Populismus

Veranstaltungen & CfP

17. November, Berlin: Präsentation des „Jahrbuchs des Föderalismus“ zum Thema „Föderalismus – Hemmnis oder Chance für den Populismus?“

Die Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund (Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin) und das Tübinger Europäische Zentrum für Föderalismus-Forschung (EZFF) veranstalten am 17. November 2025 ab 17 Uhr die Präsentation des diesjährigen „Jahrbuchs des Föderalismus“ zum Thema „Föderalismus – Hemmnis oder Chance für den Populismus?“

Jobs & Stipendien

CfA: Promotionsstelle „Antidemokratische Regression“ (Frankfurt)

Am Forschungszentrum Normative Ordnungen in Frankfurt ist eine Promotionsstelle (65%) ausgeschrieben. Die Stelle ist im Work Package „Begriff und Theorien der Regression“ des Hessischen Forschungsverbunds DemoReg „Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression“ angesiedelt. Gesucht wird ein/e Stelleninhaber:in die Lust hat mit Rainer Forst und Vera King an der Schnittstelle von politischer Theorie/Philosophie und Soziologie/psychoanalytische

Veranstaltungen & CfP

Für Kurzentschlossene: Der Liberalismus und seine Kritiker (Berlin)

Das Zentrum liberale Moderne lädt heute, Donnerstag, 17. Juli, zu einem Fachgespräch mit Philip Manow nach Berlin ein. Die Veranstaltung widmet sich den blinden Flecken des Liberalismus und stellt die Frage, inwiefern Populismus als vitalisierende – vielleicht auch legitime – Reaktion auf eine zunehmende Entpolitisierung verstanden werden kann. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr und

Debatte

Unverbunden – unverstanden – unveränderbar. Einsamkeit als politisches Problem

Die Corona-Pandemie machte Einsamkeit zu einem virulenten Thema. Definiert wird die Emotion als ein subjektiv wahrgenommener Zustand, in dem das Bedürfnis nach Qualität und Quantität sozialer Beziehungen sich nicht mit den tatsächlich erfahrenen deckt (Luhmann 2022: 12f.). Je nach Studie sind in Deutschland etwa 11 bis 19 % der Gesamtbevölkerung zumindest manchmal davon betroffen (Entringer

Debatte

Replik: Befragung der eigenen Grundlagen statt Wiederkehr des Immergleichen

Die politische Theorie Claude Leforts erfreut sich im deutschen Sprachraum einer ungebrochenen Beliebtheit. Davon zeugen nicht zuletzt die hier auf dem Blog versammelten Beiträge anlässlich seines hundertsten Geburtstages. Sie entstammen vorwiegend einer Theoriekonzeption, die sich selbst als radikaldemokratisch versteht und dabei in sehr affirmativer Weise auf Leforts politisches Denken bezieht. Unser kritisch-kontextualisierender Zugang zum Werk

Debatte

Lefort-Schwerpunkt: Von der Verkörperungsrepräsentation und dem homogenen Volk: Eine kritische Überprüfung von Leforts Begrifflichkeit in der Populismusforschung

Die Populismusforschung hat sich in den letzten 20 Jahren stark entwickelt und inzwischen als eigenständiger Forschungszweig etabliert. Vier Theorieansätze sind hier von Interesse: der minimale Ansatz (Mudde 2004; Mudde u. Rovira Kaltwasser 2019); der komplexe Ansatz (Stanley 2008; Diehl 2024); der diskursanalytische Ansatz (Laclau 2005; Mouffe 2018); und der Totalitarismus-inspirierte Ansatz (Arato 2013; Müller 2016;

Debatte

Schwerpunkt: 100 Jahre Lefort

In diesem Jahr wäre Claude Lefort 100 Jahre alt geworden. Anlässlich dessen wird es auf dem Theorieblog einen Schwerpunkt rund um sein Denken geben. Als Denker des Politischen ist Lefort, durch seine Auseinandersetzungen mit der Demokratie und dem Totalitarismus, mit seinem geflügelten Wort des “leeren Ortes der Macht”, seiner Kritik an politischen Wissenschaften, aber auch

Jobs & Stipendien

CfA: WiMi Stelle in Kiel (Doc, 3 Jahre, 50%)

An der Professur für Politische Theorie, Ideengeschichte und Politische Kultur (Prof. Dr. Paula Diehl) im Bereich Politikwissenschaft der Christian-Albrechts- Universität zu Kiel ist zum 01. April 2025 eine Stelle als wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in mit Zielrichtung Promotion ausgeschrieben. Es handelt sich um eine halbe Qualifikationsstelle, die zunächst auf drei Jahre befristet ist. Die Aufgabengebiete umfassen: Forschung in

Veranstaltungen & CfP

CfPs für die ECPR Joint Sessions 2025 in Prag

Aktuell läuft der Call for Papers für die ECPR Joint Sessions 2025 in Prag. Politische Theorie und Ideengeschichte sind dabei auf den ersten Blick weniger prominent vertreten als zuletzt in Lüneburg. Aber auch 2025 finden sich Workshops, die thematisch für ideengeschichtliche und theoretische Forschung interessant und anschlussfähig sind bzw. ganz explizit nach konzeptuellen, ideengeschichtlichen und/oder

Lesenotiz

Die Pathogenese der liberalen Demokratie? Lesenotiz zu Philip Manows „Unter Beobachtung“

Sollte man das Bundesverfassungsgericht besser gegen Übergriffe des Gesetzgebers schützen? Vor dem Hintergrund der drohenden Wahlsiege der AfD in den ostdeutschen Bundesländern wird diese Frage seit einigen Monaten in Politik und Öffentlichkeit diskutiert. Ein Vorschlag des Bundesjustizministeriums, die bisher nur einfachgesetzlichen Regelungen zur Organisation des Gerichts in das Grundgesetz aufzunehmen, liegt inzwischen vor. Verhindert werden

Debatte, ZPTh-Debatte

Replik auf Rieke Trimçev, „Die Demos des demos“

Im Rahmen unserer aktuellen ZPTh-Debatte antwortet heute Tim Wihl auf den Kommentar von Rieke Trimçev zu seinem ZPTh-Artikel „Die Demo als Revolte?“, den wir am Dienstag veröffentlicht haben.   Die außerordentlich gedankenreiche und scharfsinnige Kommentierung meines Aufsatzes „Die Demo als Revolte?“ durch Rieke Trimçev ist Anlass für diese Replik, die ich in vier knappe Erwiderungen

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