CfA: Postdoc-Stelle in Frankfurt

In der von Rainer Forst geleiteten Leibniz Forschungsgruppe „Transnationale Gerechtigkeit“ ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine volle Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/-in ausgeschrieben. Die Arbeitsschwerpunkte der Forschungsgruppe liegen in der Politischen Philosophie mit einem Schwerpunkt auf Theorien der Gerechtigkeit und der Demokratie. Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet. Die Bewerbungsfrist endet am 31.12.2018. Ausführlichere Infos findet ihr im angehängten PDF.

Weiterlesen

Römerberggespräche „Die neue Lust an der Zerstörung“ (Frankfurt)

Am 3. November 2018 finden im Schauspiel Frankfurt die 46. Römerberggespräche statt. Das diesjährige Thema ist „Die neue Lust an der Zerstörung – oder wie die Demokratie ihre Fassung bewahrt“. Es sprechen Nicole Deitelhoff, Thorsten Thiel, Ute Frevert, Christoph Möllers und Rainer Forst zu Fragen wie: „Was steckt hinter der Lust am gesellschaftlichen Zündeln und gezielten Tabubruch? Wie sollen Gesellschaft und Politik jenseits der weit verbreiteten Fassungslosigkeit mit dieser Radikalisierung und Emotionalisierung der Öffentlichkeit umgehen? Lassen sich Wut, Empörung, Zerstörungswille und Hass in Dialogbereitschaft überführen? Wie können wir den Mut zum Widerspruch mit der Geduld zuzuhören vereinbaren?“. Zudem findet ein Gespräch mit Robert Habeck, Till van Rahden und Anatol Stefanowitsch zur „Kunst der demokratischen Geselligkeit“ statt.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und der Eintritt ist frei. Ausführliche Informationen gibt es auf Veranstaltungshomepage.

Weiterlesen

CfA: 2 Postdoc-Stellen in Frankfurt

Am Grade Center Normative Orders sind ab dem 15. Mai 2018 zwei Postdoc-Stellen auf dem Gebiet der politischen Theorie / politischen Philosophie ausgeschrieben. Die Stellen sind auf drei Jahre befristet und verfügen über eigene Forschungsbudgets.

Bewerber_innen sollten ihre Promotion (einschließlich Prüfungen) bis zum Beginn ihres Vertrags abgeschlossen haben und die Fähigkeit zur Durchführung und Veröffentlichung von Forschung auf internationalem Niveau nachweisen können. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung ist, neben einer herausragenden Dissertation, auch der Entwurf eines einschlägigen Forschungsprojekts zu einem relevanten Thema in Hinblick auf das Verständnis und die Bewertung aktueller Transformationen und Herausforderungen normativer Ordnungen, insbesondere der Zukunft der Demokratie oder Fragen transnationaler Gerechtigkeit.

Bitte sendet Eure Bewerbungen in englischer Sprache und in einem Dokument bis zum 10. April 2018 an das Büro von Rainer Forst (sekretariat.forst@soz.uni-frankfurt.de). Alle weiteren Infos (inklusive der genauen Bewerbungsmodalitäten) findet Ihr in diesem PDF auf Deutsch und hier noch einmal auf Englisch.

 

Weiterlesen

CfA: Postdoc Fellowships bei ‚Justitia Amplificata‘

Die mittlerweile in Frankfurt und Berlin beheimatete DFG Kolleg-Forschergruppe “Justitia Amplificata” schreibt für das akademische Jahr 2017/18 wieder drei Postdoc-Fellowships aus. Die Fellowships laufen über 12 Monate und können wahlweise zum 01. September oder 01. Oktober begonnen werden. Bewerbungsfrist ist der 01. März. Alle weiteren Infos zu Fellowship und Bewerbungsmodalitäten findet ihr auf der Website der Kollegforschergruppe.

Weiterlesen

Podcast: Fabian Freyenhagen – Orthodoxie als Zukunft der Kritischen Theorie?

Plakat_Zukunft_der_Politischen_Theorie-001
Was ist die Quintessenz der Kritischen Theorie? – fragt Fabian Freyenhagen in seinem Vortrag, den er in ähnlicher Form bereits im Rahmen der Berufungsvorträge für die Honneth-Nachfolge auf dem Lehrstuhl für Sozialphilosophie der Universität Frankfurt gehalten hat. Freyenhagen macht zu Beginn seines Vortrags die Kombination aus Ideologiekritik, die statt auf eine Rechtfertigung der Verhältnisse auf deren Kritik zielt, und das Denkbild der Sozialen Pathologien zum Alleinstellungsmerkmal der Kritischen Theorie. In einer parteiischen Welt hat die Kritische Theorie ein Interesse an der Emanzipation. Es sind diese Annahmen, vor denen er nun plausibel machen will, dass Kritische Theorie um kritischen zu sein, auf ein Begründungsprogramm, wie es sich bei Jürgen Habermas, Axel Honneth und Rainer Forst findet, gerade verzichten muss. Ein Begründungsprogramm setzt einen neutralen Standpunkt voraus, arrangiert sich so immer schon mit den gesellschaftlichen Verhältnissen und reproduziert in seinem Argumentationsgang letztlich deren Begriffe – wodurch der ideologiekritische Zugang verlorengeht.  Mit dem Begriff der Sozialen Pathologien versucht Freyenhagen, diese unbequeme Stellung ohne Rückgriff auf gesellschaftlich anerkannte Begriffe und übergesellschaftliche Subjekte philosophisch haltbar zu machen. Gesellschaftliches Unrecht geht, so Freyenhagen, der Theoriebildung voraus und statt auf Begründung, die der Theorie das Primat einräumt, muss die Kritische Theorie deshalb auf Sichtbarmachung des Unrechts setzen – Folter ist an sich falsch, es bedarf keiner Begründung um das zu erkennen.

Audio: Download

Audio-Stream:

Das Video gibt’s nach dem Sprung:

(mehr …)

Weiterlesen

CfA: Drei volle Mitarbeiterstellen bei Justitia Amplificata

Die Kolleg-Forschergruppe Justitia Amplificata geht in eine neue Förderperiode und soeben sind drei volle Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter ausgeschrieben worden. Alle drei Stellen setzen eine abgeschlossene Promotion in Politischer Theorie oder Politischer Philosophie voraus. Zwei Stellen sind TVöD 13, eine sogar TVöD 14. Interesse an Gerechtigkeitsfragen ist ein Muss, deutsche und englische Sprachbeherrschung ebenso. Die Stellen sind in Frankfurt angesiedelt, alle weiteren Infos entnehmt ihr am besten direkt der Ausschreibung als PDF. Bewerbungsschluss für alle drei Stellen ist der 15.09. Wir wünschen wie immer viel Erfolg.

Weiterlesen

Übermorgen: Wie politisch kann und darf die Politische Philosophie sein?

Für sehr Kurzentschlossene: Bereits diesen Donnerstag diskutieren Thomas Pogge, Rainer Forst und Stefan Gosepath über die Frage, wie politisch die politische Philosophie sein kann und darf. Los geht es um 16.15 Uhr, Veranstaltungsort ist das Institut für Philosophie der FU Berlin (Thielallee 43). Den Ankündigungstext gibt es nach dem Klick: (mehr …)

Weiterlesen

Dworkin in Frankfurt

— Update: Dworkins Deutschlandreise musste aus gesundheitlichen Gründen gecancelt werden. Weder die Veranstaltung in Frankfurt noch die in Berlin am Wiko finden statt. —

Am 22. Oktober 2012 wird Ronald Dworkin auf dem Campus Westend im Hörsaalzentrum (HZ 6) der Goethe Universität Frankfurt ab 18 Uhr einen Vortrag halten mit dem Titel „Justice for Hedgehogs“. Die Veranstaltung wird von Rainer Forst in Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag organisiert. (mehr …)

Weiterlesen

Leibniz-Preis für Rainer Forst

Frankfurt tut viel für die Geisteswissenschaften, und das macht sich offenbar bezahlt: Rainer Forst, Philosoph und Politikwissenschaftler, hat den renommierten Leibniz-Preis erhalten. Die Auszeichnung der Deutschen Forschungsgemeinschaft gilt als die angesehenste für deutsche Wissenschaftler_innen und ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert. Das ist nicht nur eine Menge Fördergeld für die geisteswissenschaftliche Forschung, sondern beweist auch deren Wertschätzung in Zeiten, in denen die humanistischen Disziplinen an vielen Unis um ihr Existenzrecht kämpfen: In Konkurrenz mit Natur- und Wirtschaftswissenschaften.
(mehr …)

Weiterlesen