Konferenz

Alte Veranstaltungen und CfP

Internationale Konferenz: A Secular Age or a Postsecular Constellation?

Das Frankfurter Exzellenzcluster „Normative Orders“ veranstaltet vom 15. bis 18. Juni eine Internationale Konferenz mit dem Titel „A Secular Age or a Postsecular Constellation? On Religion, Ethics, and Politics in a Globalizing World“. Das Tagungsprogramm versammelt so einige bekannte Namen. Charles Taylor, dessen 80. Geburtstag in diesem Jahr ansteht, ist, so könnte man wohl sagen, gleichzeitig Akteur und „Gegenstand“ dieser Konferenz. Es sei beachtet, dass dessen Vortrag auf dem Campus Westend am Mittwochabend zwar öffentlich ist (ebenso wie derjenige von José Casanova am darauffolgenden Abend), dass es für die Teilnahme an der Tagung im Gästehaus der Goethe-Uni jedoch einer Anmeldung und einer Teilnahmezusage bedarf. Anmeldungen nimmt bei Frau Johannsen per Email (johannsen@em.uni-frankfurt.de) bis Donnerstag, den 9. Juni entgegen.

Alte Veranstaltungen und CfP

CfP: Nachwuchsworkshop zu Constitutional Courts in Transformation Processes

Welche Rolle spielen Verfassungsgerichte in Transformationsprozessen? Dieser Frage widmet sich vom 22.-24. September 2011 eine internationale Konferenz, die das Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Uni gemeinsam mit dem Law and Society Institut der juristischen Fakultät organisiert. Im Vorfeld der Konferenz findet am 22.11. ein Workshop für NachwuchswissenschaftlerInnen statt, für den sich Interessierte bis zum 1. Juni bewerben können. Genauere Infos gibts im CfP.

Alte Veranstaltungen und CfP

Zweiteilige Konferenz in Wien: Bilder der Macht, Transformation der Macht

Noch bis zum 30. April läuft ein doppelter Call for Papers für eine zweiteilige (in englischer Sprache abgehaltene) Konferenz an der Uni Wien, die von dem „Doctoral College European Historical Dictatorship and Transformation Research“ organisiert wird. Teil I läuft unter der Überschrift „Images of Power / Representations of the Past“ (7./8. November 2011) und analysiert die Beziehungen zwischen Bildern und politischer Macht.  Teil II trägt den Titel „Public Sphere, Ideology, Transformation of Power“ (24./25. November 2011) und beschäftigt sich mit der Formation, dem Funktionieren und dem Kampf um politische Hegemonie. Nota bene: Die 300 Wörter starken Proposals plus CV für einen der beiden Teile sind an jeweils unterschiedliche Mailadressen zu versenden. Mehr Infos hier: Teil I und Teil II.

Debatte

Re:publica 2011 oder wie „so-called Nerds“ über Gesellschaft reden

Wenn der Nachbar auf dem iPad surft (der Linke wie der Rechte), die Zuhörer beim Vortrag den Blick immer abwechselnd zwischen Laptop und Smartphone pendeln lassen und man beim Verlassen des Saals über Club-Mate-Flaschen stolpert, dann ist man wohl kaum auf einer klassischen wissenschaftlichen Konferenz gelandet. Weit wahrscheinlicher ist, dass man sich auf der re:publica befindet, Deutschlands größter Bloggerkonferenz. Denn auch Blogger, Twitterer, Netzaktivisten, Digital Natives und Social-Media-Nerds wissen den face2face Austausch zu schätzen und treffen sich dazu im großen Rahmen jährlich in Berlin. Organisiert wird die re:publica von den Größen der deutschen Netzpolitik – Spreeblick, newthinking und Netzpolitik.org. Warum das politische Theoretiker interessieren sollte? Ganz einfach: Auf der re:publica wird nicht nur (genauer: überhaupt nicht) Quellcode ausgetauscht, sondern es findet ein offener, sehr politischer Austausch über die Chancen und Risiken der digitalen Gesellschaft statt. Und deshalb nun ein kurzer Überblick über trendige Themen und interessante Einsichten für politische Theoretiker in vier Hashtags. …

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