Hobbes

Debatte, Lesenotiz

Macht als immanente Dynamik. Lorina Buhr untersucht den aristotelischen Hintergrund des Machtbegriffs bei Hobbes und Foucault

Der Begriff der Macht hat längst eine unhintergehbare Stellung in der politischen Theorie eingenommen. Spätestens seit Michel Foucault die immersiven Wirkungen von Macht freigelegt hat, ist der Machtbegriff zu einem unabdingbaren grundbegrifflichen Werkzeug der Theoriebildung geworden. Die Öffnung philosophiegeschichtlicher Forschung und die Sichtbarmachung frühneuzeitlichen Denkens in der politischen Theorie der Gegenwart haben dazu beigetragen, den […]

Debatte

Souveränität als Macht im Dienste des Friedens             

Zum Start unserer Blogpost-Reihe zum Thema Souveränität erinnert Laetitia Ramelet daran, dass Souveränität nicht zuletzt bei Hobbes und Pufendorf im Dienst des Friedens steht. Wer Souverän oder Souveränin ist, verfügt über die oberste Gewalt innerhalb eines Staates und ist von keiner anderen Instanz abhängig, weder im In- noch im Ausland. Zumindest entspricht dies der Auffassung

Lesenotiz

Nur das Ganze ist das Wahre? Metaphysik als politisches Denken. Lesenotiz zu Armen Avanessians „Metaphysik zur Zeit“

Metaphysik ist, das gemahnte Kant, und vor ihm schon Thomas Hobbes, ein „Kampfplatz“. Für Kant ist Metaphysik ein Kampfplatz, weil es ihr um Dinge und Grundsätze geht, die jenseits der Erfahrung liegen (die Welt im Ganzen, Gott) und dadurch immer nur Gegenstand des argumentativen Widerstreits sein können (KdV, 1. Aufl., Vorrede). Für Hobbes eignet der

Alte Veranstaltungen und CfP

Podcasts der Konferenz „The Politics of Interpretation and the Interpretation of Politics“

Seit einigen Jahren stoßen innerhalb der Politischen Theorie geführte Methodendiskussionen in Deutschland und anderenorts auf großes Interesse. Nachwuchs-Workshops in Hamburg und Manchester sowie die letzte DVPW-Tagung in Bremen (wir berichteten) sind hierfür beispielhaft. Selten werden Bezüge zu Ansätzen in Nachbardisziplinen gezogen und die Frage, ob die gängigen Methoden selbst politisch motiviert sind, wird kaum diskutiert.

Buchforen

Honneth-Lesekreis (1) Honneths geschichtsteleologische Rekonstruktion sozialer Freiheit

Einleitung (Gerechtigkeitstheorie als Gesellschaftsanalyse), Teil I (Die negative Freiheit und ihre Vertragskonstruktion) und Teil II (Die reflexive Freiheit und ihre Gerechtigkeitskonzeption) (S. 14-80)  Die Politische Theorie ist eine besonders selbstreflexive Disziplin. Mehr noch als ihre Kollegen in anderen Fachbereichen stellen politische Theoretiker turnusmäßig die Methoden und Ziele ihrer Disziplin in Frage. So lautet eine vielfach

Debatte

Philosophie bei Radio 4

Im deutschen Fernsehen gibt es eine „philosophische“ Quatschrunde, die das Kunststück fertigbringt, in der Regel ganz ohne Philosophen auszukommen. In Großbritannien gibt es  „In Our Time„: Bei BBC Radio 4 diskutiert Melvyn Bragg mit akademischen Gästen im wöchentlichen Wechsel historische, naturwissenschaftliche, religiöse und eben philosophische Themen. 70 Podcasts können in der Rubrik Philosophy runtergeladen werden,

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