15. Juli 2019, Berlin: Buchvorstellung von „Affekt Macht Netz. Auf dem Weg zu einer Sozialtheorie der digitalen Gesellschaft“

Shitstorms, Hate Speech oder virale Videos, die zum Klicken, Liken, Teilen bewegen: Die vernetzte Gesellschaft ist von Affekten getrieben und bringt selbst ganz neue Affekte hervor. Dies ist der Impuls für den neu erscheinenden Sammelband „Affekt Macht Netz. Auf dem Weg zu einer Sozialtheorie der Digitalen Gesellschaft“ (transcript), herausgegeben von Rainer Mühlhoff, Anja Breljak und Jan Slaby. In 15 Beiträgen nimmt der Band die Medientechnologien unserer Zeit in den Blick und lässt junge Wissenschaftler*innen aus dem Umfeld der kritischen Affekt- und Sozialphilosophie zu Wort kommen. Von digitaler Entmündigung über Klicklüste und Verfügbarkeitszwänge bis hin zur Politik vernetzter Öffentlichkeiten vertieft der Band ein breites Spektrum an Phänomenen der digitalen Gesellschaft. Mit Antonio Negri präsentiert er einen wichtiger Vordenker vernetzter Macht, affektiver Arbeit und politischer Strategien des Aufbegehrens.

Am 15. Juli 2019 laden die Herausgeber*innen und Autor*innen die Buchveröffentlichung im Kreuzberger Buchladen Antiquariat Kalligramm.

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CfP: „Gibt es eine kulturelle Identität?“

Vom 12. bis 14. Juli 2018 findet die Jahrestagung des DVPW Arbeitskreises „Politik und Kultur“ an der Universität Rostock statt, die sich der Frage „Gibt es eine kulturelle Identität?“ widmet. Hierfür nehmen die Organisatoren Dennis Rudolf und Yves Bizeul noch bis zum 15. März Beitragsvorschläge entgegen. Mehr Details zu Tagung und Bewerbung finden sich im Call for Papers.

Eine frühere Version des Blogposts hat die Tagung auf den 12. bis 14. Juni datiert. Wir entschuldigen uns für den Fehler.

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E.-Richter-Buchforum (1): Konstruktive Symbolpolitik. Zu Emanuel Richters „Demokratischer Symbolismus“

— Teil 1 unseres Buchforums zu Emanuel Richters „Demokratischer Symbolismus“ —

 

Die Ausgangslage dieses Buches ist viel beschrieben: Die Demokratie als Regierungsform droht ein Opfer ihres Erfolgs zu werden. Fast jede Regierung reklamiert für sich, demokratisch legitimiert zu sein. Dem Demokratiebegriff droht die Bedeutungslosigkeit durch All­gegenwart. Emanuel Richter strebt mit seiner Theorie des „demokratischen Symbolismus“ das ambi­tionierte Ziel an, für die Demokratietheorie einen „übergeordneten Punkt der Betrachtung“ (21) zu finden, indem er in dem breiten Feld an verschiedensten Demokratievorstellungen den allgemeinsten symbolischen Kern der Demokratie herausschält. Richter schlägt vor, sich dabei auf eine allgemeine Funktionsbestimmung der Demokratie zu beschränken, die „Gewährleistung von gleichrangiger Präsenz in der politischen Sphäre“ (23). Diese Funktionsbeschreibung soll jener Maßstab sein, mit dem demokratische Erscheinungsformen klassifiziert und Demokratiedefizite von Staaten kritisiert werden können. Richter spannt einen Bogen von einem auf dem Symbolischen beruhenden Erkenntnismodell über ein intersubjektives Menschenbild bis hin zu einer Demokratietheorie, die aus der Suche nach dem allgemeinsten Symbolgehalt der Demokratie eine kritische und emanzipatorische Haltung für die politischen Akteur*innen generiert. In jedem Schritt seines klaren und strukturierten Aufbaus zieht Richter Bezüge zur Demokratie und versucht, Reflexionsschleifen in seiner Theorie zu verankern.

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„Macht_Denken!“, 21.-24.4.2016 in Leipzig

soundcheck_plakatDie Theorien zur Macht sind in der Ideengeschichte des Politischen Denkens weitgehend durch eine Kontroverse zwischen relationalistischen und substantialistischen Ansätzen bestimmt. Die Tagung „Macht_Denken!“ will diese Kontroverse nicht bloß rekonstruieren, sondern im Zuge einer kritischen Auseinandersetzung und unter einer neuen Perspektive in einen verbindend-produktiven Dialog überführen. Die Tagung findet als integraler Bestandteil des gleichnamigen Soundcheck Philosophie Festivals #4 (21.-24. April) im LOFFT Theater Leipzig statt. Auf dem Festival werden Machttheoretiker_innen und Performance-Künstler_innen  zusammenkommen, um zu zeigen, in welcher Hinsicht systematisch-analytische Zugänge und die Frage nach der Legitimität von Macht und Machtausübung in eine Beziehung mit Beschreibungs- und Darstellungsversuchen treten können, in denen es um das Verständnis der Performativität und Visualisierung von Machtverhältnissen geht. Der Eintritt zur Tagung ist frei, die Plätze im Theatersaal des LOFFT sind allerdings begrenzt. Hier geht es zum Programm des Festivals, hier direkt zum Tagungsflyer.

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CfP: Momentum-Kongress 2016

Vom 13.-16. Oktober 2016 findet in Hallstatt (Oberösterreich) bereits zum neunten Mal der Momentum Kongress statt. Der Momentum Kongress ist ein mehrtägiges interdisziplinäres Symposium, das nicht allein auf die Wissenschaft fokussiert ist, sondern auch Politik und Praxis einbezieht. Nachdem dieses Jahr „Kritik” das übergreifende Thema war, wird nächstes Jahr „Macht“ im Mittelpunkt stehen. Wer teilnehmen will, kann sich bis 14. April 2016 mit einem Abstract (zu senden an anmeldung@momentum-kongress.org) bewerben, wobei sowohl Forschungspapiere als auch Praxisberichte und Policy-Papiere vorgeschlagen werden können. Alle Informationen zum Kongress und zur Bewerbung gibt es auf der Homepage oder hier im PDF-Faltblatt.

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„Kritik und Gewalt“. Bericht über den Hannah-Arendt-Workshop in Trier (4./5. Juni 2015)

Dass der Arendtsche Machtbegriff mit jedweder Form von Gewalt unversöhnbar ist, darf in der Forschung als common sense gelten. Dass es zu dem Gegensatz von Macht und Gewalt im Denken Hannah Arendts trotzdem noch Vieles zu sagen gibt, stellte sich beim diesjährigen Hannah-Arendt-Workshop in Trier (4.-5. Juni 2015) heraus, zu dem Christian Volk und Ole Meinefeld unter der Überschrift Kritik und Gewalt geladen hatten. (mehr …)

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Tagung: Macht und Reflexion (Rostock)

Vom 8. bis zum 10. Oktober findet am Institut für Philosophie in Rostock eine Forumstagung der Deutschen Gesellschaft für Philosophie zum Thema „Macht und Reflexion“ statt. Auf der Grenze von Anthropologie und Sozialphilosophie sollen besonders die folgenden Fragen zu erörtert werden:

Sind Menschen auch im Lichte gegenwärtiger Humanwissenschaften Wesen, die sich im reflektierenden Nachdenken selbst verändern können? Leben wir in einer Gesellschaft, die in einzelnen Praxisfeldern so gestaltet ist, dass Reflexion zu normativ erwünschten Veränderungen führt? Wie wirkt sich ihrerseits Macht auf das Nachdenken aus? Lässt sich von einer Konstitution der Reflexion durch Macht sprechen? Wie sieht heute unter Einbeziehung der philosophiehistorischen Dimension ein Reflexions- und ein Machtbegriff aus, der sich verteidigen lässt? Kann vor dem Hintergrund solcher Klärungen die Macht der Reflexion argumentativ so behauptet werden, dass sie über ihren Geltungscharakter hinaus auch tatsächlich wirksam wird?

Vortragende sind Clemens Albrecht (Koblenz), Dirk Baecker (Witten/Herdecke), Simone Dietz (Düsseldorf), Georg Franck (Wien), Petra Gehring (Darmstadt), Michael Hampe (Zürich), Heiner Hastedt (Rostock), Lisa Herzog (Stanford), Geert Keil (Berlin), Konrad Paul Liessmann (Wien), Reinhard Merkel (Hamburg), Julian Nida-Rümelin (München), Konrad Ott (Kiel), Dominik Perler (Berlin), Holm Tetens (Berlin), Dieter Thomä (St.Gallen), Sigridur Thorgeirsdottir (Helsinki).

Zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich (möglich über die Website des Instituts); hier geht’s zum Programm.

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Für Kurzentschlossene: Arendt-Workshop am 4./5. Juni in Trier

Am 04. und 05. Juni findet in Trier der in diesem Jahr von Christian Volk und Ole Meinefeld organisierte Hannah-Arendt-Workshop statt. Zum Themenschwerpunkt „Kritik und Gewalt“ werden unter anderem Wolfgang Heuer, Waltraud Meints-Stender und Hans-Jörg Sigwart vortragen. Wer teilnehmen möchte, kann sich gerne noch kurzfristig per Email an o.meinefeld@gmail.com anmelden. Hier gibt es das vollständige Workshop-Programm.

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CfP: Cluster-Nachwuchskonferenz zu Macht in der Wissenschaft

I hurried into the local 200-125 pdf department store to grab1 some last minute 200-125 CCNA pdf 200-125 CCNA pdf Chirsmas gifts. I ICND1 100-105 PDF looked at all the people 200-125 pdf and grumbled2 to myself. I would be in Certguidepdf here forever and I just had so much to 200-125 dumps do. Chirsmas was beginning to become such a drag. I kinda wished that I could just CCNA 200-125 ccna pdf sleep through Chirsmas. But CCNA 200-125 ccna pdf I hurried the Certguidepdf Certguidepdf best I could through all the people Certguidepdf to the toy ICND1 100-105 PDF department. Once again I 200-125 CCNA pdf kind of mumbled3 to 200-125 CCNA pdf myself at the prices of all these toys, and wondered if the grandkids would even play whit4 them. I found myself in the doll aisle5. Out of the corner of my eye I saw a little boy 200-125 CCNA pdf about 5 200-125 dumps 200-125 pdf holding a lovely doll.He 100-105 Dumps kept 200-125 dumps Certguidepdf touching6 100-105 Dumps her hair and 100-105 Dumps he held her so gently. 200-125 CCNA pdf I could not seem to help myself. I just kept loking over at the little boy and wondered who the doll was for. I watched 200-125 pdf 200-125 dumps him turn 200-125 pdf to a woman and he called his aunt by name and said, „Are you ICND1 100-105 PDF sure I don’t have enough ICND1 100-105 PDF money?“ She replied a bit impatiently, „You know that you don’t have enough 100-105 Dumps money for it.“ The aunt 100-105 Dumps told the little boy not to go anywhere that she had to go and Certguidepdf get some other things and would be back in a few minutes. And then 200-125 CCNA pdf she ICND1 100-105 PDF left the aisle. The boy continued to hold the doll. After a bit I asked the boy who the doll was for. He said, „It is the doll my 200-125 CCNA pdf sister 100-105 Dumps 200-125 CCNA pdf 200-125 CCNA pdf wanted so badly for Chirsmas. 100-105 Dumps She just knew that Santa would bring it. „I Certguidepdf told him that 200-125 dumps maybe 200-125 dumps Santa was going to bring it . 100-105 Dumps He said, „No, 100-105 Dumps Santa can’t go where my sister is…. I have to give the doll to my Mama to take to her. „I 100-105 Dumps asked CCNA 200-125 ccna pdf him where his 200-125 pdf siter was. He looked at me with the saddest eyes and said, „She was gone to be ICND1 100-105 PDF with Jesus.

My Daddy says that Mamma is going to have to go be with CCNA 200-125 ccna pdf CCNA 200-125 ccna pdf her.“ My heart 200-125 dumps nearly stopped CCNA 200-125 ccna pdf beating. Then the boy looked at 200-125 pdf me again and said, „I told my Daddy to tell my 200-125 pdf Mama not to go yet. I told him to tell her to wait till I got back from the store.“ Then CCNA 200-125 ccna pdf he asked me if i 200-125 CCNA pdf wanted to see his 100-105 Dumps Certguidepdf picture. I told him I’d love to. He pulled out some picture 200-125 dumps he’d had taken at the front of the store. He said, 200-125 dumps „I want my Mama to take this 200-125 pdf with her so 200-125 dumps the dosen’t ever forget CCNA 200-125 ccna pdf me. I love my 100-105 Dumps Mama so ICND1 100-105 PDF very much and I wish she dind not have Certguidepdf to 200-125 pdf leave 100-105 Dumps me.But Daddy says she will need to be with my sister.“ I saw 200-125 dumps that the little boy had lowered his head CCNA 200-125 ccna pdf and had grown so qiuet. While he was not 200-125 pdf 200-125 dumps CCNA 200-125 ccna pdf looking I reached into my purse and pilled out a handful of ICND1 100-105 PDF Certguidepdf bills. I 200-125 dumps asked the little boy, Certguidepdf „Shall we count that miney one more time?“ He grew excited and said, „Yes,I just know it 200-125 pdf has to be enough.“ So I slipped my money in with his and we began to count it . Of course it 200-125 pdf was plenty for the doll. 100-105 Dumps He softly said, „Thank you Jesus for giving me enough money.“ Then ICND1 100-105 PDF the boy said, „I just asked Jesus to give me enough money to buy this doll so Mama can take it with 200-125 pdf her ICND1 100-105 PDF to give my sister. And he 200-125 CCNA pdf heard my prayer. I wanted to ask him give for enough to buy my Mama a white rose, but I didn’t ask him, Certguidepdf but he gave me enough to buy the doll and a rose for my Mama. She loves white rose so much. „In a few ICND1 100-105 PDF minutes the aunt came back and I CCNA 200-125 ccna pdf wheeled my cart away. I could not CCNA 200-125 ccna pdf keep from thinking 200-125 CCNA pdf about the little boy as I finished ICND1 100-105 PDF my shoppong in a ttally different spirit than when I had started. And I kept remembering a story I had seen in the newspaper several days earlier about a CCNA 200-125 ccna pdf drunk driver hitting a car and killing7 a little girl and the Certguidepdf Certguidepdf Mother was in serious condition. The family was deciding on whether to remove 200-125 CCNA pdf CCNA 200-125 ccna pdf the life support. Now surely this 200-125 dumps ICND1 100-105 PDF little boy did not belong with that story.Two days later I read in 200-125 pdf CCNA 200-125 ccna pdf the paper where the family had disconnected the life support and the young woman 200-125 CCNA pdf had died. I could not forget CCNA 200-125 ccna pdf the little boy and just kept 200-125 dumps 200-125 pdf wondering if the two 200-125 dumps were somehow connected. Later that day, I could 100-105 Dumps not help 200-125 CCNA pdf myself and I went out and bought aome white roses and took them to the ICND1 100-105 PDF funeral home where the yough woman ICND1 100-105 PDF was .And there she was 100-105 Dumps holding a lovely white rose, the beautiful doll, and the picture of the little ICND1 100-105 PDF boy in the store. I left there in tears, thier life changed forever. Certguidepdf Certguidepdf The love that little boy had for his little sisiter and his mother was overwhel. And in a split8 second a drunk driver had ripped9 the life of that little boy to pieces.

Auch in diesem Jahr wird wieder eine Nachwuchskonferenz des Frankfurter Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“ durchgeführt. Thema der Konferenz ist „Macht (in) der Wissenschaft: Kritische Interventionen in Wissensproduktion und Gesellschaft“. Der ausführliche Call for Papers erklärt das Konferenzthema und bestimmt Unterthemen – z.B. (De-)legitimierte Formen der Gesellschaftskritik, Forschungsethik in Theorie und Praxis, Modelle kritischer Theoriebildung. Die Konferenz selbst findet vom 13.-14. November 2015 statt, Abstracts (plus Keywords und biographische Notizen) müssen bis zum 01. Juli eingesandt sein. Alle weiteren Infos auf der Webseite

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