CfP: Graduiertenworkshop „Contextualizing Democracy“ (Zürich)

Am 9. und 10. Juni findet an der Universität Zürich ein Graduiertenworkshop „Contextualizing Democracy: Culture, Capitalism, Inequality“ statt. Auf Seite der Arrivierten nehmen Alex DemirovicSilja Häusermann, Urs Marti, und Stefanie Walter teil. Wer selbst zu Demokratie, kulturellen Normen, Kapitalismus, Globalisierung und Ungleichheit oder Verwandtem arbeitet kann sich noch bis zum 15. März in Zürich bewerben. Alle Infos hier.

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CfP: „A Great Transformation? Global Perspectives on Contemporary Capitalisms“, Linz 2017

Im Januar 2017 (!) wird an der Universität Linz eine Konferenz stattfinden, die sich unter Rückgriff auf Karl Polanyis The Great Transformation einer Diskussion der aktuellen Entwicklungen des Kapitalismus widmen will. Für die Keynotes zugesagt haben bereits Michael Burawoy (Berkeley) José Luis Coraggio (Buenos Aires) und Beverly Silver (Baltimore). Deadline für den CfP ist der 30. April, alle Details gibt es hier.

 

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„Althusser heute/noch/wieder“ – Workshop in Leipzig

Am 11. und 12. Dezember findet am Institut für Politikwissenschaft in Leipzig ein Workshop zum Thema „Althusser heute/noch/wieder“ statt. Wie dem Programm zu entnehmen ist, bildet die deutsche Neuübersetzung von „Lire le Capital“ den Anlass, „Fragen nach der theoriehistorischen Relevanz, der Aktualität und der Möglichkeit einer systematischen Relektüre von Althussers Schriften“ nachzugehen.

Vortragen werden hierzu u.a. Julia Christ (Frankfurt a. M./Paris), Katja Diefenbach (Stuttgart/Berlin), Urs Lindner (Erfurt), Florian Heßdörfer (Leipzig), Bastian Mokosch (Leipzig) und Christian Schmidt (Leipzig). Das vollständige Programm und alle Details findet ihr hier.

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Workshop „Leben im Kapitalismus – Kapitalismus als Lebensform?“ (Berlin)

Am 11. und 12. Dezember findet an der Humboldt Universität ein interdisziplinärer Workshop zum Thema „Leben im Kapitalismus – Kapitalismus als Lebensform?“ statt. Konkret wird danach gefragt, inwiefern mit dem Konzept der Lebensform die kapitalistische Lebensweise im 21. Jahrhundert kritisch analysiert und eine emanzipatorische Perspektive gewonnen werden kann. Dementsprechend zentrieren sich Vorträge und Diskussionen um die Fragen, wie sich das analytische Potenzial des Lebensformenkonzepts stärken lässt, welche Form von Kritik dadurch ermöglicht wird, und ob dieses Konzept ein spezifisches emanzipatorisches Potenzial besitzt. Vortragende sind Federica Gregoratto (St. Gallen), Andrea Vetter (Berlin), Friederike Bahl (Hamburg), Barbara Muraca (Oregon), Francesca Raimondi (Düsseldorf), Tilman Reitz (Jena), Jan Müller (Darmstadt) und Lukas Kübler (Berlin).

Der Workshop schließt an die Serie von „Nikolaus-Workshops“ an, die bereits im Dezember 2013 (Markets and Morals) und im Dezember 2014 (Rethinking Property) zu aktuellen wirtschaftsphilosophischen Fragen an der Humboldt Universität zu Berlin durchgeführt wurden. Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist begrenzt. Aus diesem Grund ist eine Anmeldung über die Adresse sozphiws@hu-berlin.de bis zum 30. November 2015 erforderlich. Anschließend erhalten die TeilnehmerInnen weitere Informationen und Textmaterial zum Workshop. Weitere Informationen gibt es hier.

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CfP: Demokratie und Kapitalismus

Im Sommer 2016 veranstalten die DVPW-Sektionen „Politische Theorie und Ideengeschichte“ sowie „Politische Ökonomie“ erstmals (?) gemeinsam eine Tagung, die von Dirk Jörke und Armin Schäfer organisiert wird. Gehen soll es in Darmstadt um das Spannungsverhältnis zwischen Demokratie und Kapitalismus in all seinen gerade gegenwartsrelevanten Spielarten; detailliertere Fragestellungen und Überlegungen finden sich hier im Call for Papers. Vorschläge können bis zum 30. November eingereicht werden.

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Teilzeit für alle? Bericht über den Workshop Love and Care in the Time of Capitalism

Konflikte zwischen Anforderungen der Arbeit und des Privat- und Familienlebens werden medial breit diskutiert. In Deutschland zum Beispiel unter dem Stichwort der Vereinbarkeitslüge. Die derzeitige mediale Wirksamkeit dieser Konflikte war der erklärte Anlass des Workshops Love and Care in the Time of Capitalism, der am 24. und 25. Juni am Frankfurter Exzellenzcluster stattfand. Das Interesse der Öffentlichkeit an dem Thema sei einerseits erfreulich, andererseits würden Widersprüche zwischen Beruf und Privatleben zu oft als individuelle Probleme (von Frauen) konzeptualisiert. Die Organisatorinnen, Federica Gregoratto und Mara Marin, wollten deshalb die Verankerung dieser Konflikte in sozial-kulturelle, politische und ökonomische Strukturen ins Zentrum rücken. Dabei ging es auch um die Frage, welche normativen Begriffe geeignet sind, um solche Strukturen zu kritisieren und darum, konkrete Ideen zu entwickeln, wie das Verhältnis von Arbeit und care anders und besser gesellschaftlich organisiert werden könnte. (mehr …)

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Workshop: Love and Care in the Times of Capitalism

Federica Gregoratto und Mara Marin organisieren am 24. und 25. Juni in Frankfurt (Exzellenzcluster) einen internationalen Workshop zu „Love and Care in the Time of Capitalism“. Unter anderem soll es um Geschlechterrollen und die politische Ökonomie der Elternschaft gehen sowie um die Veränderung von Pflegearbeit und Pflegenormen. Das ganze Programm könnt ihr hier einsehen. Eine Anmeldung ist verpflichtend, die Teilnahme aber kostenlos.

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CfP: „Human Rights and Capitalism“

Vom 30. August bis 5. September findet am Inter University Center Dubrovnik eine Tagung zum Thema „Human Rights and Capitalism“ statt. Wie auch aus dem CfP hervorgeht, zielt diese auf den interdisziplinären Austausch zwischen Philosophie, Rechts- und Politikwissenschaft. Organisiert wird die Tagung von Bernd Ladwig, Georg Lohmann und Ana Matan. Deadline für den CfP ist der 1. April. Das Programm mit allen Details gibt es hier als pdf.

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MPIfG-Schwerpunkt: Wie der Kapitalismus die Familie verändert

Wer überraschende Diagnosen und markige Bewertungen sucht, wurde bislang noch immer bei Wolfgang Streck fündig. Dass der scheidende Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung auch zukünftig eine Stimme von Gewicht bleiben wird, markiert das aktuelle Themenschwerpunkt des MPIfG-Newsletters. Darin erläutert Wolfgang Streeck mit seinem Beitrag „Kinder, Arbeit und Konsum“, was das Thema Geburten und Geburtenraten in einem Forschungsprogramm zur politischen Ökonomie des modernen Kapitalismus zu suchen hat: „Die Ausweitung der Arbeitsmärkte schlägt sich – durch die Ausgliederung der Kinderpflege – in den staatlichen Haushalten als Ausweitung der Staatstätigkeit nieder“, heißt es etwa, doch wo „zwischen guten und schlechten Kindern nach Maßgabe der Rentabilität unterschieden wird, beginnt der kapitalistische Totalitarismus.“ Das Themenheft stellt die aktuellen Forschungstätigkeiten des MPIfG zum Thema vor, ermöglicht aber zugleich auch einige Rückblicke auf die langjährige Tätigkeit seines nunmehrigen Direktor emeritus Streeck.

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