Zwei WiMi-Stellen (Doc/Postdoc) in der Praktischen bzw. Politischen Philosophie (Hamburg/Dresden)

Mitten im Sommerloch dürfen wir auf zwei aktuelle Stellenausschreibungen hinweisen, die sicher für einige unserer Leser:innen interessant sein dürften.

An der Universität Hamburg sucht Christine Straehle eine:n Mitarbeiter:in im Rahmen des Projekts „Vulnerability in Moral and Political Philosophy“. Dabei handelt es sich um eine 50%-Stelle (TV-L 13) mit einer Laufzeit von drei Jahren. Erwartet wird neben Lehre im Umfang von 2 SWS die Durchführung eigener Forschung im Themenbereich des Projekts, die auch im Rahmen einer Promotion erfolgen kann. Bewerbungsschluss ist bereits der 23. August 2021. Weitere Informationen gibt’s in der vollständigen Stellenausschreibung.

Ab der TU Dresden sucht Tamara Jugov eine:n Mitarbeiter:in (Postdoc, 100% TV-L 13) an der von ihr frisch angetretenen Professur für Praktische Philosophie. Die gesuchte Person soll neben Forschung und Lehre (im Umfang von 4 SWS) auch zum Aufbau des Arbeitsbereichs der Professur beitragen. Die Stelle ist auf sechs Jahre befristet. Bewerbungsschluss ist hier der 3. September 2021. Weitere Informationen gibt’s auch hier wiederum in der vollständigen Stellenausschreibung.

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Konferenz „Violence & Power“ (Hamburg, 26.-28. Mai)

Vom 26. bis 28. Mai 2021 findet an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg (bzw., wie immer dieser Tage: im digitalen Raum) die zweite Jahrestagung der Societas Aperta Feminarum in Iuris Theoria (SAFI) statt. Unter dem Titel „Violence & Power“ haben die Organisatorinnen Sabrina Zucca-Soest, Kristin Y. Albrecht und Claudia Wirsing ein vielversprechendes Programm mit deutsch- und englischsprachigen Beiträgen zusammengestellt – das sich, ebenso wie Hinweise zu Anmeldung und Teilnahme, hier findet.

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CfP: „Gewalt“ (Hamburg)

Für die zweite Jahrestagung der Societas Aperta Feminarum in Iuris Theoria (SAFI), die am 27. und 28. Mai 2021 an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg zum Thema „Gewalt“ stattfinden wird, werden noch Beitragsvorschläge gesucht. Dabei sind mit Blick auf den fokussierten Zusammenhang von Gewalt, Macht und Recht aus allen Disziplinen Beiträge erwünscht, auf deren Basis dann ein transdisziplinäres Gespräch angestrebt wird. Die Tagung ist als Hybridveranstaltung geplant, die Publikation einer Auswahl der Beiträge wird angestrebt. Beitragsvorschläge auf Deutsch oder Englisch im Umfang von bis zu 500 Wörtern können noch bis zum 31.03.2021 an Sabrina Zucca-Soest geschickt werden. Der vollständige Call for Papers findet sich hier.

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Jahreskonferenz des Hamburger Nachhaltigkeits-Zentrums: „Unsustainable Past – Sustainable Futures?“

Am 11. und 12. Februar findet die vom letzten Jahr nachgeholte Annual Conference des Hamburger Humanities Centre for Advanced Studies „Futures of Sustainability: Modernization, Transformation, Control“ statt. Unter dem Titel „Unsustainable Past – Sustainable Futures?“ diskutieren unter anderem Dipesh Chakrabarty, Sighard Neckel und Birgit Mahnkopf. Eine Anmeldung ist möglich unter zukuenfte.der.nachhaltigkeit@uni-hamburg.de, das volle Programm findet sich hier.

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Promotionsstellen in Hamburg: „Geschichte der Euroskepsis“

Das Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) schreibt zwei Promotionsstellen zu Anfang April aus, die auch für Politiktheoretiker*innen insbesondere mit ideenhistorischem Schwerpunkt interessant sein könnten – und zwar in einem Verbundprojekt des BMBF zur Geschichte der Euroskepsis. Bewerbungsschluss ist der 31.1.; alle Infos inklusive eines Bewilligungsvorbehaltes finden sich nach dem Klick.  (mehr …)

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CfP: Tagung – Ungleichheiten des Rechts. Zwischen Anerkennung und Distribution (Bucerius Law School Hamburg)

Am 21. und 22. Januar 2021 findet an der Bucerius Law School in Hamburg eine interdisziplinäre Tagung zum Thema „Ungleichheiten des Rechts. Zwischen Anerkennung und Distribution“ statt. Die Tagung möchte ein Forum für einen intra- und interdisziplinären Austausch zwischen etablierten Wissenschaftler*innen und dem wissenschaftlichen Nachwuchs bieten. Beiträge aus den Sozialwissenschaften, der Philosophie und der Ökonomie sind hierbei genauso willkommen wie juridische Zugänge.

„Ungleichheiten durchziehen moderne Gesellschaften. Ob wir es jedoch mit unterschiedlichen Modi der Ungleichheit zu tun haben oder für alle Disparitäten ein einheitliches analytisches Raster anzulegen ist, bleibt ungeklärt. Wird Ungleichheit von primär ökonomisch-distributiven Exklusionsmechanismen erzeugt oder ist eine „Politik der Anerkennung“ (C. Taylor) im Sinne wechselseitiger Wertschätzung grundlegende Voraussetzung für Gleichheit? Oder handelt es sich dabei gar um eine falsche Dichotomie, nicht um entgegengesetzte, sondern komplementäre Denkarten? Diese Fragen sind – zumal in Zeiten von steigender Sensibilität für Ungleichheiten, etwa im Bereich des Umgangs mit Minderheiten („Black Lives Matter“) oder der „Corona-Krise“ – gerade im Recht von hoher praktischer und theoretischer Relevanz.

Wer dem Anerkennungsparadigma zugeneigt ist, wird Ungleichheiten im Recht etwa im Kontext staatlichen Umgangs mit neuen, oftmals migrantisch geprägten, Formen von Religiosität ausmachen und bspw. die kürzlich gefällte Entscheidung des BVerfG zum Kopftuchverbot im Rechtsreferendariat als ungleichheitsfördernd kritisieren. Die Öffnung der Ehe für alle und das zunehmend relevanter werdende Antidiskriminierungsrecht sind weitere Felder, in denen Fragen der Ungleichheit unter dem Paradigma der Anerkennung ansprechbar gemacht werden können. Wird das Distributionsparadigma angelegt, so lässt sich etwa an die Dogmatik der Gleichheitssätze anknüpfen, in der ungeklärt bleibt, welche Rolle ökonomischer Exklusion zukommt. Können ökonomische Faktoren in die Betrachtung miteinbezogen werden, wenn darüber gestritten wird, ob Ungleichbehandlungen gerechtfertigt werden können? Umgekehrt stellt sich die Frage, ob die Beseitigung von ökonomischen Ungleichgewichten primär eine Frage des Gesetzgebers sowie der Tarifparteien sein soll oder nicht doch (auch) die Judikative Verantwortung übernehmen sollte.“

Exposés (max. 600 Wörter) sowie ein Kurzlebenslauf werden bis zum 14.10.2020 erbeten an andreas.kerkemeyer@law-school.de und amadou.sow@law-school.de. Exposés aus nichtjuristischen Disziplinen sind ausdrücklich erwünscht! Die Veröffentlichung der Beiträge in einem Tagungsband ist geplant. Alle Informationen gibt es auch hier im Call als Pdf.

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Aufgezeichnete Theorie: Diskussion über Corona als (Un-)Gleichmacher

Das Gespräch zwischen Paula-Irene Villa Braslavsky, Sabine Hark und Karsten Schubert zum Thema „Vor dem Virus sind (nicht) alle gleich. Corona als (Un-)Gleichmacher“, das am 14.08.20 auf Kampnagel in Hamburg aufgezeichnet wurde, steht jetzt hier als Video online. Die drei Wissenschaftler*innen sprechen über Diskriminierung, soziale Ungleichheit, Care-Arbeit und Biopolitik.

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CfP: SWIP-Workshop in Hamburg: „What is a Woman?”

Die Society for Women in Philosophy (SWIP) veranstaltet ein zweitägiges Event (Lecture + Workshop) zur Frage „What is a Woman?“ Der Workshop wird sich mit einer Grundfrage feministischer Theoriebildung befassen und auch nach deren politischer Bedeutung fragen. Kira Meyer, Esther Neuhann, Costanza Porro und Christine Straehle freuen sich über Abstracts im Umfang von 250 Wörtern bis zum 13. März 2020 an die folgende Adresse: swiphamburg@gmail.com. Genaueres zu Thema und Organisation findet ihr im angehängten PDF.

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Buchvorstellung: Michael Blake „Justice, Migration and Mercy“ (Hamburg)

Am 25. Oktober 2019 findet an der Universität Hamburg ein „Author meets Critics“-Buchworkshop anlässlich des Erscheinens des neuen Buchs von Michael Blake „Justice, Migration and Mercy“ (OUP 2020) statt. Der Autor stellt sich den Kommentaren von Henning Hahn (Kassel), Thorben Knobloch (Bochum), Corinna Mieth (Bochum), Costanza Porro (Hamburg), Valeria Ottonelli (Genua), Johannes Servan (Bergen) und Christine Straehle (Hamburg).

Los geht’s um 10 Uhr im Alten Senatssaal der Universität, Edmund-Siemens-Allee. Um Anmeldung wird gebeten unter philosophie@uni-hamburg.de.

 

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CfP: Prospects of Money: Theories, Developments, and Research Perspectives (HIS Hamburg)

Am 23. und 24. Januar 2020 findet am Hamburger Institut für Sozialforschung ein Workshop zum Thema „Prospects of Money: Theories, Developments, and Research Perspectives“ statt, der von der Forschungsgruppe „Monetäre Souveränität“ organisiert wird. Es werden bis zum 14. Oktober Abstracts (bis zu 500 Wörter) erbeten. Ausführliche Informationen finden sich hier im Pdf oder auf der Website.

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