“Marx und die ‘Kritik im Handgemenge'” in Osnabrück

Der Modus der Marxschen Kritik als konfliktuelle Praxis steht im Fokus einer Tagung, zu der Matthias Bohlender, Anna-Sophie Schönfelder und Matthias Spekker vom Forschungsprojekts “Marx und die ‘Kritik im Handgemenge’. Zu einer Genealogie moderner Gesellschaftskritik” einladen. Am 3. und 4. März 2017 werden unterschiedliche Aspekte des Marx’schen Kritik-, Wahrheits-, Wissenschafts- und Politikverständnisses diskutiert.  Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Um Anmeldung wird jedoch gebeten. Alle Details und weitere Informationen finden sich im Programmflyer.

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Tagung: The Value of Critique (Frankfurt)

Value of CritiqueAm 19. und 20. Januar findet in Frankfurt eine von Städelschule und dem Exzellenzcluster “Normative Ordnungen” gemeinsam veranstaltete, äußerst illustere Tagung zu “The Value of Critique” statt. Vorträge gibt es von Bruno Latour, Beate Söntgen, Rahel Jaeggi und Luc Boltanski. Kommentieren und diskutieren werden unter anderem Eva Geulen, Rainer Forst, Christoph Menke, Thomas Lemke, Juliane Rebentisch. Das ganze Programm könnt ihr hier einsehen oder direkt dem Poster entnehmen. Die Tagung ist öffentlich, eine Anmeldung wird nicht benötigt. Stattfinden tut das Ganze in der Städelschule (Dürerstr. 10) – wird sicher voll.

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Kritik als Experiment und Präfiguration. Tagungsbericht “Foucault Revisited” (Wien)

Anlässlich des neunzigsten Geburtstages Michel Foucaults fand am 4. und 5. November 2016 die Tagung ‚Foucault Revisited‘ in Wien statt. Zu der interdiziplinären Bestandsaufnahme der Foucaultforschung luden Renate Martinsen und Oliver Marchart von den Lehrstühlen für Politische Theorie in Duisburg-Essen und Wien ein. Im Zentrum der Tage standen auf der einen Seite theoretische Fragen nach den Begriffen Freiheit, Widerstand, Macht, Kritik und Selbstverhältnissen im Werk Foucaults. Auf der anderen Seite wurden aktuelle Anwendungen der Theorie Foucaults auf beispielsweise die Asylpolitik oder die digitale Kontrollgesellschaft diskutiert. (mehr …)

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CfP: Marx und die ‘Kritik im Handgemenge’

Am 3. und 4. März 2017 findet an der Universität Osnabrück die Tagung “Marx und die ‘Kritik im Handgemenge'” statt. Die Tagung wird im Rahmen des Forschungsprojekts “Marx und die ‘Kritik im Handgemenge’. Zu einer Genealogie moderner Gesellschaftskritik” veranstaltet. Vorschläge für Vorträge können bis zum 11. Dezember 2016 eingereicht werden. Hier gibt es den ausführlichen Call for Papers.

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Zur Zukunft der Politischen Theorie im 21. Jahrhundert: Podcasts zur Vorlesungsreihe

Plakat_Zukunft_der_Politischen_Theorie-001Ab kommenden Montag werden die Vorträge der bereits angekündigten Vorlesungsreihe „Zur Zukunft der Politischen Theorie im 21. Jahrhundert“, die Helene Gerhards und ich dieses Sommersemester an der Universität Göttingen veranstalten, als Podcast hier auf dem Theorieblog veröffentlicht – sowohl als Folien-Video-Podcast als auch als Audio-Stream und Download. Im Idealfall präsentieren wir euch jeden Montag einen neuen Vortrag aus der Reihe. Es ist uns wichtig, dass die Themen und nicht, wie in der Politischen Theorie üblich, die einzelne Autoren im Fokus stehen: Es geht uns um neue Problemfelder und nicht um alte oder neue Klassiker. Es geht nicht darum sich „sklavisch“ entlang von Theoriesträngen zu hangeln, sondern mit einem flexiblen, im besten Falle lösungsorientierten Set von (normativen, dekonstruierenden, hermeneutisch gewonnenen, kritischen usw.) Argumenten die Forschungsfragen zu beantworten. Ziel der Vortragsreihe ist es einen multiperspektivischen Blick auf sich erst entwickelnde, am Anfang, Neuanfang oder Umbruch stehende Forschungsfelder zu werfen. Worum geht es im Einzelnen?

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(K)eine Erzählung. Zu Albrecht Koschorkes “Hegel und Wir”

Lesenotiz zu: Koschorke, Albrecht (2015): Hegel und wir. Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2013. Berlin: Suhrkamp.

Wer eine Vorlesung, die den Namen Adornos trägt, hält, stellt sich in eine Tradition, die kritisches Denken als zentrale Aufgabe der Theorie ausweist. Nun dienen die Adorno-Vorlesungen seit ihrer Etablierung im Jahre 2002 nicht als Medium der Exegese seines Werkes und stellen kein pedantisches Klammern an ihren Namensgeber dar. Doch das selbsterklärte Ziel der Vorlesung ist es immerhin, „mit Adorno über Adorno hinaus“ zu denken (Honneth zitiert nach TAZ online), wie Axel Honneth, Direktor des IfS, selbst betont. Damit steht immer auch die Frage nach der Verfasstheit der Gesellschaft und ihrer Kritik im Raum. (mehr …)

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Aus der ‚Mitte der Gesellschaft‘? Eine Kritik der vorherrschenden Deutungen von Pegida

Die öffentliche Debatte über Pegida wird durch die Frage nach der sozialen und politischen Herkunft der Demonstrierenden geprägt. Handelt es sich um besorgte Bürger aus der Mitte der Gesellschaft? Sind das Neonazis? Oder ist Pegida die politische Manifestation des Extremismus der Mitte? Derlei Etikettierungen verleiten dazu, den Diskurs von Pegida als politischen Ausdruck einer gegebenen Gemeinschaft zu begreifen. Doch sollte Pegida vielmehr als eine Form der Vergemeinschaftung verstanden, analysiert und bekämpft werden. (mehr …)

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Ein Plädoyer für (mehr) Theoriearbeit. Rezension zu Gasteiger/Grimm/Umrath (Hrsg.): “Theorie und Kritik. Dialoge zwischen differenten Denkstilen und Disziplinen”

Gasteiger, Ludwig/Grimm, Marc/Umrath, Barbara (Hrsg.): Theorie und Kritik. Dialoge zwischen differenten Denkstilen und Disziplinen, Transcript 2015

Kann man als Sozialwissenschaftlerin gegenwärtig völlig „frei“ entscheiden, ob man theoretische oder empirische Zugänge wählt? Warum dies nicht so ist und warum es sinnvoll wäre Vielfalt in der Wissenschaft zu ermöglichen, zeigen die Herausgeber/-innen in kritischer Auseinandersetzung mit den Themenfeldern „Theorie und Kritik“ auf. Im Mittelpunkt des Sammelbandes stehen in dieser gedanklichen Klammer Beiträge, die das Verhältnis von Theorie und Kritik nicht bloß im wissenschaftlich-akademischen Kontext beleuchten. Der Band geht zurück auf die Tagung „Begriffe – Theorien – Kritik “, welche die Herausgeber/-innen im Herbst 2013 im Rahmen der Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Augsburg veranstalteten.
Damit leistet das Buch einen wertvollen Beitrag dazu, die Kritik-Theorie-Debatte unter Einbeziehung verschobener (neoliberaler) Vorzeichen wieder aufleben zu lassen. (mehr …)

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„Kritik und Gewalt“. Bericht über den Hannah-Arendt-Workshop in Trier (4./5. Juni 2015)

Dass der Arendtsche Machtbegriff mit jedweder Form von Gewalt unversöhnbar ist, darf in der Forschung als common sense gelten. Dass es zu dem Gegensatz von Macht und Gewalt im Denken Hannah Arendts trotzdem noch Vieles zu sagen gibt, stellte sich beim diesjährigen Hannah-Arendt-Workshop in Trier (4.-5. Juni 2015) heraus, zu dem Christian Volk und Ole Meinefeld unter der Überschrift Kritik und Gewalt geladen hatten. (mehr …)

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CfP: Praxis der Kritik

Die nächste Ausgabe der Open-Access-Zeitschrift Zeitschrift diskurs widmet sich der Praxis der Kritik aus der Perspektive von Luc Boltanskis Soziologie der Kritik. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass die Soziologie der Kritik wertvolle Beiträge zu einem tieferen Verständnis politischer Phänomene beitragen kann, jedoch bislang im Fachdiskurs zu wenig Beachtung bzw. Anwendung findet. Konkret wird um Beiträge zu unter anderem folgenden Fragestellungen gebeten:

  • Welche Anwendungen von Boltanskis Modell auf Phänomene politischer Praxis sind
    denkbar? Wie können diese analytisch/methodisch umgesetzt werden?
  • Wie kann aus der Perspektive der Soziologie der Kritik ein Verständnis von
    Demokratie/demokratischer Praxis entwickelt werden?
  • Welche Folgen hat Boltanskis Idee von Institutionen als kontingenz-verschleiernden
    Instanzen für das gängige Bild des politisch-administrativen Systems?
  • Inwieweit können Verschiebungen sozialer Ordnungen auf kritische Praxis
    zurückgeführt werden? Wo wirkt kritische Praxis gesellschaftsverändernd?
  • Wie können soziale Bewegungen aus der Perspektive der Soziologie der Kritik
    analysiert werden?

Einreichungen werden erbeten bis zum 30. September 2015. Alle weiteren Informationen gibt es hier.

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