Kant

Service

Tagung „Zur Aufklärung der Demokratietheorie heute: Anschlüsse an Ingeborg Maus“

Am 20. und 21. November 2025 findet an der Universität Marburg in Kooperation mit der Universität Kassel die Tagung „Zur Aufklärung der Demokratietheorie heute: Anschlüsse an Ingeborg Maus“ statt, die das gesamte Werk von Maus zum Thema hat sowie konzeptionelle und zeitdiagnostische Anknüpfungspunkte sucht. Veranstaltet wird die Tagung von von Sonja Buckel und Oliver Eberl. […]

Jobs & Stipendien

CfA: Post-Doc mit Schwerpunkt auf Kants politische Philosophie (Université de Fribourg)

An der Université de Fribourg (Schweiz) ist eine Post-Doc-Position für 4 Jahre zu besetzen. Die Position ist in einem Teilprojekt zu Kants Konzept der Publizität angesiedelt, das zum Verbundprojekt „Enlightenment and Publicity: The problem of deception in late 18th-century political and religious thought“ gehört und von Ralf Bader geleitet wird. Zwei weitere Teilbereiche werden von

Veranstaltungen & CfP

Vortrag anlässlich der Ausstellung „Kant & Königsberg“: „Kants Kritik der Urteilskraft im Kontext des Kolonialkapitalismus“ von Ruth Sonderegger (15.05., Frankfurt/Oder)

Anlässlich der Ausstellung „Kant & Königsberg“ an der Europa-Universität Viadrina findet am 15.05.2025 von 13-14 Uhr mit anschließender Diskussion ein Vortrag von Ruth Sonderegger (Akademie der bildenden Künste, Wien) statt, der die viel diskutierte Frage von „Kants Kritik der Urteilskraft im Kontext des Kolonialkapitalismus“ zunächst beleuchtet und dann  eine alternative Subjektkonzeption „eines sich entsubjektivierenden Subjekts“

Debatte

Recht und Moral bei Ingeborg Maus

Ingeborg Maus ist am 14. Dezember 2024 im Alter von 87 Jahren verstorben. Der Theorieblog widmet Ingeborg Maus einen Schwerpunkt, der in Form von drei Beiträgen in dieser und den kommenden zwei Wochen unterschiedliche Aspekte ihres politischen Denkens beleuchtet. Den Auftakt gab vergangene Woche Sonja Buckel mit Perspektiven auf Maus‘ demokratietheoretische Überlegungen zum Zusammenhang von

Debatte

Mit Kant gegen Schmitt – Demokratie und Rechtsstaat bei Ingeborg Maus

Ingeborg Maus ist am 14. Dezember 2024 im Alter von 87 Jahren verstorben. Aus dem Kreis der Politischen Theorie und Ideengeschichte sind Nachrufe hier, hier und hier erschienen. Der Theorieblog widmet Ingeborg Maus einen Schwerpunkt, der in Form von drei Beiträgen in dieser und den kommenden zwei Wochen unterschiedliche Aspekte ihres politischen Denkens beleuchtet. Den

Debatte, Tagungsberichte

Die Gemeinschaft im Urteil: Sensus communis bei Kant und Arendt (Tagungsbericht)

Unter Rückgriff auf Immanuel Kants Kritik der Urteilskraft bestimmt Hannah Arendt das subjektive Urteilsvermögen als konstitutiv überindividuell und intersubjektiv: „Wenn man urteilt, urteilt man als Mitglied einer Gemeinschaft“ (Arendt 2012 [1970], Das Urteilen, 113). Dieser Ansatz einer politischen Philosophie des Urteilens ist untrennbar verbunden mit Arendts Diagnose der ‚Krise der Moderne‘, in der die Urteilskraft

Alte Veranstaltungen und CfP

„Der lange Weg zum Weltfrieden“ (Vortrag/Lesung, Münster)

Am kommenden Freitag, den 14. Juni 2024, laden das Exzellenzcluster „Religion und Politik“ und das Philosophische Seminar der Uni Münster unter dem Titel „Der lange Weg zum Weltfrieden: Kant >> Völkerbund >> Weltbürgerrecht“ von 18.00 bis 20.00 Uhr zu einer Vortragsveranstaltung mit Lesung und Diskussion. Anlässlich des 300. Geburtstags Immanuel Kants steht Kants Schrift „Zum

Alte Veranstaltungen und CfP

Interdisziplinäre Diskussionsreihe: Kant – Ein Rassist?

Immer wieder Thema, selten aber so unverblümt auf den Punkt gebracht: „Kant – Ein Rassist?“ lautet der Titel einer interdisziplinären Diskussionsreihe, die Andrea Esser, Michael Hackl, Dietmar Heidemann, Dieter Schönecker und Marcus Willaschek für das aktuelle Wintersemester organisiert haben. An insgesamt sechs Terminen werden jeweils in Form eines Impuls-Beitrags und zweier Repliken, die gemeinsam die

Lesenotiz

Nur das Ganze ist das Wahre? Metaphysik als politisches Denken. Lesenotiz zu Armen Avanessians „Metaphysik zur Zeit“

Metaphysik ist, das gemahnte Kant, und vor ihm schon Thomas Hobbes, ein „Kampfplatz“. Für Kant ist Metaphysik ein Kampfplatz, weil es ihr um Dinge und Grundsätze geht, die jenseits der Erfahrung liegen (die Welt im Ganzen, Gott) und dadurch immer nur Gegenstand des argumentativen Widerstreits sein können (KdV, 1. Aufl., Vorrede). Für Hobbes eignet der

Debatte

„Solange eine Universität lebt, lebt sie von ihrem Geist“

Akademischer Philosoph und öffentlicher Intellektueller – im Vortrag anlässlich seines 90. Geburtstages an der Goethe-Universität Frankfurt hat Jürgen Habermas eindrücklich unter Beweis gestellt, dass er beides wie kein anderer in einer Person verkörpert. In der ersten Rolle hielt er einen luziden Vortrag zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit mit Blick auf die drei Geistesgrößen Kant,

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