Programm zur Tagung „Die neuen Kulturkämpfe“

Am 27. und 28. März findet auf dem Campus Griebnitzsee in Potsdam die nächste Tagung des DVPW-Arbeitskreises „Politik und Kultur“ statt. Thema sind diesmal die „neuen Kulturkämpfe“ und die Panel stellen ‚Kultur‘-Konzepte, kulturelle Konfliktlinien, Schauplätze von Kulturkämpfen, ihre internationalen Kontexte sowie Moderationen und Lösungsvorschläge zur Debatte. Den Abendvortrag mit einem Blick aus dem Osten Europas auf die politische Sprengkraft der Kultur hält Zaal Andronikashvili. Das vollständige Programm findet sich hier. Interessierte werden bis zum 22. März um eine formlose Anmeldung gebeten.

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CfP: Die fiktive Agora. Über die Verhandlungen des Politischen in TV‐Serien (Frankfurt/Main)

Die DVPW‐Arbeitskreise „Politische Psychologie“ und „Politik und Kultur“ veranstalten eine gemeinsame Tagung über die politische Bedeutung von Fernsehserien, die am 24. und 25. Mai 2016 am Sigmund‐Freud‐Institut in Frankfurt am Main stattfinden wird. Besonders interessiert sind die Veranstalter an Analysen von Serien,

die das Politische implizit thematisieren, d.h. Politik‐ und Gesellschaftsvorstellungen nicht zu ihrem erklärten Hauptthema haben, wobei das Spannungsfeld hier von der Big Bang Theory über Two and a Half Men, die Desperate Housewifes und Breaking Bad bis hin zu den Simpsons, Game of Thrones oder der Verbotenen Liebe reichen kann.

Abstracts von 2500 Zeichen können bis zum 01.07.2015 an Dr. Jan Lohl (lohl@sigmund‐freud‐institut.de) gesandt werden. Hier geht’s zum Call.

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Die andere Seite der Politik. Theorien kultureller Konstruktion des Politischen.

Bericht von der gemeinsamen Tagung des DVPW-AK Politik und Kultur und der DVPW-Themengruppe Konstruktivistische Theorien der Politik von 07.03. – 08.03. an der TU München

Der konstruktivistische Ansatz versteht sich als Antipode zu einem essentialistischen Verständnis des Politischen. Er hebt einerseits die Vielstimmigkeit politischer Theorien hervor und weist andererseits im Falle der Kultur auf die Vielzahl ihrer Deutungen hin. Bei der gemeinsamen Tagung, organisiert von Renate Martinsen und Wilhelm Hofmann, stand das Verhältnis von Kultur und Politik im Zentrum, wobei das Nicht-Offensichtliche der Politik aufgedeckt werden sollte. Gefragt wurde danach, wer spricht und wie verglichen wird. Wie wird Politik heute beobachtet und wann wird auf kulturelle Formen verwiesen? (mehr …)

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