Cross-Post aus Göttingen: Zur Politikwissenschafts-Debatte in der ZEIT

Der Blog des Göttinger Instituts für Demokratieforschung (mit dem wir schon bei der re:publica kooperiert hatten) mischt sich in die anhaltende Debatte um das jüngste Geschimpfe über Politikwissenschaft in der ZEIT ein, zu der auch wir uns vergangene Woche zu Wort gemeldet hatten. Frauke Schulz widerspricht insbesondere Julian Kirchherrs Verständnis vom Sinn und Zweck der Politikwissenschaft:  (mehr …)

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Sommerakademie: The Limits of Human Rights

Die von der Venice Academy for Human Rights jährlich veranstaltet Summer School trägt dieses Jahr den Titel „The Limits of Human Rights„. Die Venice Academy ist ein Veranstaltungsformat des in Venedig ansässigen European Inter-University Centre und findet vom 9.-18.Juli 2012 statt. Das Programm ist wie jedes Jahr hochkarätig besetzt. Neben Seyla Benhabib und Martti Koskenniemi werden Bruno Simma, Friedrich Kratochwill u.v.m Vorlesungen, Vorträge und Seminare halten. Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Promovierende und Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten aus aller Welt und ist auf eine Teilnehmerzahl von 50 Leuten begrenzt. Bewerbungen können bis zum 1.Mai 2012 eingereicht werden. Nähere Infos findet ihr hier.

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„Schlimmer als Krieg“: Daniel Goldhagen über Genozid

Genozid ist eine lange geplante und systematische Abschlachtung unerwünschter Völker. So lautete eine der fast schon trivialen, aber dafür nicht weniger treffenden und aufrüttelnden Thesen Daniel Goldhagens. Diese vertrat der Politikwissenschaftler und Holocaust-Forscher Ende Oktober an der Universität Basel: Denn Genozid scheint das zentrale Leitmotiv des 20. und 21. Jahrhundert zu sein, das mehr Aufmerksamkeit und vor allem mehr Gegenwehr erfordert als es bisher der Fall ist. (mehr …)

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Juniorprofessur für Global Governance an der Uni Hamburg

Die Uni Hamburg hat eine Juniorprofessur für Politikwissenschaft, insbesondere Global Governance (W1) ausgeschrieben. Die Stelle läuft nicht als Tenure Track. Nach drei Jahren wird eine Zwischenevaluation durchgeführt. Im Falle einer positiven Begutachtung wird dann noch einmal um drei, auf insgesamt sechs Jahre verlängert. Alle Infos zu Aufgabengebiet, Bewerbungsfristen und Anschriften findet ihr hier.



				

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Leipziger Institut für Politikwissenschaft von Schließung bedroht?

Pünktlich zur Semesterpause bangen Studierende und Lehrende der Politikwissenschaft an der Uni Leipzig um die Zukunft des Instituts. Verschiedene Faktoren gefährden dessen Fortbestehen: drei seit längerem unbesetzte Professuren, drastische Kürzungsvorgaben des Wissenschaftsministeriums und ein Wechsel an der Uni-Spitze. Im Folgenden sollen die Hintergründe beleuchtet werden. (mehr …)

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Zweimal große Politikwissenschaft an FU-Berlin: Freitag Robert Putnam, Samstag James Scott

Diesen Freitag spricht zunächst Robert D. Putnam auf Einladung der Graduate School of North American Studies zu „American Grace: How Religion Divides and Unites Us“. Putnams eindrucksvollen Studien zur politischen Bedeutung von Sozialkapital in Italien und den USA sind auch für Theoretikerinnen hoch interessant, weil sie empirisch verdeutlichen, was Kommunitaristen meinen, wenn sie vor den Gefahren eines „liberalen Atomismus“ warnen. Mir haben wenige politikwissenschaftliche Bücher so viel Spaß gemacht wie Putnams „Making Democracy Work„. Details zum Vortrag gibt es hier.
Am Samstagmorgen spricht dann auf Einladung des Sonderforschungsbereichs 700 „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“ James C. Scott von der Yale University zu „Non-Governance: A Brief History of Non-State Spaces“. Scotts „Seeing like a State“ ist ein weiteres meiner sozialwissenschaftlichen Lieblingsbücher und sicherlich ein moderner Klassiker der kritischen Staatstheorie. Alle Details finden sich in diesem Flyer.

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60 Jahre DVPW – Ein reflexives Geburtstagsfest

Am 13. und 14. Mai findet zum 60sten Geburtstag der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) im Senatssaal der HU Berlin eine Konferenz statt, die nach dem Sinn und Nutzen der Politikwissenschaft fragt. Wie es sich für eine solche Veranstaltung gehört, kommen die Sprecher aus allen Teilen der Disziplin, die Theorie ist aber auch mit einigen spannenden Namen vertreten. Überhaupt lässt die Zusammensetzung der Panel hoffen, dass nicht alle nur“Happy Birthday“ singen, sondern auch viel und kontrovers diskutiert wird. Wer teilnehmen möchte, kann sich hier oder nach dem Strich das Programm anschauen.

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Transkulturalität II: Gründungstagung der DVPW-Themengruppe „Transkulturell vergleichende Politische Theorie“

Genau zwei Monate nach dem Hamburger Workshop, und zwar am 16. und 17. September 2011 findet in Göttingen die Gründungstagung der von Holger Zapf und Alexander Weiß ins Leben gerufenen neuen DVPW-Themengruppe „Transkulturell vergleichende Politische Theorie“ statt. Ihr Ziel ist es, ein Forum für die Auseinandersetzung mit nicht-westlichen, kulturübergreifenden und -vergleichenden Ansätzen innerhalb der politischen Theorie zu schaffen. Die Gründungstagung setzt sich mit der Frage auseinander, wie westliche Begriffe und Konzepte in nicht-westlichen Diskursen rezipiert und aufgenommen werden. Die Deadline für Vorschläge ist der 2. Mai 2011, hier der Call.

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