Politische Theorie und Ideengeschichte

Jobs & Stipendien

CfA: WiMi-Stelle (75%) an der KU Eichstätt-Ingolstadt

Zum 1. Oktober 2026 ist an der Professur für Politische Theorie an der KU Eichstätt-Ingolstadt (Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät) eine Stelle als wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (3 Jahre, TVL-E 13, 75%) zur Promotion ausgeschrieben. Die Aufgaben erstrecken sich, wie üblich, von Forschung über Lehre bis zu Mitarbeit in der akademischen Selsbtverwaltung. Erwartet werden ein abgeschlossenes MA-Studium in Politikwissenschaft (oder einem verwandten Fach) und die Bereitschaft zur Promotion zu einem Thema der Politischen Theorie und Ideengeschichte. Bewerbungsschluss ist der 2.7.2026; die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 17.7. in Eichstätt statt. Zur Ausschreibung geht es hier und hier.

Service, Veranstaltungen & CfP

„Bürgerschaft“ – Programm und Infos zur Frühjahrstagung 2026 in Marburg

Bürgerschaft in ihren vielfältigen Formen und Facetten steht im Mittelpunkt der Frühjahrstagung 2026 der DVPW-Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“, die vom 18.-20. März 2026 an der Universität Marburg stattfindet. Als Organisator*innen sind in diesem Frühjar Oliver Eberl, Julian Nicolai Hofmann, Eva-Maria Schäfferle und Sandra Seubert aktiv. Ziel der Tagung ist es zu untersuchen, wie Konzept und Praxis der Bürgerschaft angesichts aktueller Herausforderungen neu gedacht werden müssen – im städtischen, europäischen und globalen Kontext, aus postkolonialer Perspektive, in neuen Formen politischer Teilhabe und vor dem Hintergrund eines steigenden Misstrauens in demokratische Werte und Institutionen. Das dreitägige Programm umfasst neben thematischen Panels und Podiumsdiskussionen zwei Keynote Lectures von Maarten Prak und Soraya Nour. Das aktuelle Programm ist hier zu finden, wer sich zur Anreise einmal orientieren möchte, findet hier einen Lageplan und nach dem Klick findet sich eine Liste mit Hotels, die die Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten erleichtert. Schließlich und ganz wichtig: Um Anmeldung per Mail an shkeberl@staff.uni-marburg.de wird gebeten. Die Anmeldefrist ist der 15. März.

Service, Veranstaltungen & CfP

CfP: Zum Themenschwerpunkt „USA“ in INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft

Die zeitliche Koinzidenz einer sich verschärfenden demokratischen Regression im Rahmen der zweiten Amtsperiode Donald Trumps und dem 250. Jubiläum der US-amerkianischen Unabhängigkeitserklärung in diesem Jahr nimmt die Zeitschrift INDES zum Anlass, um für das Doppelheft 1–2/2026 den Blick auf die USA zu richten. Eingeladen sind u.a. auch ideengeschichtliche, historische und politiktheoretische Beiträge zu den folgenden fünf Schwerpunktthemen: (1) Checks and Balances; (2) Parteiensystem und Polarisierung; (3) Kulturkampf und Ideologien; (4) Plutokratie und Konzernmacht und (5) Imperiale Gelüste.

Beitragsskizzen (max. 300 Wörter) können bis zum 10.02.2026 an: indes[at]uni-bonn.de eingereicht werden. Alle weiteren Infos und Anregungen findet ihr hier im vollständigen CfP.

In eigener Sache

In eigener Sache: Politiktheoretische und ideengeschichtliche Interventionen gesucht!

Der Theorieblog ist ein Forum für Politische Theorie und Ideengeschichte. Lesenotizen, Buchforen, ZPTh-Debatten, eigene Forschungsbeiträge oder Themenschwerpunkte sind bei uns inzwischen fest etabliert. Aber neben diesen grundsätzlichen Auseinandersetzungen bietet unsere politische Gegenwart doch auch immer wieder Anlass zu kritischen Reflexionen und Einordnungen tagespolitischer Geschehnisse und Entwicklungen.

Seit seinen Anfangsjahren ist der Theorieblog auch ein Ort für solche theoriegeleiteten Kommentare zu tagesaktuellen Ereignissen: Der Berliner Verfassungsschutz beschäftigt verdeckt Mitarbeiter aus dem Bundestag? In der Schweiz stimmt eine Mehrheit für die ‚Ausschaffungsinitiative‘? Weiß Guido Westerwelle, was er sagt, wenn er von „spätrömischer Dekadenz“ spricht? In der Corona-Krise avanciert ,Solidarität‘ zur Leitidee?

Tagungsberichte

Öffentlichkeit – begrifflich bestimmt und empirisch beobachtet (Tagungsbericht zur Frühjahrstagung in Erfurt)

Der Begriff der Öffentlichkeit ist vieldeutig und komplex. Bereits der Versuch der englischsprachigen Übersetzung (public sphere, publicity, the public) verweist auf seine vielfältigen semantischen Dimensionen. Um auf aktuelle Herausforderungen dieser besonders politischen Öffentlichkeit zu reagieren – oder sie zunächst richtig einzuordnen und zu verstehen –, bedarf es daher einer vertieften (politik-)theoretischen Betrachtung. Dieser begrifflichen und theoretischen Herausforderung widmete sich der erste Teil der Doppeltagung der DVPW-Sektion für Politische Theorie und Ideengeschichte vom 19. bis 21. März an der Universität Erfurt. Der Auftakt zeugte sowohl vom überaus prägenden Einfluss Jürgen Habermas‘ in der deutschen Politikwissenschaft als auch von der Vielfalt der Phänomene der Öffentlichkeit, die die Theorie analytisch fassen muss. Obwohl Habermas daher einen gern aufgegriffenen Analyserahmen anbietet, wird die Herausforderung ersichtlich, wenn auch in Verbindung mit anderen Ansätzen, immer zu seiner Theorie zu greifen. Wichtig dabei ist jedoch ebenso, zu schauen, ob die Mischung unterschiedlicher Theorieansätze jenseits von bloßem Theorieabgleich produktiv für unser Verständnis vom Gegenstand ist.  

Debatte

Theoriepolitische Polemik im Gewand der Werkexegese. Eine Replik auf die Replik

Julian Nicolai Hofmann und Dirk Jörke haben den Umstand, dass Martin Oppelt ihre Lefort-Lektüre in seinem Beitrag zum 100. Geburtstag Claude Leforts einer kritischen Betrachtung unterzogen hat, zum Anlass genommen, ihre grundlegende Kritik an Lefort und vor allem an der Lefort-Rezeption im Kontext der deutschsprachigen Debatten über radikale Demokratietheorie zu erneuern. Was auf den ersten Blick wie die Auseinandersetzung darüber erscheinen könnte, wie das Werk eines politischen Theoretikers zu lesen ist, erweist sich dabei rasch, wie auch schon im ursprünglichen Lefort-Artikel der beiden Autoren, auf den sich Martin Oppelts Kritik bezieht, als eine theoriepolitische Polemik im Gewand der Werkexegese. …

Veranstaltungen & CfP

CfP: „Wohnungsfrage“ (Berliner Debatte Initial)

Die „Berliner Debatte Initial“ sucht Beiträge für ein Themenheft „Die Wohnungsfrage in der Krise – Ursachen, Dynamiken, Perspektiven“, die, wie immer bei der Zeitschrift, gerne auch aus der Ecke der Politischen Theorie kommen dürfen und sollen. Einsendeschluss für Abstracts ist der 01.04.2025, die fertigen Beiträge sind dann zum 01.09.2025 fällig. Ausführlicheres zum Themenschwerpunkt und mehr Infos zum Einreichungsverfahren findet ihr hier.

Alte Veranstaltungen und CfP, In eigener Sache, Service

Reminder: Getrennte Wege? Zum Verhältnis von Politischer Theorie und Ideengeschichte

Die Frist für unseren Sommercall steht bald vor der Tür! Deshalb wollen wir freundlich daran erinnern, dass bis zum 10. September 2024 Beiträge eingereicht werden können, die das „Und“ zwischen Politischer Theorie und Ideengeschichte beleuchten. Wie steht es um das Verhältnis der beiden? (Wie) Stehen sie in Verbindung? Wir freuen uns über pointierte Beiträge von Autor*innen, die zu politischer Ideengeschichte und/oder politischer Theorie arbeiten, sowie von Angehörigen aller Statusgruppen. Der vollständige Call mit allen Informationen findet sich noch einmal nach dem Klick!

Alte Veranstaltungen und CfP, In eigener Sache

Call for Blogposts: Getrennte Wege? Zum Verhältnis von Politischer Theorie und Ideengeschichte 

Was bedeutet eigentlich das „Und“, das Politische Theorie und Ideengeschichte verbindet? Gehören beide so eng zusammen, dass eine „reine“ Politische Theorie und eine „reine“ Ideengeschichte gar nicht vorstellbar sind? Muss jede*r Theoretiker*in auch ein*e gute*r Ideenhistoriker*in und andersherum sein? Oder handelt es sich vielmehr um eigentlich zwei unterschiedliche Disziplinen, die nur noch aus pragmatischen Gründen unter einem Dach leben, aber ansonsten nicht viel miteinander zu tun haben? Stehen sie einander womöglich sogar dabei im Weg, unbefangen ihren jeweiligen Forschungsinteressen zu folgen? 

Das Verhältnis der beiden Disziplinen ist in jüngerer Zeit wieder in die Diskussion geraten. Implizit schon dadurch, dass – wie etwa auf dem Bremer Theoriekongress – ideengeschichtliche Beiträge im Vergleich zu theoretisch-systematischen und normativen auf gemeinsamen Veranstaltungen vielfach fehlen. Aber auch explizit, wie zwei Workshops über „Das ideengeschichtliche Argument in der Politischen Theorie“ belegen, die Anfang des Jahres in Augsburg stattgefunden haben. 

Deshalb wollen wir das Verhältnis von Politischer Theorie und Ideengeschichte, die Frage nach dem ominösen „Und“, zum Gegenstand unseres Sommercalls machen und rufen dazu explizit Ideengeschichtlicher*innen und Politische Theoretiker*innen zu Blogposts auf, die sich etwa mit folgenden Fragen beschäftigen: 

Jobs & Stipendien

CfA: Akademische Oberrätin / Oberrat auf Zeit (Münster)

Am  Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Akademische Oberrätin / Akademischer Oberrat auf Zeit zu besetzen. Der Schwerpunkt der Stelle liegt in der Politischen Theorie, sie ist auf drei Jahre befristet (100 % Arbeitszeit) und die Lehrverpflichtung beträgt 7 SWS. Die Lehre wird aufgrund von Organisations- und Beratungsaufgaben regelmäßig um 1 SWS reduziert. Bewerbungsschluss ist der 28.06.2024. Die ganze Ausschreibung findet ihr hier.

Alte Veranstaltungen und CfP

Call for Entries: „Hybrid“

Das interdisziplinäre Literatur- und Kulturmagazin [kon]-paper such für seine 11. Ausgabe Beiträge zum Thema ›Hybrid‹. Die Redaktion freut sich dabei ausdrücklich auch über Beiträge aus der Politischen Theorie und Philosophie. Abstracts für Essay- und Feuilletonbeiträge im Umfang von ca. 300 Wörtern können bis zum 13.04.2024 eingereicht  werden. Alle weiteren Infos findet ihr im ausführlichen Call. 

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