CfP: Jahrestagung des AK Politik und Geschlecht

„Intersektionale und postkolonial-feministische Perspektiven als Instrumente einer politikwissenschaftlichen Macht- und Herrschaftskritik“ – Unter diesem Titel diskutiert der Arbeitskreis Politik und Geschlecht der DVPW am 10. November 2017 an der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) ineinandergreifende Strukturen von Ungleichheit, Macht und Herrschaft. Wer an dieser Jahrestagung des Arbeitskreises aktiv teilnehmen möchte, kann bis zum 31.03.2017 Abstracts von höchstens 250 Wörtern einreichen. Komplette Paper sind bis zum 01.10.2017 fertigzustellen. Mit dem Abstract bitten die Veranstalterinnen auch um eine kurze Rückmeldung, ob eine Betreuung benötigt wird. Der komplette Call findet sich hier sowie nach dem Klick.

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CfP: ‘Positive Kritik’ in Bamberg

Kritik in ihrer ‘positiven’ Form steht im Fokus einer studentischen Nachwuchstagung, die vom 24. bis zum 26. November an der Universität Bamberg stattfindet. Zur Debatte stehen ästhetische Verfahrensweisen, theoretische Denkfiguren und soziale Praktiken, die auf ermöglichende Kritik abzielen. Studierende und Promovierende aller geistes-, kultur-, medien-, sozial- und erziehungswissenschaftlicher Disziplinen, also auch der politischen Theorie und Philosophie, sind zu Vorträgen oder alternativ auch zu künstlerischen Beiträgen eingeladen. Abstracts (max. 300 Wörter) sind bis zum 30. April 2017 unter positive-kritik@gmx.de einzureichen. Der vollständige Call findet sich hier und nach dem Klick.

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“Marx und die ‘Kritik im Handgemenge'” in Osnabrück

Der Modus der Marxschen Kritik als konfliktuelle Praxis steht im Fokus einer Tagung, zu der Matthias Bohlender, Anna-Sophie Schönfelder und Matthias Spekker vom Forschungsprojekts “Marx und die ‘Kritik im Handgemenge’. Zu einer Genealogie moderner Gesellschaftskritik” einladen. Am 3. und 4. März 2017 werden unterschiedliche Aspekte des Marx’schen Kritik-, Wahrheits-, Wissenschafts- und Politikverständnisses diskutiert.  Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Um Anmeldung wird jedoch gebeten. Alle Details und weitere Informationen finden sich im Programmflyer.

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Tagung: The Value of Critique (Frankfurt)

Value of CritiqueAm 19. und 20. Januar findet in Frankfurt eine von Städelschule und dem Exzellenzcluster “Normative Ordnungen” gemeinsam veranstaltete, äußerst illustere Tagung zu “The Value of Critique” statt. Vorträge gibt es von Bruno Latour, Beate Söntgen, Rahel Jaeggi und Luc Boltanski. Kommentieren und diskutieren werden unter anderem Eva Geulen, Rainer Forst, Christoph Menke, Thomas Lemke, Juliane Rebentisch. Das ganze Programm könnt ihr hier einsehen oder direkt dem Poster entnehmen. Die Tagung ist öffentlich, eine Anmeldung wird nicht benötigt. Stattfinden tut das Ganze in der Städelschule (Dürerstr. 10) – wird sicher voll.

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Kritik als Experiment und Präfiguration. Tagungsbericht “Foucault Revisited” (Wien)

Anlässlich des neunzigsten Geburtstages Michel Foucaults fand am 4. und 5. November 2016 die Tagung ‚Foucault Revisited‘ in Wien statt. Zu der interdiziplinären Bestandsaufnahme der Foucaultforschung luden Renate Martinsen und Oliver Marchart von den Lehrstühlen für Politische Theorie in Duisburg-Essen und Wien ein. Im Zentrum der Tage standen auf der einen Seite theoretische Fragen nach den Begriffen Freiheit, Widerstand, Macht, Kritik und Selbstverhältnissen im Werk Foucaults. Auf der anderen Seite wurden aktuelle Anwendungen der Theorie Foucaults auf beispielsweise die Asylpolitik oder die digitale Kontrollgesellschaft diskutiert. (mehr …)

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CfP: Marx und die ‘Kritik im Handgemenge’

Am 3. und 4. März 2017 findet an der Universität Osnabrück die Tagung “Marx und die ‘Kritik im Handgemenge'” statt. Die Tagung wird im Rahmen des Forschungsprojekts “Marx und die ‘Kritik im Handgemenge’. Zu einer Genealogie moderner Gesellschaftskritik” veranstaltet. Vorschläge für Vorträge können bis zum 11. Dezember 2016 eingereicht werden. Hier gibt es den ausführlichen Call for Papers.

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Zur Zukunft der Politischen Theorie im 21. Jahrhundert: Podcasts zur Vorlesungsreihe

Plakat_Zukunft_der_Politischen_Theorie-001Ab kommenden Montag werden die Vorträge der bereits angekündigten Vorlesungsreihe „Zur Zukunft der Politischen Theorie im 21. Jahrhundert“, die Helene Gerhards und ich dieses Sommersemester an der Universität Göttingen veranstalten, als Podcast hier auf dem Theorieblog veröffentlicht – sowohl als Folien-Video-Podcast als auch als Audio-Stream und Download. Im Idealfall präsentieren wir euch jeden Montag einen neuen Vortrag aus der Reihe. Es ist uns wichtig, dass die Themen und nicht, wie in der Politischen Theorie üblich, die einzelne Autoren im Fokus stehen: Es geht uns um neue Problemfelder und nicht um alte oder neue Klassiker. Es geht nicht darum sich „sklavisch“ entlang von Theoriesträngen zu hangeln, sondern mit einem flexiblen, im besten Falle lösungsorientierten Set von (normativen, dekonstruierenden, hermeneutisch gewonnenen, kritischen usw.) Argumenten die Forschungsfragen zu beantworten. Ziel der Vortragsreihe ist es einen multiperspektivischen Blick auf sich erst entwickelnde, am Anfang, Neuanfang oder Umbruch stehende Forschungsfelder zu werfen. Worum geht es im Einzelnen?

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(K)eine Erzählung. Zu Albrecht Koschorkes “Hegel und Wir”

Lesenotiz zu: Koschorke, Albrecht (2015): Hegel und wir. Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2013. Berlin: Suhrkamp.

Wer eine Vorlesung, die den Namen Adornos trägt, hält, stellt sich in eine Tradition, die kritisches Denken als zentrale Aufgabe der Theorie ausweist. Nun dienen die Adorno-Vorlesungen seit ihrer Etablierung im Jahre 2002 nicht als Medium der Exegese seines Werkes und stellen kein pedantisches Klammern an ihren Namensgeber dar. Doch das selbsterklärte Ziel der Vorlesung ist es immerhin, „mit Adorno über Adorno hinaus“ zu denken (Honneth zitiert nach TAZ online), wie Axel Honneth, Direktor des IfS, selbst betont. Damit steht immer auch die Frage nach der Verfasstheit der Gesellschaft und ihrer Kritik im Raum. (mehr …)

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Aus der ‚Mitte der Gesellschaft‘? Eine Kritik der vorherrschenden Deutungen von Pegida

Die öffentliche Debatte über Pegida wird durch die Frage nach der sozialen und politischen Herkunft der Demonstrierenden geprägt. Handelt es sich um besorgte Bürger aus der Mitte der Gesellschaft? Sind das Neonazis? Oder ist Pegida die politische Manifestation des Extremismus der Mitte? Derlei Etikettierungen verleiten dazu, den Diskurs von Pegida als politischen Ausdruck einer gegebenen Gemeinschaft zu begreifen. Doch sollte Pegida vielmehr als eine Form der Vergemeinschaftung verstanden, analysiert und bekämpft werden. (mehr …)

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Ein Plädoyer für (mehr) Theoriearbeit. Rezension zu Gasteiger/Grimm/Umrath (Hrsg.): “Theorie und Kritik. Dialoge zwischen differenten Denkstilen und Disziplinen”

Gasteiger, Ludwig/Grimm, Marc/Umrath, Barbara (Hrsg.): Theorie und Kritik. Dialoge zwischen differenten Denkstilen und Disziplinen, Transcript 2015

Kann man als Sozialwissenschaftlerin gegenwärtig völlig „frei“ entscheiden, ob man theoretische oder empirische Zugänge wählt? Warum dies nicht so ist und warum es sinnvoll wäre Vielfalt in der Wissenschaft zu ermöglichen, zeigen die Herausgeber/-innen in kritischer Auseinandersetzung mit den Themenfeldern „Theorie und Kritik“ auf. Im Mittelpunkt des Sammelbandes stehen in dieser gedanklichen Klammer Beiträge, die das Verhältnis von Theorie und Kritik nicht bloß im wissenschaftlich-akademischen Kontext beleuchten. Der Band geht zurück auf die Tagung „Begriffe – Theorien – Kritik “, welche die Herausgeber/-innen im Herbst 2013 im Rahmen der Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Augsburg veranstalteten.
Damit leistet das Buch einen wertvollen Beitrag dazu, die Kritik-Theorie-Debatte unter Einbeziehung verschobener (neoliberaler) Vorzeichen wieder aufleben zu lassen. (mehr …)

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