CfP: ‚Positive Kritik‘ in Bamberg

Kritik in ihrer ‚positiven‘ Form steht im Fokus einer studentischen Nachwuchstagung, die vom 24. bis zum 26. November an der Universität Bamberg stattfindet. Zur Debatte stehen ästhetische Verfahrensweisen, theoretische Denkfiguren und soziale Praktiken, die auf ermöglichende Kritik abzielen. Studierende und Promovierende aller geistes-, kultur-, medien-, sozial- und erziehungswissenschaftlicher Disziplinen, also auch der politischen Theorie und Philosophie, sind zu Vorträgen oder alternativ auch zu künstlerischen Beiträgen eingeladen. Abstracts (max. 300 Wörter) sind bis zum 30. April 2017 unter positive-kritik@gmx.de einzureichen. Der vollständige Call findet sich hier und nach dem Klick.

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Konferenz: Die Kunst der zweiten Natur (Frankfurt)

2016-07-01-2_Kunst-der-zweiten-Natur_PlakatIn Frankfurt findet vom 1.-2. Juli eine Tagung mit dem Titel „Die Kunst der zweiten Natur“ statt. Ort ist das Exzellenzcluster Normative Ordnungen. Die Tagung stellt den Begriff der „zweiten Natur“ in den Mittelpunkt, der in der praktischen Philosophie derzeit viel Aufmerksamkeit erfährt. Dabei sollen besonders dessen moderne Deutungen – von Kant und Hegel über Freud, Heidegger und Dewey bis hin zu Merleau-Ponty, Adorno und Blumenberg – diskutiert werden. Alle Infos – auch zu den Vortragenden – findet ihr auf der Webseite oder hier in der PDF. Eine Anmeldung ist erforderlich und muss bis zum 15.6 an : naturzweite@gmail.com erfolgen.

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„Sense of Doubt. Wider das Vergessen“ – Eine Ausstellung im Spannungsfeld von Wissenschaft, Kunst und Politik

Sense of DoubtDas Ausstellungsprojekt „Sense of Doubt. Wider das Vergessen“ widmet sich aus einer interdisziplinären Perspektive der narrativen und interpretativen Dimension einer Geschichtsschreibung (post)kolonialer globaler Konflikte und Machtdiskurse. Das Setting der Ausstellung ist einem Frachtschiff nachempfunden: Stege aus Holzplanken verbinden gleich einem Schiffsdeck elf Container miteinander, Seile markieren eine Reling. In Verbindung mit dem Titel der Ausstellung – Sense of Doubt – drängt sich die Metaphorik einer Reise ins Ungewisse, das Zweifeln als Verlassen eingefahrener Denk- und Wahrnehmungswege geradezu auf.
Doch die Metapher des Schiffs ist zweifach gebrochen: die Frachtcontainer sind geöffnet und geben den Blick auf ihren Inhalt – Videos –  frei, die sich alle mit Konflikten zwischen dem globalen Süden und Norden, mit kolonialen und postkolonialen Machtstrukturen und daraus resultierenden Ungerechtigkeiten beschäftigen; es ist nicht das Schiff, das sich vorwärts bewegt, sondern der Besucher, der auf den Stegen zu den Containern gelangt, und über die Destabilisierung von eingefahrenen und unreflektierten Wahrnehmungs- und Bewertungskategorien einen Erkenntnisprozess durchläuft. Schon in der konzeptuellen Anlage der Ausstellung „Sense of Doubt. Wider das Vergessen“ ist damit das Motiv der Zweideutigkeit, des Spiels mit Erwartungshaltungen, des Aufbrechens von Deutungsmustern gesetzt. Diese bewusste Mehrdeutigkeit steht auch auf inhaltlicher Ebene im Zentrum des Ausstellungsprojektes, indem stereotype Sichtweisen auf postkoloniale globale Machtstrukturen und auf die Rolle von benachteiligten und unterprivilegierten Akteuren dekonstruiert werden.

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Tagung: Kunst und Philosophie (Frankfurt)

An diesem Freitag, dem 12.12, findet in Frankfurt eine eintägige Tagung zu Kunst und Philosophie statt. Es sprechen Charles Larmore, Georg W. Bertram, Vinzenz Hediger, Birgit Recki und Karl Heinz Bohrer. Das Ganze findet im Clustergebäude, EG.01 statt. Eine Anmeldung ist kostenfrei, aber erforderlich (an sekretariat.seel@em.uni-frankfurt.de). Das Programm findet sich hier als PDF.

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Kunst und Politik – Diskussionen in Basel

Pussy Riot ist wohl gerade der Paradefall, wenn es um politische Kunst und um das Verhältnis von Kunst und Politik geht. Die Band und ihre Inhaftierung in Russland sind zum internationalen Politikum geworden: Bei ihrem Besuch bei Putin mahnte Kanzlerin Merkel den Schutz der Menschenrechte an, die im Fall Pussy Riot verletzt wurden. Aber ob es um Kunst im öffentlichen Raum, um politische Aktionen, Zensur oder verfolgte Künstler, um Gentrifizierung, um die Verteilung von Geld, Macht und Anerkennung in der Kunstbranche oder grundlegend um das Ästhetische als das Politische geht: Die Kunst steht dabei immer schon in einem bestimmten Verhältnis zur Politik. Dass die Künste eine gesellschaftliche und in diesem Sinne politische Bedeutung haben, kann also sicherlich als unstrittig festgehalten werden. Doch was kann Kunst tatsächlich sozial verändern und wie artikuliert Kunst diesen politischen Anspruch? (mehr …)

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Konferenz: Autonomie und Engagement nach Sartre und Adorno (Wien)

In Wien findet von Freitag, dem 30. September, bis Sonntag, 2. Oktober, eine Tagung mit dem spannenden Titel „Autonomie und Engagement nach Sartre und Adorno“ statt. Die Titel einzelner Panels weisen auf einen eher literatur- und kunstwissenschaftlichen Kontext hin, aber Themen wie „Ästhetische Erfahrungen im Krisenzusammenhang“ oder „Kunst vs. Engagement“ finden ja auch nicht wenige Interessenten in politiktheoretischen Kreisen. Ausrichter der Veranstaltung ist die Sonntagsgesellschaft, eine Vorabanmeldung ist nötig (anmeldung@sonntagsgesellschaft.org) und zu allen Informationen und vor allem zum Programm kommt ihr, wenn ihr auf die Webseite geht und da immer wieder auf das Bild klickt (eher ästhetisch als funktional die Nutzerführung).

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Adorno Lecture 2011: Pippin über Kunst als Philosophie

Vom 6. bis zum 8. Juni steht in Frankfurt die diesjährige Adorno-Lecture an, diesmal mit Robert Pippin als Vortragendem. An den drei Abenden geht es jeweils von 18:30 bis 20:00 Uhr um „Kunst als Philosophie“ (und ganz viel um Hegel und Heidegger wie der Beschreibung zu entnehmen ist). Ort ist der Hörsaal 1 in der Mertonstr. 17-21 (mehr Infos: hier). Man darf gespannt sein, ob Pippin – der zuletzt sogar über Western in ihrem Zusammenhang zur Philosophie publiziert hat, in die großen Fußstapfen treten kann – nicht nur denen von Adorno, sondern auch die der Vortragenden der vergangenen Jahre wie  Luc Boltanski, Horst Bredekamp oder Quentin Skinner.

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