Postfundamentalismus

Service, Veranstaltungen & CfP

Workshop: Aufweisendes Denken – Aufweisendes Handeln. Philosophische Perspektiven auf politische Narration und demokratische Präfiguration, 21.–22.01.2027, Berlin.

Vom 21.–22.01.27 veranstalten Stefan Herrmann und Sergej Seitz den Workshop „Aufweisendes Denken – Aufweisendes Handeln“ in Berlin. Dort sollen narrative und rhetorische Formen politischen Handelns, eben als „aufweisendes“ gegenüber diskursiv begründendem Handeln, in den Mittelpunkt gerückt werden. Als weiteren Schlüsselbegriff aufweisenden Handelns begreifen sie ‚Präfiguration‘ im Sinne einer narrativ-kreativen Formulierung von politischen Zukunftsvorstellungen. Theoretische Referenzrahmen für eine solche Perspektive könnten eine politische Phänomenologie, die Kritische Theorie, postfundamentalistische Ansätze sowie analytische Epistemologien bilden.

Abstracts von ca. 300 Wörtern können bis zum 31.07.26 bei Stefan Herrmann (stefan.herrman(at)fernuni-hagen.de) und Sergej Seitz (sergej.seitz(at)univie.ac.at) eingereicht werden. Die Beiträge sollen überdies in einem Special Issue einer einschlägigen Zeitschrift veröffentlicht werden. Einen detaillierten Call und weitere Informationen gibt es hier.

Debatte, Tagungsberichte

Kongresssplitter: Stein oder nicht Stein? Postfundamentalistische Perspektiven auf die Erschöpfung politischer Vorstellungskraft

Kongresssplitter zum Panel Mi E 26 The Crisis of Political Imagination 

Alle Beiträge dieses Panels kreisten um das Spannungsverhältnis zwischen Fluidität und Festigkeit, Werden und Sein, Gestalt und Auflösung, Zirkulation und Fixierung im Denken über das Politische. Mit der Bezeichnung von Beton als „flüssigem Stein“ bot daher gleich der erste Beitrag eine bildliche Klammer für die nachfolgende Debatte. Diese nahm ihren Ausgang von der Beobachtung, dass die Poly-Krise nicht zuletzt auch eine Krise der politischen Imagination sei – der Fähigkeit, sich eine bessere Gesellschaft vorzustellen. Das Panel wollte aus postfundamentalistischer Perspektive nach den Möglichkeitsbedingungen einer Wiederbelebung politischer Vorstellungskraft und Vertiefung der Demokratie fragen.

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