Halle

Veranstaltungen & CfP

CfA: (Postdoc-)Stipendium zum Thema „Gemeinsinn zwischen Ästhetik und Politik“ (Halle)

Im Forschungsschwerpunkt „Aufklärung – Religion – Wissen“ an der Martin-Luther-Universität in Halle ist ein einjähriges Forschungsstipendium zum Thema „Gemeinsinn zwischen Ästhetik und Politik“ für Postdocs ausgeschrieben. Das Stipendium dient der Erforschung des frühneuzeitlichen Konzepts des Gemeinsinns, des Common Sense‘ und soll sich der Debatte um dieses Konzepts widmen. Wie steht es beispielsweise zu möglichen Nachbarkonzepten der Solidarität, der Anerkennung oder des Respekts? Welche (politischen) Institutionen bilden den Gemeinsinn ab? Ist der Gemeinsinn modernen pluralen Demokratien ein sinvollerweise zu bedenkendes Konezpt? In welchem Verhältnis stehen Gemeinsinn, Kunst und Gesellschaft/Politik? Diese und weitere Fragen können Gegenstand der Forschungsarbeit im Rahmen des Stipendiums sein.

Mit dem Stipendium soll eine Kooperation auch mit anderen im Forschungsschwerpunkt „Aufklärung – Religion – Wissen“ Forschenden ermöglicht werden. Bewerber*innen sollen eine angestrebte wissenschaftliche (Aufsatz-)publikation zum Thema vorschlagen und im Rahmen ihres Forschungsstipendiums eine wissenschaftliche Veranstaltung organisieren. Weitere Veranstaltungen für ein breiteres Publikum sind möglich. Das Stipendium umfasst €2200,- monatlich. Zzgl. können ein Familienzuschlag ermöglicht werden. Veranstaltungs- und publikationsbezogene Sachmittel sind ebenso vorhanden.

Die Bewerbung kann bis zum 15. Juli 2026 an margitta.drosdziok(at)arw.uni-halle.de gerichtet werden. Weitere Informationen gibt es in der detaillierten Ausschreibung sowie bei robert.buch(at)arw.uni-halle.de.

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Tagung: Sittenkritik und soziopolitische Ordnungsvorstellungen (Halle)

Sonja Asal und Harald Bluhm organisieren am 21. und 22. September 2023 in Halle eine Tagung zum Thema „Sittenkritik und soziopolitische Ordnungsvorstellungen (ca. 1750-1840)„. Ziel der Veranstaltung ist es, mit Politisierung und Verwissenschaftlichung zwei große Tendenzen des zunächst vor allem moralphilosophisch geprägten Sittendiskurses in der zweiten Hälfte des 18. und im frühen 19. Jahrhundert exemplarisch zum Thema zu machen. In insgesamt fünf Slots wird es unter anderem um Sitten und politische Freiheit oder die Veränderungsimpulse durch die Sittenkritik in der Französischen Revolution gehen. Das ganze Programm und alle Infos findet ihr hier auf der Webseite oder hier auf dem Flyer. Die Veranstaltung ist Teil des DFG-Projekts „Sitten in Staats- und Gesellschaftstheorien zur Zeit des Directoire (1795-1799)“. Eine Teilnahme ist kostenlos, aber es wird um Anmeldung gebeten an sonja.asal@politik.uni-halle.de

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Was stimmt nicht mit der Demokratie? Hartmut Rosa am 2. Mai in Halle

Im Rahmen der Halle Lectures hält am 2. Mai der Soziologie Hartmut Rosa einen Vortrag und fragt: „Was stimmt nicht mit der Demokratie? Ein neues Konzept des Gemeinwohls.“ Hier eine Andeutung der These:

Muss Politik ein unversöhnlicher Kampf sein? Eine solche Auffassung zerstört die lebensweltlichen Voraussetzungen demokratischer Gestaltung. Nicht der Streit, sondern das gemeinsame, wenn auch konflikthafte Gestalten sollte den Konstitutionsgrund des Politischen darstellen. Weil substantielle Bestimmungen des Gemeinwohls jedoch notwendig partikular sind, entwickelt der Vortrag die These, dass sich Gemeinwohl konsistent nur als Resonanzverhältnis denken lässt, das durch den demokratischen Prozess zu realisieren ist – mit Resonanzen in sozialer (Beziehungen zwischen den Menschen), materialer (Beziehungen zur geteilten Lebenswelt) und existenzialer Hinsicht (Beziehungen zu umgreifenden Totalitäten wie der Welt, der Natur, dem Leben).

Eine Anmeldung ist nicht notwendig; Beginn ist 18 Uhr s.t. im Festsaal des Stadthauses.

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Tocquevilles neue Wissenschaft der Politik

Alexis de Tocqueville (1805-1859) gehört neben John Stuart Mill und Karl Marx zum klassischen Kanon der politischen Ideengeschichte des 19. Jahrhunderts. Doch während Marx heute eine Renaissance erlebt, ist der französische Aristokrat zumindest im deutschen Sprachraum weitestgehend aus dem Blick geraten. Ein Workshop der am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) unter dem Titel  „Tocqueville’s experimental concept of a ‘New Science of Politics’: European and American contexts between 1830 and 1860“ stattfand, suchte nun neue Akzente in der Tocqueville-Forschung zu setzen. …

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Konferenz: Rosseau in Halle

Der Veranstaltungsmarathon zum 300. Geburtstag Jean-Jacques Rousseaus (Tagungsbericht Theoriesektion) geht weiter mit einer spannendenTagung an der Universität Halle-Wittenberg.: Vom 20. bis zum 22. September wird, organisiert unter anderem von Harald Bluhm,  Rousseaus Werk „[i]m Bann der Institutionen“ diskutiert – das Programm findet sich hier, im ausführlichen Exposé ist die Tagungskonzeption nachzulesen.

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