Workshop: Protest, Disobedience, or Constituent Power? (Hamburg)

Am 15. Mai 2017 findet an der Universität Hamburg ein von Peter Niesen und Markus Patberg organisierter Workshop zum Thema „Protest, Disobedience, or Constituent Power? Emerging Counter-Narratives for Transnational Constituencies“ statt. Die Veranstaltung ist konkurrierenden Narrativen von Kritik und Konstitution gewidmet. Transnationale soziale Bewegungen und Kampagnen beschreiben ihre Aktivitäten meist im Vokabular des politischen Protests: als Opposition, Kontestation, Ungehorsam, oder, in tiefgreifenden Konflikten, als Dissidenz, Widerstand, Aufstand oder Rebellion. Im Gegensatz dazu hat die Rede von ‚globaler Konstitutionalisierung‘ in Politik- und Rechtswissenschaft zu einem erneuerten Interesse an der Kategorie der verfassunggebenden oder konstituierenden Gewalt geführt. Transnationale Initiativen wie DiEM25 oder das Weltsozialforum beschreiben ihre Aktivitäten nicht allein ‚reaktiv‘ sondern ‚konstitutiv‘. Der Workshop bringt Expertinnen für die konkurrierenden Ansätze zusammen, um der theoretischen und praktischen Bedeutung der Narrative von Kritik und Konstitution nachzugehen. Vorträge gibt es unter anderem von Robin Celikates, Christopher Daase, Nicole Deitelhoff, Isabell Lorey, Bill Scheuerman und Christian Volk.

Weitere Informationen zum Programm finden sich auf dem Plakat zur Veranstaltung. Es steht eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Anmeldung bitte bis zum 30.04.17 an: markus.patberg@wiso.uni-hamburg.de.

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CfA: Doktorandenstelle in Hamburg

An der Professur für Politische Theorie an der Universität Hamburg von Peter Niesen ist ab dem 01.11. 2016 eine DoktorandInnnenstelle zu besetzen (50%, TV-L). Der Schwerpunkt liegt auf Internationaler Politischer Theorie und Demorkatietheorie, Auslandserfahrung und ein Studienschwerpunkt auf Politischer Theorie, Philosophie oder Ideengeschichte sind erwünscht. Bewerbungsfrist ist der 30.09. Alle Infos zur Stelle finden sich hier in deutsch und hier in englisch.

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Zur (Selbst-)Autorisierung von Pouvoirs Constituants und Politischer Theorie – Replik auf Luise Müller

Luise Müller hat vor zwei Wochen in unserer Reihe “ZPTh-Debatte” einen Kommentar zu dem jüngst im Sonderheft “Internationale Politische Theorie” der Zeitschrift für Politische Theorie erschienen Text “Konstitutierende Autorität. Ein Grundbegriff für die Internationale Politische Theorie“ (bei uns frei als PDF erhältlich) veröffentlicht. Heute replizieren die drei Autoren des Beitrags: Peter Niesen, Svenja Ahlhaus und Markus Patberg. Viel Spaß beim Lesen und Mitdiskutieren. (mehr …)

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“The Meaning of Partisanship” – Workshop in Hamburg im Juni

Am 16. und 17. Juni 2015 organisiert Peter Niesen an der Universität Hamburg einen Workshop mit Lea Ypi und Jonathan White (LSE) zu ihrem Buchmanuskript „The Meaning of Partisanship“, in dem die demokratietheoretische Bedeutung von Parteien, Parteizugehörigkeit und Parteilichkeit erörtert wird. Zu den einzelnen Kapiteln sind Kommentare und Antworten der Autorinnen vorgesehen. Das vorläufige Programm ist hier einsehbar. Es sind noch einige Plätze frei – Interessierte werden gebeten, sich bei Svenja Ahlhaus (svenja.ahlhaus@wiso.uni-hamburg.de) anzumelden.

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Vielfalt der Kosmopolitismen – Bericht von der Konferenz „Cosmopolitanism and International Relations Theories“

Zu einer internationalen Tagung zum Thema „Cosmopolitanism and International Relations Theories“ hatten Peter Niesen und Jens Steffek am 2. und 3. März 2012 an die TU Darmstadt eingeladen. Die Veranstaltung unter Mitwirkung des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ konnte nicht nur eine Reihe namhafter internationaler Wissenschaftler, sondern auch eine große thematische Bandbreite an Beiträgen vorweisen. Niesen und Steffek, hatten sich explizit keine Synthese der verschiedenen Forschungsansätze zum Thema Kosmopolitismus in der Internationalen Politischen Theorie und den Internationalen Beziehungen zum Ziel gesetzt. Eine solche Synthese wäre angesichts der Mannigfaltigkeit der Beiträge und Schwerpunktsetzungen wohl auch kaum möglich gewesen. Während das Verständnis der Theorien der Internationalen Beziehungen unkontrovers zu sein schien, wurde das Konzept „Kosmopolitismus“ von den TeilnehmerInnen auf äußerst unterschiedliche Weise interpretiert und angewandt. Häufig wurde unter Kosmopolitismus (wie auch unter Internationaler Politischer Theorie) ein rein normativer Ansatz verstanden, welcher von den eher empirisch begriffenen Theorien der Internationalen Beziehungen ergänzt werden sollte, kann oder muss. (mehr …)

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Bentham in Darmstadt: Workshop im März

Peter Niesen und Angela Marciniak veranstalten am 23. und 24. März einen Workshop zu Jeremy Bentham unter dem Titel “Beyond the New Bentham”. Geboten werden neben internationalen Gästen zwei sehr spannenden Panels zu Bentham als Liberalem und zur “Utilitarian Democracy”, sowie ein Abendvortrag von Philip Schofield zu “Bentham, Sex, Religion”. Das vollständige Programm findet sich hier; die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, eine Anmeldung an ist aber unter der Adresse jensen_at_pg.tu-darmstadt.de bis zum 15. März erforderlich.

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Konferenz: Kosmopolitanismus und die Theorie der Internationalen Beziehungen (TU Darmstadt)

Jens Steffek und Peter Niesen veranstalten am 2. und 3. März 2012 in Darmstadt eine internationale Konferenz zum Thema “Cosmopolitanism and International Relations Theories”. Das Ziel der Tagung ist es, kosmopolitische Implikationen im Werk klassischer und zeitgenössischer Autoren der Politischen Theorie und der Internationalen Politik herauszuarbeiten. Um Anmeldung bei Martina Dingeldein (dingeldein@pg.tu-darmstadt.de) wird bis zum 24.2.2012 gebeten. Das Programm der – u.a. mit Nick Rengger, William Scheuerman und Friedrich Kratochwil – sehr prominent und international besetzten Tagung findet ihr hier.

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Vom Kreuz mit der radikalen Demokratie – Bericht von einem Workshop mit Andreas Kalyvas

Die Technische Universität Darmstadt wurde am 9. Mai 2011 zum ‚Austragungsort’ eines halbtägigen Workshops mit Andreas Kalyvas von der New School for Social Research in New York. Die Bezeichnung ‚Austragungsort’ ist zur Beschreibung der von Peter Niesen organisierten, zweigleisigen Veranstaltung, bestehend aus einem Vortragsteil und einer Podiumsdiskussion, mit Bedacht gewählt – denn das Thema „Constituent Power and Radical Democracy“ (hier unsere Ankündigung) entpuppte sich als ein mit Vehemenz vorgetragenes Plädoyer für eine demokratische und vor allem praktische Revitalisierung moderner Gesellschaften. Deren postdemokratisches Dahinvegetieren scheint seit Colin Crouch oder Jacques Rancière ja fast schon zu einem gegenwartsdiagnostischen Grundkonsens der Politischen Theorie geronnen zu sein. (mehr …)

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