CfP: Kritische Theorie und Philosophische Anthropologie (Potsdam)

Vom 11.–13. Februar 2016 findet an der Universität Potsdam eine Tagung zum Thema „Mensch und Gesellschaft zwischen Natur und Geschichte: Zum Verhältnis von Philosophischer Anthropologie und Kritischer Theorie“ statt. Die Veranstaltung wird vom Institut für Philosophie der Universität Potsdam (Hans-Peter Krüger) in Kooperation mit dem Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin (Anne Eusterschulte) organisiert.

Das Tagungsprojekt versteht sich als ein Versuch, zwei zentrale Traditionen der deutschsprachigen Philosophie des 20. Jahrhunderts in ein Gespräch miteinander zu setzen: Zur Disposition steht der (ebenso auf Ähnlichkeiten wie auf Unterschiede abhebende) Austausch zwischen der maßgeblich durch Max Horkheimer und Theodor W. Adorno geprägten „Kritischen Theorie“ und der „Philosophischen Anthropologie“ in Gestalt der Entwürfe Max Schelers, Helmuth Plessners und Arnold Gehlens.

Ausführliche Informationen zu den Kernfragen sowie zur Ausrichtung der Tagung sind hier im CfP zu finden. Bis zum 15. Mai 2015 können Abstracts eingereicht werden, die sich an den Leitfragen der Tagungsbeschreibung orientieren sollen. Der Call richtet sich vor allem an den wissenschaftlichen Nachwuchs und ist für alle Disziplinen offen, die sich angesprochen fühlen. Eine Publikation ausgewählter Vorträge ist im Jahrbuch für Philosophische Anthropologie (2016) geplant.

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CfP: Politik und Recht (Potsdam)

Die Themengruppe „Konstruktivistische Theorien der Politik“ der DVPW veranstaltet am 26. und 27. Juni 2015 eine Tagung zum Thema „Unschärferelationen – ­Konstruktionen der Differenz von Politik und Recht“ an der Universität Potsdam. Abstracts (1-2 Seiten) sollen bis zum 07.04.2015 an die folgenden beiden (CC) E-Mail-Adressen gesendet werden: joern.knobloch@uni-potsdam.de und thorsten.schlee@fh-koeln.de. Hier geht’s zum ausführlichen Call.

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Materialismus-Summer School in Potsdam

Vom 16. bis 20. Juli findet an der Uni Potsdam die deutsch-französische Summer School „Anthropologischer Materialismus und Materialismus der Begegnung: Vermessungen der Gegenwart im Ausgang von Walter Benjamin und Louis Althusser“ statt. Die geplanten Themen sind: die Situation der Editionen, Nachlässe und Übersetzungen,  Phantasmagorien und magische Regime des Kapitalismus, das Verhältnis von Marxismus und Psychoanalyse, sowie die Rezeption Benjamins und Althussers in den Literatur-und Filmwissenschaften. Wer sich hierfür interessiert, kann sich bis zum 10. Mai mit einem Kurzdossier bewerben; ausführliche Infos finden sich hier.

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Promotionsstipendien im Walter-Rathenau Kolleg: Liberalismus und Demokratie

Im Potsdamer Walter-Rathenau-Kolleg “Liberalismus und Demokratie. Zur Genealogie und Rezeption politischer Bewegungen von der Aufklärung bis zur Gegenwart“ sind auch in diesem Jahr wieder einige Promotionsstipendien ausgeschrieben. Das interdisziplinäre Kolleg steht offen für ein weites Spektrum an Geistes- und Sozialwissenschaften (Sozial-, Wirtschafts- und Rechtsgeschichte, Politikwissenschaft, Literaturwissenschaft, Gender Studies, Medienwissenschaft und Philosophie) und hat auch schon Politische Philosophen und Theoretiker an Bord. Unter anderem kann man dort zur Geschichte des Liberalismus oder zur Krise des Verfassungsstaats forschen, ein besonderer Schwerpunkt ist auf jüdischen Studien und Arbeiten zum Antisemitismus. Wer in dem Feld promovieren will und sich eine Förderung von dort vorstellen kann, muss sich ein wenig beeilen: Die Bewerbungsfrist liegt am 30. November, die Auswahlgespräche finden Ende Februar 2012 statt. Alle Infos hier, wir wünschen wie immer viel Erfolg.

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Dissertationsstipendien am Walther-Rathenau-Kolleg: Demokratie und Liberalismus

Im Walther-Rathenau-Kolleg werden gerade Promotionsstipendien zum Thema „Liberalismus und Demokratie. Zur Genealogie und Rezeption politischer Bewegungen von der Aufklärung bis zur Gegenwart“ vergeben. Das von der Friedrich-Naumann-Stiftung (FNF) und dem null (MMZ) getragene Kolleg ist zwischen Berlin und Potsdam angesiedelt und will mit dem bewusst interdisziplinär angelegten Thema die Möglichkeit der Bewerbung aus sehr unterschiedlichern Richtungen erlauben. Es werden Dissertationen gefördert, die im Zusammenhang mit Liberalismus und/oder demokratischen Bewegungen seit dem 18. Jahrhundert stehen. Derzeit gibt es besonders viele Arbeiten aus den Bereichen jüdische Studien, Geschichte, Literatur-, Kulturwissenschaft. Arbeiten zur politischen Theorie, politischen Philosophie und sogar den theoriebezogenen IB werden aber auch gesucht und es gibt auch schon Vorläufer und Gesprächspartner im Kolleg. Vielleicht wächst deren Kreis ja bald, Gestaltungsspielraum ist allemal gegeben.

Die Deadline für die kommende Auswahlrunde ist der 31. Mai. Dies ist zwar relativ bald, verlangt werden jedoch neben klassischen Bewebungsunterlagen für den ersten Auswahlgang zunächst nur ein Kurzexposé und die Angabe der Namen zweier Referenzpersonen. Mehr zur Ausschreibung findet sich auf der Seite der Stiftung.

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