Tagung: „Zur Lage des Marxismus“ (Berlin)

Mit der „Lage des Marxismus“ im deutschsprachigen Raum befasst sich eine Tagung, zu der die Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG)  vom 13. bis 15. Dezember in die Rosa-Luxemburg-Stiftung nach Berlin einlädt. Ziel der Veranstaltung ist es, die lange Tradition des Marxismus im deutschsprachigen Raum zu reflektieren,  auf die vielfältigen neueren Debatten einzugehen, die sich im Marxismus verorten (lassen), und die Pluralität marxistischer  Zusammenhänge kritisch zu diskutieren. Neben den Vorträgen sollen einzelne Themen auch in Arbeitsgruppen erörtert werden. Wer Interesse hat, eine dieser Arbeitsgruppen zu organisieren, ist herzlich gebeten, bis Ende September Themenvorschläge einzureichen. Alle weiteren Details und das Programm der Tagung findet Ihr hier.

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Gegen die Verzweiflung anzudenken ist eine Verpflichtung – Habermas und der Marxismus

Es war eine eigentümliche Tagung, die Smail Rapic vom Philosophischen Seminar der Bergischen Universität Wuppertal vom 23. – 25. März konzipiert hat. Schon das Tagungsthema Habermas und der Historische Materialismus leuchtet nicht unmittelbar ein, wenn man an das Werk von Habermas denkt. Das ließ Habermas lange zögern, die Teilnahme zuzusagen. Diese Teilnahme war gleichsam die zweite Eigentümlichkeit: Er wohne seiner Historisierung bei, ja, das Konzept der Tagung dränge ihn in die Rolle der Selbsthistorisierung, was für ihn das Schlimmste sei. Er wolle lieber etwas lernen und über gesellschaftliche Probleme diskutieren. (mehr …)

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Marx‘ Aktualitäten – Ein Konferenzbericht

Die gegenwärtig behauptete Aktualität des Denkens Karl Marx‘ wird zumeist mit der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise begründet. Wie Rahel Jaeggi jedoch in ihrer Rede zur Eröffnung der vom 20. bis 22. Mai an der Humboldt-Universität zu Berlin veranstalteten „Re-thinking Marx“–Konferenz betonte, gibt es noch zahlreiche andere Gründe, um sich wieder intensiver mit dem Werk des radikalen Philosophen und Kritikers der politischen Ökonomie auseinander zu setzen. Sie fügte hinzu, dass angesichts der Vielseitigkeit des Marxschen Œuvres der Ausdruck „Aktualitäten“ treffender sei. Die Hauptorganisatorin der internationalen Tagung bemerkte zudem,  dass es manchmal schwierig sei, anatomisch ausgedrückt, die genaue Position des Kopfes oder der Füße im Marxschen Werk auszumachen. Damit spielte Jaeggi auf Marx‘ berühmte Bemerkung an, worin er Hegels Dialektik als auf dem Kopf stehend bezeichnet hatte – eine Formulierung, die im Verlauf der Konferenz immer wieder herangezogen wurde. (mehr …)

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CfP: Marx in Trier

Der „Arbeitskreis Politische Ökonomie“ lockt Ende Oktober zu einer weiteren Marx-Tagung an die Katholische Akademie Trier. Dabei soll es nicht um kommunistische Theorien gehen – es „interessiert nicht das Gespenst, sondern sein Schöpfer“, ensprechend heißt die Tagung auch recht unverblümt Karl Marx 2011. Die Organisatoren Utz-Peter Reich und Gerd Grözinger suchen nach passenden Papers.

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