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Vorlesungsreihe + Stellenausschreibung: Populismus (Dresden)

Am kommenden Dienstag (25. April) beginnt in Dresden eine Vortragsreihe zum Thema „Populismus“ mit u.a. Cas Mudde (University of Georgia) und Federico Finchelstein (New School for Social Research, New York). Organisiert wird die Reihe vom Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM). Alle Infos zur Reihe und die genauen Temrine findet ihr hier.

Passend zur Vortragsreihe sucht MIDEM am Standort Dresden auch eine(n) Populismusexperten(in) (50% 13 TV-L, bis zum 31.08.2020). Bewerbungsschluss ist der 2. Mai 2018. Die Stellenausschreibung gibt es hier als PDF.

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CfP: „Die Mitte ist ein Ort der Hölle“, Dresden

Am 14. und 15. Juni 2018 veranstalten das Kulturbüro Sachsen e.V. und Weiterdenken, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, ein gemeinsames Kolloquium mit dem Titel „Die Mitte ist ein Ort der Hölle“. Dabei steht die These zur Diskussion, dass das Fehlen sichtbarer Positionierung und Polarisierung politischer Parteien und der damit (wahrgenommene) Mangel an politischen Alternativen eine Bedingung für das Erstarken rechtspopulistischer Kräfte in Deutschland darstellt. Bis zum 18. April 2018 laden die Veranstalter ein, zwei- bis vierseitige Beiträge zu diesem Kolloquium einzureichen, die im Anschluss gemeinsam veröffentlicht werden sollen. Die Kosten für die Teilnahme werden übernommen und auch Studierende sind eingeladen sich zu beteiligen. Der vollständige Call findet sich hier und hier. Weitere Informationen finden sich auch noch einmal nach dem Klick.  (mehr …)

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Über Rechte reden: Lesenotiz zu Dirk Jörkes und Veith Selks „Theorien des Populismus“

Über (Rechts-)Populismus wird heftig diskutiert, in der öffentlichen Debatte, wie auch in der politischen Theorie. Wenn Theoretiker eher akademische  Populismusdebatten zugänglich aufbereiten, ist dies also hochaktuell und besonders begrüßenswert für alle, die sich eine enge Verzahnung von wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Debatten und eine nicht schon sprachlich abgekoppelte Demokratietheorie wünschen. Selbstredend bleibt das zu besprechende Projekt nicht deskriptiv, sondern ist eine Fortsetzung von dem, was auf diesem Blog begonnen hat: Dirk Jörke und Veith Selk nutzen die Einführung (Dirk Jörke/Veith Selk, Theorien des Populismus zur Einführung, Hamburg: Junius 2017, 192 S.), um ihre Kritik an der liberalen, übermäßig moralisierenden Populismus-Verdammung zu untermauern.

Das Buch geht der Reihe nach auf das Phänomen Populismus, auf die Entstehungsursachen von Populismus, und auf die theoretischen Bewertungen von dem gegenwärtigen Populismus ein. Kurz zusammengefasst schlagen Jörke und Selk vor, Populismus als Reaktion auf die nicht eingehaltenen Versprechen der Demokratie zu interpretieren. (mehr …)

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Workshop: Im Schatten des Populismus? (Darmstadt)

Am Freitag, 27.10.2017, findet im Schader-Forum in Darmstadt ein Workshop zum Thema „Im Schatten des Populismus? Sicherheit und Bürgerbeteiligung im städtischen Alltag“ statt. Dabei diskutieren politische Theoretiker/innen  (Veith Selk, Michael Haus, Angela Marciniak) mit unterschiedlichen Akteur/innen der Praxis über  den Wandel des städtischen Alltags: Zeigt sich hierin der gegenwärtige „populistische Moment“? In welchen Kontexten, in welchen Konfliktlagen, mit welchen Akteuren lassen sich diese Phänomene im städtischen Alltag beobachten? Welche Auswirkungen hat der Aufstieg des Populismus auf den städtischen Alltag, vor allem auf die Sicherheit in der Stadt und die Bürgerbeteiligung? Und schließlich: Was bedeuten diese Veränderungen für die städtische Sicherheitspolitik sowie die städtische Politik und Verwaltung insgesamt? Um Anmeldung wird bis 20.10. gebeten (hier). Alle Informationen zum Workshop finden sich hier im Pdf.

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Normative Ordnungen des Digitalen – Ein Konferenzbericht

Digitale Technologien und ihre vielfältige Nutzung verändern normative Ordnungen auf politischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Ebene. Das Internet bietet neue gesellschaftliche Räume, die soziale Interaktion strukturieren. Diese sind jedoch nur halb-öffentliche Räume, in denen die Dienstleistungsanbieter mit Verweis auf ihre AGBs die Möglichkeit haben, etwa politische Äußerungen zu zensieren oder gar zu löschen. Darüber hinaus kooperieren manche private Unternehmen auch mit Staaten in der Strafverfolgung, und treffen Entscheidungen darüber welche Daten sie weitergeben. Welche Normen stoßen im Rahmen der Digitalisierung aufeinander und inwieweit sollten und könnten diese per Gesetz reguliert werden? Können die Grundrechte der Nutzer/innen noch umfassend gewährleistet werden? Mit diesen hochaktuellen Fragen befasste sich am 06. und 07. Juli die interdisziplinäre Konferenz “Normative Orders of the Digital“ am Exzellenzcluster Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt. (mehr …)

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Wendy Brown in Berlin

Wendy Brown (Berkeley) hält am 28. Juni die diesjährige Democracy Lecture, welche von den „Blättern für deutsche und internationale Politik“ in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt veranstaltet wird.  Der Vortrag mit dem Titel „Demokratie unter Beschuss: Der apokalyptische Populismus“ beginnt um 19 Uhr im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Die kostenlosen Tickets sind ab 18 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

 

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CfA: Docs und Postdocs für Mercator Forum Migration und Demokratie gesucht

Das neugegründete Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM), das im Herbst 2017 an der Technischen Universität Dresden seine Forschungstätigkeit aufnimmt (Leitung: Hans Vorländer, wiss. Koordinator: Oliviero Angeli) will zum 01.10.2017 eine größere Zahl von Doktoranden (50%) und Postdoc-Stellen (100%) besetzen (ca. zwölf Mitarbeiterstellen). Es werden vier Forschungsgruppen eingerichtet: zu Krisendiskursen (1), zu Populismus (2), zu institutioneller Verarbeitung von Migration (3) und zu Migration im städtischen und regionalen Kontext (4), wobei die Gruppe 3 an der Universität Duisburg-Essen angesiedelt ist. Alle Infos zur Ausschreibung könnt ihr hier als PDF abrufen, weitere Infos zum Projekt selbst gibt es auf der noch im Aufbau befindlichen Webseite. Bewerbungsschluss ist der 20.07.2017.

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dis:positions. Neue Veranstaltungsreihe zu französischer Philosophie heute

Am 24. Mai startet eine neue Veranstaltungsreihe in Berlin. Unter dem Titel „dis:positions. Französische Philosophie heute“ haben es sich der Verein diffrakt. Zentrum für theoretische Peripherie und allen voran Moritz Gansen und Hannah Wallenfels zur Aufgabe gemacht, jüngeren Stimmen der französischen Philosophie, die bisher in Deutschland oft unbekannt sind, ein Forum zu bieten. Einmal im Monat werden französische Denkerinnen und Denker an wechselnden Orten in Berlin Schlaglichter auf aktuelle Positionen und Dispositionen der französischen Philosophie werfen und diese zur deutsch-französischen Debatte stellen. Los geht es nächste Woche Mittwoch um 19 Uhr mit dem Thema Populismus. Im Institut Français diskutieren Éric Fassin (Université Paris-VIII), Estelle Ferrarese (Université de Picardie Jules Verne) und Jean-Claude Monod (CNRS, Archives Husserl de Paris). Die französische Diskussion wird ins Deutsche übersetzt.

Themen zukünftiger Abende sind z.B. Lebensformen, Welträume und Arbeit, aber auch Gender, Migration und Postkolonialismus. Wir werden diese Reihe in den kommenden Monaten begleiten und die Videos der politiktheoretisch interessanten Debatten bei uns zur Verfügung stellen. Zur ausführlicheren Ankündigung und den bisher bekannten Themen, Terminen und Orten geht es hier oder noch einmal nach dem Klick.

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„Formwandel der Demokratie“. Bericht zur DVPW-Sektionstagung in Trier

Die „Krise der repräsentativen Demokratie“ ist kein neuer Topos des Fachs. Doch hat das bereits vor zwei Jahren auserkorene Thema „Formwandel der Demokratie“ der Frühjahrstagung der DVPW-Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“, zu der Winfried Thaa (Universität Trier) und Christian Volk (FU Berlin) vom 29. bis zum 31. März 2017 nach Trier einluden, vor dem Hintergrund jüngster Entwicklungen neue Brisanz erhalten: In Zeiten eines Erstarkens des Rechtspopulismus sowie autoritärer und antipluralistischer Tendenzen in vielen europäischen Ländern, des „Brexit“ oder der polarisierenden Wahl Donald Trumps in den USA gilt es, die aktuellen Entwicklungen politik- und demokratietheoretisch einzuordnen sowie konzeptionelle Antworten auf diese Herausforderungen zu entwickeln. Der für Ambivalenzen offene Begriff des „Formwandels“ – von den Gastgebern als bewusste Abgrenzung zum Terminus der „Postdemokratie“ gewählt – erscheine angesichts der aktuellen Entwicklungen beinahe als Euphemismus, so Winfried Thaa in seiner Eingangsrede. Zugleich macht der Begriff auf den zentralen Ausgangspunkt der Tagung aufmerksam: Potentiell demokratiegefährdenden Entwicklungen stehen gegenläufige Tendenzen wie die Ausweitung individueller Rechte und die Institutionalisierung neuer Partizipationsformen gegenüber. Zentrale Themen und Fragen der Tagung waren daher neben der demokratietheoretischen Analyse des Formwandels auch normative Bestimmungs- und Selbstvergewisserungsversuche: Wie manifestiert sich der Formwandel der Demokratie und wieviel Formwandel verträgt sie? (mehr …)

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