Eine Leipziger Soiree zum 30. Todestag von Michel Foucault

Der Einfluss des Werks von Michel Foucault (15.10.1926-25.6.1984) auf
die Sozial- und Geisteswissenschaften der Gegenwart ist unübersehbar und
doch oft untergründig. Sein Status ist längst der eines Klassikers und
doch immer noch der eines Anstifters zu Grenzgängen jenseits der
etablierten Disziplinen und wohlgeordneten Forschungswege.

Anlässlich seines 30.Todestags diskutieren in Leipzig Ulrich Brieler, Corina Färber, Hanna Meißner, Robert Nichols, Katharina Pühl, Martin Saar, Ulrich J. Schneider und Frieder Vogelmann über die Rezeptionslage, die systematische Erbschaft und über den Gebrauchswert seiner Begriffe und methodischen Vorschläge auch für die eigene wissenschaftliche Arbeit.

Die Veranstaltung findet am 25. Juni 2014 um 18.30 Uhr in der Universitätsbibliothek Leipzig statt. Organisiert wird sie von Martin Saar, gemeinsam mit Frieder Vogelmann und in Kooperation mit der Universitätsbibliothek. Details hier.

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Vom Kreuz mit der radikalen Demokratie – Bericht von einem Workshop mit Andreas Kalyvas

Die Technische Universität Darmstadt wurde am 9. Mai 2011 zum ‚Austragungsort’ eines halbtägigen Workshops mit Andreas Kalyvas von der New School for Social Research in New York. Die Bezeichnung ‚Austragungsort’ ist zur Beschreibung der von Peter Niesen organisierten, zweigleisigen Veranstaltung, bestehend aus einem Vortragsteil und einer Podiumsdiskussion, mit Bedacht gewählt – denn das Thema „Constituent Power and Radical Democracy“ (hier unsere Ankündigung) entpuppte sich als ein mit Vehemenz vorgetragenes Plädoyer für eine demokratische und vor allem praktische Revitalisierung moderner Gesellschaften. Deren postdemokratisches Dahinvegetieren scheint seit Colin Crouch oder Jacques Rancière ja fast schon zu einem gegenwartsdiagnostischen Grundkonsens der Politischen Theorie geronnen zu sein. (mehr …)

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