CfP: Social Movements in the Digital Age

Am 15. und 16. November findet eine gemeinsam vom Institut für Protest und Bewegungsforschung und der  Forschungsgruppe „Demokratie und Digitalisierung“ des Weizenbaum-Instituts ausgerichtete Konferenz mit dem Titel „Hashtags | Tweets | Protest. Soziale Bewegungen im digitalen Zeitalter“ statt. Veranstaltugnsort ist das Weizenbaum-Institut in Berlin.

Neben der Frage von gewänderten Organisations- und Mobilisierungsformen politischen Protestes wird es auch um demokratietheoretische Fragestellungen wie transnationale Gemeinschaftsbildung oder das Verhältnis von Demokratie und Überwachungskapitalismus gehen. Wer sich für eine Teilnahme interessiert, kann noch bis zum 26. Juli unter konferenz2019@protestinstitut.eu Vorschläge für Paper oder Panel einreichen – auch alternative Darstellungsformen wie Aufführungen sind explizit angefragt. Alle Informationen findet ihr hier im Call for Papers (deutsch / englisch) oder auf der Homepage des IPB.

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Programm der Jahreskonferenz „Normative (B)Orders“ in Frankfurt

Die 9. Jahreskonferenz des Frankfurter Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ trägt den Titel „Normative (B)Orders. Migration and Citizenship in a Time of Crisis.“ Am 24. und 25. November stehen dort Politiken der Migration, die Herausforderungen der Migration nach Europa sowie Beiträge zu Migration und Bürgerschaft zur Diskussion. Das Programm wie auch ein Anmeldeformular für externe Gäste (Frist: 25.10.2016) finden sich auf der Homepage des Clusters.

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Grammatiken der Gerechtigkeit – Bericht von der HSFK-Jahrestagung 2014

Unter dem Titel „Just Institutions and Institutional Justice in Global Politics“ veranstaltete die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) am 6. und 7. Oktober ihre Jahreskonferenz. Eingeladen waren Vertreter unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen und internationaler Institutionen sowie ein akademisch und politisch breit interessiertes Publikum, um über „Ways of global justice“ zu diskutieren. Dass es bei diesen „Wegen“ sowohl um einen Austausch zwischen unterschiedlichen disziplinären Herangehensweisen an die Thematik als auch um eine Bestandsaufnahme gegenwärtiger globaler Probleme, Gerechtigkeitsvorstellungen und Reformvorschläge ging, verdeutlichte schon der Einführungsvortrag von Christopher Daase (HSFK). Daase unterschied zwischen drei theoretischen Konzepten von Gerechtigkeit – der distributiven, prozeduralen und Anerkennungsgerechtigkeit – die dann jeweils das Zentrum eines Konferenzpanels bildeten, und unterstrich das praktische Interesse der Veranstalter an handlungsleitenden Erkenntnissen über den Zusammenhang zwischen Institutionen, Gerechtigkeit und Frieden: Wann, wie und in welcher konkreten Ausgestaltung können globale politische Institutionen zu einer gerechteren Weltordnung beitragen und damit den Frieden fördern? Wann schaffen sie umgekehrt Ungerechtigkeiten und werden damit zum Gegenstand oder Auslöser (möglicherweise gewaltsamer) Konflikte? Diese Leitfragen wurden in allen Panels aufgenommen, wobei eine optimistische Perspektive auf das gerechtigkeits- und friedensstiftende Potenzial internationaler Institutionen klar dominierte. (mehr …)

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