Also sprach Konfuzius- Ein Rückblick auf den Workshop „Methodische und konzeptionelle Fragen der vergleichenden politischen Theorie und inter- und transkulturellen Ideengeschichte“ in Hamburg

Vom 15. bis 16. Juli fand sich am Institut für Politikwissenschaft der Universität Hamburg zum zweiten Mal eine Gruppe von NachwuchswissenschaftlerInnen zusammen, um über Methoden der Politischen Theorie zu diskutieren. Anders als im vorigen Jahr (wir berichteten) lag der Fokus diesmal auf den Schwierigkeiten, die aus der Anwendung einschlägiger Ansätze und Konzepte auf nicht-westliche Ideenbestände resultieren. Die Organisatoren, Alexander Weiß (Hamburg) und Andreas Busen (Hamburg), konnten neben Walter Reese-Schäfer (Göttingen), Holger Zapf (Göttingen) und Manuela Boatcǎ (Berlin) mit Fred Dallmayr (Notre Dame) zudem einen der Pioniere der Comparative Political Theory gewinnen, der in zwei Vorträgen über den Stand der Forschung, vor allem mit Blick auf die USA, berichtete. (mehr …)

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CfP: Graduate Student Panel, „The Politics of Interpretation & The Interpretation of Politics“ (Oxford)

Vom 23. bis 24. September diesen Jahres findet am Department of Politics and International Relations der University of Oxford eine interdisziplinäre Konferenz zum Thema „The Politics of Interpretation & The Interpretation of Politics“ statt, an der namhafte Politische Theoretiker wie Terence Ball, Mark Bevir und John G. Gunnell teilnehmen werden. Auch Nachwuchswissenschaftler können sich mit einem Vortrag an der Konferenz beteiligen. Abstracts von 500 Wörtern sollten bis zum 1.9. unter jens.olesen@stcatz.ox.ac.uk eingereicht werden. Mehr Informa-
tionen zum Tagungsprogramm und Call for Papers findet ihr hier oder nach dem Strich. (mehr …)

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Nachwuchsworkshop zu Fragen der Methode politischer Theorie

In der kommenden Woche, genauer am 15. und 16. Juli, findet in Hamburg ein interdisziplinärer Nachwuchsworkshop unter dem Titel „Methodische und konzeptionelle Fragen der vergleichenden politischen Theorie und inter- und transkulturellen Ideengeschichte“ statt. Was kompliziert klingt, ist beim genauen Blick aufs Programm absolut faszinierend. Unter anderem wird es um postkoloniales Geschichtsdenken, interkulturell divergierende Lesarten von Platon oder die Modernität nicht-westlichen Denkens gehen. Ein besonderes Highlight ist zudem der öffentliche Abendvortrag von Fred Dallmayer zum „Cosmos“ im Cosmopolitanism (Plakat). Die gesamte Veranstaltung ist auch sicher sehr erkenntnisreich mit Blick auf die kommende Herbsttagung der Theoriesektion, deren Programm jüngst veröffentlicht wurde und die sich um Methoden und Gegenstände unserer Teildisziplin dreht. Sie ist zudem die Auftaktveranstaltung der Themengruppe „Transkulturell vergleichende Politische Theorie“. Alle Infos und die Ortsangaben hier.

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CfP MANCEPT Workshop „Methods of Interpretation and the Politics of Hermeneutics“ (Manchester)

Im Rahmen der achten Political Theory Workshops des Manchester Centre for Political Theory (MANCEPT) bittet der Workshop „Methods of Interpretation and the Politics of Hermeneutics“ um Vorschläge für Vorträge. Wer sich mit den einschlägigen Interpretationsmethoden der Literatur- und Geschichtswissen-
schaften, der Philosophie und Politischen Theorie beschäftigt, der sollte sich die nachfolgenden Informationen genauer ansehen. Abstracts von bis zu 500 Wörtern sollten bis zum 20. Mai bei jens.olesen@stcatz.ox.ac.uk eingegangen sein. Die MANCEPT Workshops selbst finden vom 31. August bis 2. September 2011 statt. (mehr …)

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Konferenz in Hamburg: Europa und die Moderne

Vom 24. bis zum 23. März findet an der Universität Hamburg eine interdisziplinäre Konferenz zur Entstehung der Moderne im Europa des „langen 18. Jahrhunderts“ statt. Aus der Ankündigung:

Die einstmals unbefangene Rede von ‚der Moderne‘ ist inzwischen oftmals der Frage gewichen, ob nicht von multiplen Konzeptionen der Moderne und verschiedenen Wegen in die Moderne gesprochen werden muss. Ist die „europäische Moderne“ also nur eine unter mehreren möglichen bzw. – zeitlich versetzt und in anderen Gestalten auftretend – realiter bereits bestehenden ‚Modernen‘? Die Brisanz dieser Debatten wird offenkundig, wenn man bedenkt, welche Implikationen und Konsequenzen der damit verbundenen Relativierung von mit universellem Anspruch auftretenden ‚modernen‘ Vorstellungen von Demokratie, Menschenrechten oder wissenschaftlicher Erkenntnisweisen innewohnen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. Hier geht’s zu Plakat und Programm.

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Dritte Tagung „Rechtsforschung als disziplinenübergreifende Herausforderung“

Am 17./18. September 2010 findet in Berlin die dritte Tagung zu „Rechtsforschung als disziplinenübergreifende Herausforderung“ statt. Die Tagung wird von einer Reihe an Organisationen, wie dem Berliner Arbeitskreis Rechtswirklichkeit, dem Institut für interdisziplinäre Rechtsforschung der HU Berlin u.v.m, getragen und steht dieses Jahr unter dem Forschungsthema „„Recht sozial. Disziplinenübergreifende Perspektiven auf soziale Sicherung“.  Mehr als 50 Vortragende aus den Rechts- und Sozialwissenschaften, der Kriminologie, den Pflegewissenschaften, der Ethnologie, den Geistes- und Politikwissenschaften sowie weiterer Disziplinen versuchen sich im Brückenschlagen. Das Programm gibt es hier.

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