialer Verfasstheit des rassifizierten Subjekts, die werksübergreifend als Schlüsselmoment seiner Auseinandersetzung mit kolonialem Rassismus zu verstehen ist. Erlebte Erfahrung, so aus der aktellen Übersetzung des französischen Titels L’expérience vécue du Noir – treffender

Veranstaltungen & CfP

Vortrag zu Race Evasiveness und Anti-Rassismus-Strategien (26.6.) und Konferenz zu Eigentum und Demokratie (30.6./1.7.) an der UDE

Zwei Veranstaltungen laden Ende Juni bzw. Anfang Juli an der Universität Duisburg-Essen Theorie- und Philosophieinteressierte zum Mitdenken und Mitdiskutieren ein: „Critical Theory and Race Evasiveness“ ist das Thema, zu dem Jonathan Warren (University of Washington/Seattle) am Donnerstag, den 26. Juni, um 14:15 im Bibliothekssaal auf dem Campus Essen vortragen wird. Dabei geht es zunächst um

Veranstaltungen & CfP

CfP zur „Bodenfrage“ und 2 Workshops am Centre for Social Critique (Berlin)

Am Berliner Centre for Social Critique finden zwei Workshops statt und es werden Einreichungen für eine Konferenz gesucht: 1) Für die Konferenz „The Land Question / Die Bodenfrage“ am 30.-31. Oktober 2025 in Berlin können Abstracts eingesendet werden. Ziel der Konferenz ist zu fragen, was es heute bedeuten würde, Boden zu vergesellschaften, d.h. Bodenbesitz zu

Debatte

Es geht voran? Kants Begriff des Fortschritts in der Kritik

Im Rahmen unseres gemeinsam mit Praefaktisch veranstalteten Kant-Schwerpunkts schreibt Andrea Marlen Esser darüber, wie eine kritische Aneignung von Kants Fortschrittskonzept heute aussehen könnte. Eine Übersicht über alle Beiträge des Schwerpunkts findet sich hier. Es mag vielleicht irritierend wirken, sich von einer Beschäftigung mit Kants Begriff des Fortschritts heute noch aufklärende Einsichten zu versprechen. In Anbetracht

Jobs & Stipendien, Service

CfA: Gastprofessur für „Kritische Gesellschaftstheorie“ (Universität Gießen)

Am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Universität Gießen ist für das Wintersemester 24/25 im Zeitraum vom 01.10.2024 bis zum 31.03.2025 kurzfristig die studentisch organisierte Gastprofessur für Kritische Gesellschaftstheorie zu besetzen. Vorausgesetzt ist eine abgeschlossene Promotion und ein einschlägiges Profil in der Politikwissenschaft, Soziologie oder angrenzenden Fächern. Inhaltlich bewegt sich die Gastprofessur im Bereich der Kritischen

Alte Veranstaltungen und CfP, Service

CfP Workshop „Kapitalismus und unsichere Positionen von Minderheiten“ (Gießen)

Am 4. und 5. November 2024 findet an der Justus-Liebig-Universität Gießen ein Workshop zum Thema „Kapitalismus und unsichere Positionen von Minderheiten. Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus durch die Brille materialistischer Kritik betrachtet“ statt. Ziel des Workshops ist es, kapitalismuskritische Theorien zu Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus miteinander ins Gespräch zu bringen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Forschungsansätze herauszuarbeiten,

Debatte

Warum die Reichen bewundert und die Armen verachtet werden

Im sechsten Beitrag unseres gemeinsam mit dem Politik & Ökonomie Blog veranstalteten Adam-Smith-Schwerpunkts widmet sich Bastian Ronge Smiths Analyse des affektiven Fundaments liberaler Gesellschaften – und der ihnen eingeschriebenen Notwendigkeit, ‚nach oben‘ zu bewundern und ‚nach unten‘ zu verachten. Interessiert man sich für die bürgerliche Gesellschaft als „affective society“ (vgl. u. a. Slaby/von Scheve 2019),

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