Call for Papers: Politische Theorien in den Geschichtswissenschaften und Geschichtstheorien in den Politikwissenschaften. Eine interdisziplinäre Begegnung

Mit den Blogs Geschichtstheorie am Werk und dem theorieblog.de  haben sich zwei Plattformen etabliert, die sich für eine breite Öffentlichkeit den theoretischen Grundfragen ihrer Fachdisziplinen (Geschichtswissenschaften und Politikwissenschaften) widmen. Zeit für eine Kooperation!

Gemeinsam wollen wir fragen, welche geschichtstheoretischen Vorannahmen, welche Vorstellungen von Geschichtlichkeit und historischen Narrativen sich in der Politischen Theorie wie etabliert haben und wie wirksam sind, und in umgekehrter Blickrichtung, welche politik- und gesellschaftstheoretischen Prämissen in der fachwissenschaftlichen Geschichtsschreibung warum und mit welchen Effekten aufzufinden sind. Inwiefern sind welche gesellschaftstheoretischen Elemente in historischen Argumenten unvermeidbar, welche historischen Legitimationen und Rekonstruktionen sind für politik- und gesellschaftstheoretische Argumentationen unverzichtbar? Verweisen die beiden Theoriebereiche also notwendigerweise (implizit) aufeinander?

In interdisziplinären Cross-Analysen, durch gegenseitiges Lesen und gemeinsames Nachdenken wollen die beiden Blogs das herausarbeiten, was im politischen Denken und in der historischen Forschung und Geschichtsschreibung implizit, unbewusst oder (zu) wenig reflektiert bleibt, aber dennoch wirkmächtig ist. Durch dieses reziproke Beobachten erhoffen wir uns, einerseits die blinden Flecken der Disziplinen sichtbarer und andererseits die dadurch gewonnenen Einsichten intra- und interdisziplinär fruchtbar zu machen. Erbeten werden Beiträge, die sich dezidiert um eine Verbindung (auch im spannungsreichen und konfliktiven Sinne) beider Disziplinen bemühen oder aber aus einer disziplinären Perspektive Texte, Diskurse und Theorien der jeweils anderen Disziplin auf ihre Vorannahmen hin untersuchen.

Zum ausführlichen Call for Papers geht es hier.

Die Beiträge werden bis zum 12. April 2026 im Umfang von maximal 1.800 Wörtern in deutscher oder englischer Sprache erbeten. Englischsprachige Beiträge werden allerdings nur auf „Geschichtstheorie am Werk“ erscheinen.

Wir freuen uns auf Ihre und eure Zusendungen! Nachfragen jederzeit gern an die Redaktion des Blogs „Geschichtstheorie am Werk“ (gtw[at]uni-bielefeld.de) oder an die Redaktion des „theorieblogs“ (team[at]theorieblog.de).

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CfP: Sammelband „Zurück zu den Dingen“

Für einen Nomos-Sammelband zum Thema „Zurück zu den Dingen! Politische Bildungen im Medium gesellschaftlicher Materialität“, herausgegeben von Werner Friedrichs und Sebastian Hamm von der Uni Bamberg, werden Beiträge gesucht. Der Band soll beispielsweise folgende Fragen aufnehmen: Lässt sich die Demokratie als Dinggeschichte statt als Ideengeschichte lesen? In welcher Form sind Objekte an hegemonialen Diskursen beteiligt? Welche Rolle kommt Dingen in einer „Ordnung des Sinnlichen“ (Rancière) zu?
Die Einzelbeiträge sollen 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht übersteigen. Abstracts mit bis zu 300 Wörtern können bis zum 31.12.2018 übersandt werden an: dinge.sk-didaktik@uni-bamberg.de.
Rückmeldungen zu den eingereichten Abstracts erfolgen bis zum 15.02.2019. Die fertigen Manuskripte sind dann zum 01.09.2019 einzureichen. Alle weiteren Informationen gibt es hier im Call.

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Konferenz: Materialität neu denken (Frankfurt)

Der AK Politik und Geschlecht der DVPW lädt Anfang September zu seiner Jahrestagung nach Frankfurt (11.-13. September). Titel diesmal ist: „Materialität neu denken. Materialität anders denken – Feministische Interventionen“. Das gesamte Programm der Tagung gibt es auf der Homepage des AK oder hier als PDF. Eine Anmeldung sollte bis zum 20. August erfolgen und es wird eine Teilnahmegebühr von 30 Euro (15 Euro ermäßigt) erhoben.

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CfP: Materialität und Feminismus

Der AK Politik und Geschlecht hat für seine vom 11.-13. September in Frankfurt stattfindende Jahrestagung unter dem Titel „Materialität neu denken. Materialität anders denken – Feministische Interventionen“ einen CfP (samt ausführlicher Beschreibung des Zugangs der Konferenz) veröffentlicht. In der PDF findet ihr zudem die Info, dass ihr noch bis zum 01. Mai Zeit habt, um einen Abstract einzureichen und alles weitere über das Procedere. Die Keynote wird im Übrigen Rosemary Hennessy gehalten.

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