CfP: Sammelband „Der Transparenz-Imperativ“

Die Forderung nach Transparenz ist allgegenwärtig. Der Sammelband will die Normen, Praktiken und Strukturen von Transparenz untersuchen und ihre Beziehungen analysieren. Dabei sind Beiträge aus der politischen Theorie und Ideengeschichte sehr willkommen. Einen ausführlichen Call von den Herausgebern Fran Osrecki und Vincent Rzepka mit allen Informationen gibt es hier in Deutsch oder Englisch. Ein Abstract kann bis 1. März 2017 eingesendet werden.

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Das Politische: CfP zur Herbsttagung 2017

Die Herbsttagung der DVPW-Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“ findet vom 20.-22. 9. 2017 in Hannover statt – und gerade eben erreicht uns der Call for Papers zum Thema „Das Politische (in) der Politischen Theorie“. Die Organisator_innen Franziska Martinsen, Oliver Flügel-Martinsen und Martin Saar bitten bis zum 5. Februar um ideengeschichtliche, systematische und interdisziplinäre Beitragsvorschläge. Der vollständige Call findet sich hier.

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CfA: Doktorandenstelle in Hamburg

An der Professur für Politische Theorie an der Universität Hamburg von Peter Niesen ist ab dem 01.11. 2016 eine DoktorandInnnenstelle zu besetzen (50%, TV-L). Der Schwerpunkt liegt auf Internationaler Politischer Theorie und Demorkatietheorie, Auslandserfahrung und ein Studienschwerpunkt auf Politischer Theorie, Philosophie oder Ideengeschichte sind erwünscht. Bewerbungsfrist ist der 30.09. Alle Infos zur Stelle finden sich hier in deutsch und hier in englisch.

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Tagung »Am Puls der Zeit!« zum Verhältnis von politischer Theorie und Geschichte

Das Bayerische Promotionskolleg Politische Theorie veranstaltet aus Anlass seines zehnjäh­rigen Bestehens in Kooperation mit der Aka­demie für Politische Bildung eine öffentliche Tagung zum Thema »Am Puls der Zeit! Politische Theorie als Herausforderung der Geschichte«. Die Tagung findet vom 14.-16. September 2016 in der Akademie für Politische Bildung in Tutzing statt. Graduierte der Politischen Wis­senschaft, der Geschichte und der Philosophie präsentieren ihre Standpunkte zum Verhältnis von Politischer Theorie und Geschichte und diskutieren sie mit dem Promotionskolleg, dem Philosophen Jean-François Kervégan (Paris), dem Historiker Frank-Lothar Kroll (Chemnitz) und der anwesenden Öffentlichkeit. Weitere Informationen gibt es hier.

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Strandschmöker oder Bleiwüste? Lesenotiz zu Philipp Felschs “Der lange Sommer der Theorie”

Philipp Felschs Monographie „Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte 1960-1990“ hat bei seinem Erscheinen im Frühjahr viel Aufmerksamkeit im deutschen Feuilleton erregt und wurde meist positiv besprochen. Als ‚Ideenreportage‘, also Zeitporträt und Ideengeschichte in einem, verspricht das Buch die deutsche Begeisterung für theoretisches Denken nachzuzeichnen. Da die vorlesungsfreie Zeit vor der Tür steht, also die Frage: Ist dies der Schmöker, den auch ‚professionelle‘ Politische TheoretikerInnen mit an den Strand nehmen sollten? (mehr …)

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Tagungsbericht: E pluribus unum? Modelle des Föderalen

Der Versuch, sich über die Rolle des Föderalismus in der aktuellen Entwicklung und Beschreibung staatlich verfasster politischer Räume Klarheit zu verschaffen, ergibt kein konsistentes Bild. Die Europäische Union als suprastaatlich verfasstes wirtschaftspolitisches Gebilde hat die Bundesstaatlichkeit als Fernziel ihrer Entwicklung ausdrücklich dementiert. Dennoch wurde sie von deutscher Seite seit ihren Anfängen in den föderalen Kategorien von Staatenbund und Bundesstaat beschrieben. Während einerseits ein europäischer Bundesstaat als zu erreichendes Ziel galt, wollte man andererseits die europäische Einigung auf einen Staatenbund begrenzt wissen. Inzwischen bezieht sich die Forschung auf diese Dichotomie zumeist in Abgrenzung. Gerade weil die Europäische Union weder das eine noch das andere sei, lasse sie sich als etwas Neues, als ein Gebilde sui generis verstehen. Andere verweisen auf die Kontingenz föderaler Systeme, indem sie die föderale Praxis in den Mittelpunkt stellen. Anstatt einen reinen, objektiven oder gar transhistorischen Föderalismus zu beschreiben, dessen reale Föderalismusformen nur mehr oder weniger gut gelungene Abbilder eines Ideals seien können, konzentrieren sie sich auf die innere Dynamik und Kompromisshaftigkeit föderale Gebilde. Historische Föderalismusformen dienen dabei der geschichtlichen Vergegenwärtigung unterschiedlicher Strukturen und historischer Konstellationen, die politisch freie Handlungsräume mit rechtlichen Absicherungen hervorgebracht haben. Föderalismus, so könnte man den Grundtenor der interdisziplinären Tagung E pluribus unum. Modelle und Präzedenzen des Föderalen, die am 10. und 11. Dezember an der Humboldt-Universität zu Berlin im Rahmen des Sonderforschungsbereiches Transformationen der Antike stattfand, zusammenfassen, ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, der der konkreten Auslegung bedarf. (mehr …)

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Konf: Ideengeschichte. Traditionen und Perspektiven (Bochum, November 2014)

Timothy Goering veranstaltet vom 17.-19.11. an der Ruhr-Universität Bochum einen Konferenz titels „Ideengeschichte. Traditionen und Perspektiven“. Quentin Skinner wird eine Keynote Lecture halten. Aufgrund der begrenzten Plätze ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich! Anmeldung bitte über daniel.goering@rub.de. Ankündigungstext und Programm finden sich unterm Strich.

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Kanonisierung als Form des Vergessens. Bericht von der Herbsttagung der DVPW-Theoriesektion vom 16. – 18. September in Göttingen

Das Tagungszentrum an der Historischen Sternwarte war als Veranstaltungsort äußerst symbolträchtig gewählt, denn was symbolisiert die Ausleuchtung der verborgenen Winkel und die Suche der Grenzen besser als der Blick in die Sterne? Das Tagungsthema lenkte den Blick in selbstkritischer Absicht auf die Prozesse der Kanonbildung in der politischen Theorie, die sich in den letzten Jahren bedingt durch die Bologna-Reform verstärkt abzeichnen. Wie konstituiert sich ein Mainstream? Wie bilden sich kollektive Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsstrukturen heraus? Was macht eine Autor_in zur Klassiker_in oder einen Text klassisch? Entscheidet darüber das Genie der Autorin/des Autors, die Qualität der Werke oder ein Prozess machtförmiger „Kanonpolitik“? Oder ist es ‚lediglich’ Zufall bzw. eine Frage knapper Ressourcen, die uns zur Auswahl und Beschränkung zwingt? (mehr …)

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