Tagung: Die Fabrikation von Demokratie (Duisburg-Essen)

Vom 5.-6. Dezember 2019 findet an der Universität Duisburg-Essen (Campus Duisburg) die Tagung „Die Fabrikation von Demokratie. Baustellen performativer politischer Repräsentation“ statt. Sie geht davon aus, dass die empirische Demokratieforschung Demokratie als eine vorgängige Ordnung konzeptualisiert und daher den kontinuierlichen Wandel von Praxis und Kultur der Demokratie nicht gut erfassen kann. Sie sucht daher nach einer neuen Form von deskriptiv-analytischer Demokratieforschung im Rahmen eines konstruktivistischen Forschungsdesigns. Die Tagung wird von Prof. Dr. Renate Martinsen (Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Jan-Peter Voß (Berlin)  im Rahmen der DVPW-Arbeitskreise „Konstruktivistische Theorien der Politik“ sowie „Politik, Wissenschaft und Technik“ organisiert. Das Programm findet sich hier, Hinweise zur Anreise gibt es hier und es wird um Anmeldung bis 02. Dezember gebeten (hiwi-martinsen[at]uni-due.de).

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„Politische Kulturforschung reloaded“. Bericht zur Tagung des AK „Politik und Kultur“ der DVPW (Wuppertal)

Wenn in der politischen Theorie über den „Formwandel der Demokratie diskutiert wird, gehen damit zwangsläufig auch Prozesse der kulturellen Transformation einher. Westlich-liberale Demokratien sehen sich hinsichtlich ihrer kulturellen Verankerung grundlegenden strukturellen Veränderungen gegenüber. So beschränkt sich die Digitalisierung von Kommunikation nicht länger auf die soziale Vernetzung und Selbstinszenierung, sondern greift sowohl in Krisen- als auch in Alltagsituationen auf das Politische über. Zudem prägt das Erstarken (rechts-)populistischer Strömungen die gegenwärtige politische Auseinandersetzung, während zeitgleich neue Formen des Protests, sozialer Bewegungen und politischer Partizipation zu beobachten sind. Vor diesen aktuellen Hintergründen fragte die Tagung des Arbeitskreises nach neueren Befunden zum Zusammenhang von Politik und Kultur, den sich verändernden kulturellen Dispositionen der Wahrnehmung und Beurteilung des Politischen sowie nach innovativen theoretischen, programmatischen und methodischen Ansätzen der politischen Kulturforschung. (mehr …)

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Tagungsprogramm: Politische Kulturforschung reloaded

Vom 4. bis zum 6. April 2017 veranstaltet der Arbeitskreis „Politik und Kultur“ der DVPW an der Bergischen Universität Wuppertal seine nächste Tagung zum Thema „Politische Kulturforschung reloaded. Theorien, Methoden und Ergebnisse neuerer Forschung zum Zusammenhang von Politik und Kultur“. Panels behandeln Identitäten und Konflikt, politische Repräsentation, theoretische und mediale Perspektiven sowie Forschungsfelder der politischen Kulturforschung. Anmeldungen sind bis zum 26. März 2017 an folgende Adresse möglich: politikwissenschaft@uni-wuppertal.de. Das Tagungsprogramm findet Ihr hier.

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CfP: Culture, Practice and European Policy (Flensburg)

Die noch recht junge, halbjährlich erscheinende und begutachtete Flensburger Zeitschrift Culture, Practice and European Policy (CPEP) heißt Eingaben zu sozialen und politischen Prozessen und Entwicklungen in Europa bzw. zu Themen der Europäisierung willkommen. Gesucht werden forschungsbasierte Aufsätze, aber auch Essays, Vorträge oder Forschungsberichte in den Bereichen von Wirtschaft und Bildung, interkultureller Begegnung und Kommunikation, Migration, sozialer Ungleichheit oder Wohlfahrt etc. Alle methodischen Perspektiven, also auch theoretische Beiträge, sind willkommen. Der komplette Call findet sich hier.

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CfP: „Politische Kulturforschung reloaded“

Für den Arbeitskreis „Politik und Kultur“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) laden Hans J. Lietzmann und Wolfgang Bergem vom 4. bis zum 6. April 2017 an die Bergische Universität Wuppertal. Die Tagung steht unter dem Titel „Politische Kulturforschung reloaded. Theorien, Methoden und Ergebnisse neuerer Forschung zum Zusammenhang von Politik und Kultur“. Vorschläge für Beiträge sind bis zum 15. Februar 2017 herzlich willkommen.

Den Call for Papers zur Tagung findet Ihr hier und nach dem Klick.

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Halbe Stelle an der Hochschule für Philosophie in München

Im Rahmen des Forschungs- und Studienprojekt „Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur“ der Rottendorf-Stiftung an der Hochschule für Philosophie in München ist zum 1. Oktober 2012 eine halbe Stelle zu besetzen. Das Rottendorf-Projekt an der Hochschule für Philosophie will in interdisziplinärer wissenschaftlicher Reflexion zu einer weltweiten Gemeinschaft der Völker, Kulturen und Religionen beitragen. Vorzugsweise sollte man Philosophie und/oder Sozialwissenschaften studiert haben, Erfahrungen in eigenständiger wissenschaftlicher Projektarbeit und dem Verfassen von gut lesbaren wissenschaftlichen Texten haben. Was man sonst noch mitbringen sollte und alle weiteren Infos zur Stelle findet ihr hier.

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Kritische Theorie in Gießen

Am 5. und 6. Juli 2012 findet in Gießen die Tagung „Fortschritt. Bildung. Kultur. Kritische Theorie heute“ statt. Organisiert wird sie von der AG Kritische Theorie der Kultur am Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit die Kritische Theorie angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen zu aktualisieren wäre. Hier geht’s zur Anmeldung und zum Programm.

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Macht zwei. Bericht zur Augsburger DVPW-Tagung „Politische Macht im gesellschaftlichen Kontext“

Der zweite Teil des kleinen Machtschwerpunktes der DVPW-Sektion für Politische Theorie und Ideengeschichte lockte vom 16.-18. März nach Augsburg. Anders als bei der Erfurter Herbsttagung zu den „Variationen der Macht“ bot das knapper gehaltene Programm die Möglichkeit, auf Parallelpanels zu verzichten und sich lästige Rochaden zu ersparen. Zur Eröffnung wurde der titelgebende „gesellschaftliche Kontext“ mit Verweis auf den Veranstaltungsort, der einmal mehr dem wohlbekannten Charme handelsüblicher Seminarräume entzogen und in die Innenstadt verlegt wurde, von Konferenzorganisator Marcus Llanque (dessen souverän-elegante Leitung insgesamt zu gefallen wusste) historisch eingeholt: Getagt wurde im Zeughaus (dessen historischer Teil 1607 errichtet wurde), welches als städtische Rüstkammer für militärische Macht stehe. Ein Blick aus dem Fenster genügte, um den Fuggerschen Stadtpalast (ab 1512 erbaut) zu erkennen, welcher das Thema der ökonomischen Macht ins Gedächtnis rufe. In nur wenigen hundert Metern konnte die St.-Anna-Kirche erreicht werden (von wo aus Martin Luther 1518 nach verweigertem Widerruf seiner 95 Thesen geflohen war), die auf den Kampf um Deutungsmacht verweise. (mehr …)

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