„Invective Talks“: Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung

Der  Sonderforschungsbereich 1285: Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung hat unter dem Titel  „Invective Talks“ eine neue, digitale Gesprächsreihe ins Leben gerufen. Die Reihe widmet sich invektiven Phänomenen aus Politik, Gesellschaft und Kultur, d.h. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung wie etwa: hate speech, shamestorms, verletzende Sprache, das sogenannte Wutbürgertum, aber auch Momente des Aufbruchs und der produktiven Empörung. Einen ausführlichen Ankündigungstext der Reihe sowie die erste Folge mit Kolja Möller zum Thema „Über Populismus gedacht als eine Form“ findet ihr hier.

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Einladung: JUSTIZ MACHT POLITIK (27.11.18)

„Wie unabhängig ist die Justiz, wie frei der Gesetzgeber?“ Dieser Frage widmet sich ein Symposium der Jungen Akademie Mainz unter dem Titel JUSTIZ MACHT POLITIK. Organisiert von Konrad Duden, Jasper Kunstreich und Astrid Séville sowie in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte geht es am 27. November 2018 ab 10 c.t. in der Akdemie der Wissenschaft und der Literatur in Mainz um das Spannungsfeld von Recht und Politik – von Grundsatzfragen der Verfassungsgerichtsparkeit bis zu konkreten Entwicklungen der Rechtstaatlichkeit in Polen.
Alles weiteren Informationen – insbesondere auch zu Thematik und Vorträgen – finden sich in der Einladung. Eine Anmeldung ist bis zum  12. November erwünscht.

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CfP: Beyond Primary Goods

Im Februar 2018 findet zum dritten Mal der „Munich Workshop in the Philosophy of Institutions“ an der Hochschule für Politik in München statt. Der Workshop zur Frage „Beyond Primary Goods. How should we distribute atypical goods of justice?“ richtet sich an fortgeschrittene Studierende im Masterstudium und Doktorand_innen. Kimberley Brownlee (University of Warwick) hält die Keynote. Die Deadline für interessierte Bewerber_innen ist der 01. November 2017. Den ausführlichen Call findet Ihr hier.

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„Politische Kulturforschung reloaded“. Bericht zur Tagung des AK „Politik und Kultur“ der DVPW (Wuppertal)

Wenn in der politischen Theorie über den „Formwandel der Demokratie diskutiert wird, gehen damit zwangsläufig auch Prozesse der kulturellen Transformation einher. Westlich-liberale Demokratien sehen sich hinsichtlich ihrer kulturellen Verankerung grundlegenden strukturellen Veränderungen gegenüber. So beschränkt sich die Digitalisierung von Kommunikation nicht länger auf die soziale Vernetzung und Selbstinszenierung, sondern greift sowohl in Krisen- als auch in Alltagsituationen auf das Politische über. Zudem prägt das Erstarken (rechts-)populistischer Strömungen die gegenwärtige politische Auseinandersetzung, während zeitgleich neue Formen des Protests, sozialer Bewegungen und politischer Partizipation zu beobachten sind. Vor diesen aktuellen Hintergründen fragte die Tagung des Arbeitskreises nach neueren Befunden zum Zusammenhang von Politik und Kultur, den sich verändernden kulturellen Dispositionen der Wahrnehmung und Beurteilung des Politischen sowie nach innovativen theoretischen, programmatischen und methodischen Ansätzen der politischen Kulturforschung. (mehr …)

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CfA: Mitarbeiterstelle in Münster

Der Lehrstuhl für „Politische Theorie mit dem Schwerpunkt Politik und Religion“ (Prof. Dr. Ulrich Willems) der WWU Münster sucht Verstärkung. Baldmöglichst ist eine für vier Jahre befristete Mitarbeiterstelle (50%, 13 TV-L) mit Möglichkeit zur Promotion zu besetzen. Vorausgesetzt werden ein sehr gut abgeschlossenenes Studium der Politikwissenschaft, sehr gute Englischkenntnisse sowie Interesse an der Verfassung kulturell, religiös und moralisch pluraler Gesellschaften. Bewerbungsfrist ist der 24. Februar. Die Stellenausschreibung im Wortlaut findet sich hier oder nach dem Klick.

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Politik, Ethik, Philosophie – W2-Professur in Augsburg

In Augsburg ist derzeit eine W2-Professur für Politik, Ethik und Philosophie an der Hochschule Augsburg ausgeschrieben. Eine Bewerbung auf die Stelle setzt neben wissenschaftlicher Expertise in einem der einschlägigen sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern, insbesondere Berufspraxis (5 Jahre, davon 3 außerhalb der Hochschule) voraus. Bewerbungen müssen bis zum 12.02 eingehen, alle Infos findet ihr hier in der PDF.

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CfP: „Politische Kulturforschung reloaded“

Für den Arbeitskreis „Politik und Kultur“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) laden Hans J. Lietzmann und Wolfgang Bergem vom 4. bis zum 6. April 2017 an die Bergische Universität Wuppertal. Die Tagung steht unter dem Titel „Politische Kulturforschung reloaded. Theorien, Methoden und Ergebnisse neuerer Forschung zum Zusammenhang von Politik und Kultur“. Vorschläge für Beiträge sind bis zum 15. Februar 2017 herzlich willkommen.

Den Call for Papers zur Tagung findet Ihr hier und nach dem Klick.

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CfP: Die Zeit des Politischen und die Politik der Zeit

Kann die Politikwissenschaft von einem temporal turn profitieren? Die Zeitschrift diskurs widmet sich in ihrer nächsten Ausgabe 2017 dieser Frage und thematisiert die Rolle von Zeit, Beschleunigung, Geschwindigkeit und Plötzlichkeit sowie von Zeitvorstellungen in der Politik. Bis zum 28. Februar 2017 werden deshalb Beiträge zur Zeit des Politischen oder zur Politik der Zeit  erbeten, die nach einem Peer-Review-Verfahren in dieser Open-Access-Zeitschrift erscheinen sollen.

Auf der Homepage der Zeitschrift und nach dem Klick finden sich weitere Informationen sowie der ausführliche Call.

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„Fach ohne Ausstrahlung“? Replik auf Frank Deckers und Eckhard Jesses Kritik der Politikwissenschaft in Deutschland

Akzeptiert man das Zerrbild vom „Fach ohne Ausstrahlung“, das Frank Decker und Eckhard Jesse jüngst in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zeichneten, ist etwas faul in der deutschen Politologie. Ihre Events seien ungefragt, ihre Institute keine Katheder der Verkündung dessen mehr, was Decker und Jesse unter „Politik“ und „Einfluss“ verstehen.

Kein Zweifel: Probleme gibt es. Auch Decker und Jesse legen ihre Finger gekonnt in manche Wunden. Zwischen einigen hochspezialisierten Fachbereichen beispielsweise herrscht höfliche Sprachlosigkeit, schlimmstenfalls durch Unverständnis genährte Geringschätzung. Häufiger schon beklagt wurden Begutachtungskartelle, Zahlenokkultismus und magischer Rankingfetisch. Auch Beschwerden über Geschichtsvergessenheit, Kauderwelsch und Herdentrieb sind altvertraut. Und effektiv kritische Kompetenzen in juristischen, historischen, technologischen und fiskalischen Fragen untersagen sich doch nicht einzig Teile der Politikwissenschaft. Wo das Fach jedoch Systemkritik betreibt, bleibt es den Maschinenräumen der Macht schon aus methodischen Gründen fern. Sind deshalb etwa Webers oder Adornos Visionen seelenloser Apparatschiks und entfremdeter Staatsingenieure zum Ideal einer durch diffuses „l’art pour l’art“ entkernten Spielplatzwissenschaft geworden? (mehr …)

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Masterclass: Religion and Politics

Am 26. Oktober findet in Münster eine Masterclass mit Robert Audi zu dessen neuem Buch „Democratic Authority and the Separation of Church and State“ statt. Die Masterclass steht im Kontext der internationalen Konferenz zu Religion and Biopolitics, die vom 27.-29. Oktober stattfindet. Wer an der Masterclass teilnehmen möchte, melde sich bitte bis zum 12. Oktober bei Ulrike Spohn an.

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