LMU München

Veranstaltungen & CfP

Workshop: “New Forms of Ownership” (LMU München)

Am 2. und 3. Juli 2026 stehen am Münchener Zentrum für Ethik und Philosophie in der Praxis (ZEPP) „New Forms of Ownership“ zur Debatte. Es geht um grundlegende Fragen von Freiheit, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit genauso wie um neue Formen des Eigentums von Wirtschaftsunternehmen, bei Grundbesitz, an natürlichen Ressourcen und sozialer Infrastruktur. Ein besonderer Schwerpunkt des von Paulus Kaufmann und Hannes Kuch organisierten englischsprachigen Workshops liegt dabei auf Fragen der Transformation und Transition und auf Mitarbeiter-, Genossenschafts-, Treuhand-, öffentlichem und auf Gemeingütern basierendem Eigentum. Alle Infos – inklusive der umfassenden Liste der Vortragenden – finden sich unter diesem Link. Wer teilnehmen möchte, kann sich hier registrieren.
Service, Veranstaltungen & CfP

Buchsymposium zu „Labor in the Boardroom“ (München, 29.01.26)

Am 29. Januar 2026 findet an der LMU München ein Buchsymposium zu „Labor in the Boardroom: The Political Theory of Workplace Democracy“ von Iñigo González Ricoy (Barcelona) statt. Kommentiert wird das Buchmanuskript von Christian Neuhäuser (Dortmund), Philipp Stehr (München) and Eva Weiler (Duisburg-Essen). Es folgen jeweils eine Replik des Autors sowie eine gemeinsame Diskussion. Nähere Informationen zur Veranstaltung, aber auch zum Buch könnt ihr dem Flyer oder der Homepage entnehmen.

Debatte

Kein „Dampfbad des Volksempfindens“. Bericht zur Tagung „Liberalismus – Traditionen, Konstellationen, Ausblicke“ (LMU München, 16.–18. März 2016)

Das „21. Jahrhundert“, so die Prognose des Ideenhistorikers Panajotis Kondylis, wird „die Abschaffung des Liberalismus bedeuten.“ Die Äußerung gewinnt an Geltung. Gerade in einer Zeit, in der das Liberale im „Dampfbad des Volksempfindens“ (Dahrendorf) zu versiegen droht; in der Menschen wieder nach Heimat und nationalem Zusammenhalt begehren; in der die Sehnsucht nach der homogenen Gemeinschaft Einzug hält – dem, was Émile Durkheim „mechanische Solidarität“ nannte – und in der mit Nationalfahnen nicht nur Fußballfröhlichkeit, sondern Fremdenfeindlichkeit demonstriert wird.

Möglicherweise war es eine derartige Impression, aus der heraus es den Veranstaltern Karsten Fischer (LMU München) und Sebastian Huhnholz (LMU München) geboten schien, zum Thema Liberalismus – Traditionen, Konstellationen, Ausblicke einzuladen. …

Nach oben scrollen