Gerechtigkeit

Service, Veranstaltungen & CfP

CfP: Unruly Climates, Contested Futures II

Die Klimakrise ist längst nicht mehr nur Gegenstand umweltpolitischer Debatten, sondern wirft grundlegende Fragen nach Zukunft, Transformation und politischem Handeln auf. Der Sammelband Unruly Climates, Contested Futures II: Imaginaries, Framings, and Politics of Resistance in the Majority World widmet sich dieser Thematik und lädt zu Beiträgen ein.

Im Mittelpunkt stehen Zukunftsimaginationen (future imaginaries) als analytischer Zugang zu sozial-ökologischen Konflikten und kollektiven Widerstandsformen. Gefragt wird etwa danach, wie klimagerechte Zukünfte entworfen und praktisch erprobt werden, welche Naturverständnisse soziale Bewegungen prägen und wie Klimaaktivismus zwischen unterschiedlichen globalen Regionen verflochten ist. Der Call gliedert sich in drei Themenfelder: 1. Theoretische Perspektiven auf Zukunft und Widerstand, 2. Empirische Analysen von Klimabewegungen und Transformationskonflikten, 3. Globale Verflechtungen, Solidaritäten und Machtasymmetrien des Klimaaktivismus.

Interessierte sind eingeladen, bis zum 9. August 2026 einen Extended Abstract (2–3 Seiten) sowie eine Kurzbiografie (max. 150 Wörter) einzureichen. Ausführliche Informationen finden sich hier.

Veranstaltungen & CfP

CfP: “Critical Political Epistemology” Conference (Freiburg, 15.-17.09.2026)

Die Professur Epistemology and Theory of Science (Frieder Vogelmann) der Universität Freiburg veranstaltet gemeinsam mit dem Critical Political Epistemology Network (CPEN) vom 15. bis 17. September 2026 eine internationale Konferenz zum Thema „Critical Political Epistemology“ in Freiburg und bittet um Abstracts. Die Konferenz nimmt aktuelle Debatten der Politischen Epistemologie auf und will die dominanten analytischen Ansätze um kritische Perspektiven erweitern, z.B. aus der feministischen Epistemologie, Kritischer Theorie, de- und postkolonialen Ansätzen oder Foucault’schen Perspektiven. Mögliche Themen wären Epistemische Ungerechtigkeit und Unterdrückung; Ideologie, Propaganda und Epistemologie der Unwissenheit; Epistemisches (Miss-)Trauen; Epistemische Akteure und Handlungsfähigkeit;  Quellen und Orte der Wissensproduktion; Politische Epistemologie großer Sprachmodelle (LLMs); Aktivismus, epistemischer Widerstand und Gegenwissen. Abstracts von bis zu 700 Wörtern können bis zum 13. April 2026 eingereicht werden. Weitere Informationen zu Abstracts und Konferenz finden sich im Call.

Service, Veranstaltungen & CfP

CfP: SAFI Konferenz 2025 (Amsterdam)

Die diesjährige SAFI Konferenz findet am 9./10. August in Amsterdam unter dem Titel „Reimagining Justice“ statt. Die beiden Keynotes werden von Monika Kirloskar-Steinbach und Annalise Acorn gehalten. Für das weitere Programm werden noch Beiträge gesucht, für die noch bis zum 5. Juni Vorschläge eingereicht werden können. Mehr Informationen zur Konferenz und zum Bewerbungsprozess finden sich auf der Konferenz-Webseite.

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Öffentlicher Vortrag: „Migration, Epistemic Injustice and Differentiated Rights: It’s not You, It’s Your Passport!“ (Berlin)

Im Rahmen der vom Fachbereich Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin veranstalteten „Politics Lecture Series“ hält Esma Baycan-Herzog (Genf) am 21. Januar 2025 von 12.00-13.00 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Migration, Epistemic Injustice and Differentiated Rights: It’s not You, It’s Your Passport!”. Der Vortrag befasst sich mit der Debatte um Rechtsdifferenzierung hinsichtlich des rechtlichen Status von Migrant*innen. Dabei werden zwei normative Modelle der Rechtsdifferenzierung vorgestellt und untersucht. Abschließend soll ein neuer Begriff der Rechtsdifferenzierung ausgearbeitet werden, der die Debatte epistemisch und normativ voranbringen soll.

Der Vortrag findet in Raum 002, Universitätsstr. 3b, statt. Alle sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen findet ihr auf der Veranstaltungsseite.

Jobs & Stipendien

CfA: „The Future of Democracy“-Fellowships (Frankfurt)

Kurz vor der Weihnachtspause nochmal Frankfurt: Für das akademische Jahr 2025/2026 sind – neben den Justitia-Fellowships – auch zwei Claus Wisser-Fellowships ausgeschrieben. Die Fellowships haben das Thema „The Future of Democracy“ und sind am Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ angesiedelt. Gesucht werden auch hier zwei Postdocs. Bewerbungen können bis zum 31.01.2025 an Rainer Forst (sekretariat.forst@soz.uni-frankfurt.de) gesendet werden. Alle weiteren Infos findet ihr im PDF.

Jobs & Stipendien

CfA: 2 PostDoc-Fellowships (Frankfurt)

Und jährlich grüßt das Murmeltier! Das Justitia Center for Advanced Studies schreibt auch für das akademische Jahr 2025/26 wieder PostDoc-Fellowships in Politischer Theorie/Philosophie aus. Bewerber:innen sollten – neben einer abgeschlossenen Dissertation – ein besonderes Interesse an Fragen der Gerechtigkeits- oder Demokratietheorie mitbringen. Dieses Jahr werden insbesondere Projekte gesucht, die sich mit Krisendiagnosen der Demokratie auseinandersetzen. Bewerbungen können noch bis zum 31.01.2025 an sekretariat.forst@soz.uni-frankfurt.de geschickt werden. Alle weiteren Infos findet ihr im PDF.

Jobs & Stipendien

CfA: 2 Justitia Fellowships (Frankfurt)

Und jährlich grüßt das Murmeltier: An Rainer Forsts Justitia Center for Advanced Studies in Frankfurt sind auch für das kommende akademische Jahr 2024/25 zwei Postdoc-Fellowships in Politischer Theorie/Philosophie ausgeschrieben. Bewerber:innen sollten – neben einer abgeschlossenen Dissertation in politischer Theorie oder Philosophie – ein besonderes Interesse an Fragen der Gerechtigkeits- oder Demokratietheorie mitbringen. Bewerbungen können bis zum 29.02.2024 auf Englisch in einem PDF-Dokument an sekretariat.forst@soz.uni-frankfurt.de geschickt werden. Zur vollständigen Ausschreibung gehts hier. 

Debatte

Recht und Utopie? – Pfade in eine neue normative Ordnung (Tagungsbericht) 

Der Anspruch der Frühjahrstagung des Jungen Forums Rechtsphilosophie, die vom 9. bis 11. März 2023 stattfand, war es, in interdisziplinärem Austausch Pfade in eine neue normative Ordnung zu entwerfen, die von bestehender Rechtspraxis ausgehen, diese jedoch grundlegend hinterfragen und in ihren problematischen Dimensionen zu überwinden suchen.  

Welche normative Praxis kann der Prekarität von Gerechtigkeit Rechnung tragen? Wie können Interventionen innerhalb des bestehenden Rechtssystems legitimiert werden? Wie kann Wandel hin zu einer neuen normativen Ordnung aussehen und welche Rolle kann Recht darin spielen? Der Beitrag rekapituliert anhand dieser Fragen die Tagung, die ihrem Titel alle Ehre machte: „Utopie einer neuen normativen Ordnung – Alternativen im Recht/Alternativen zum Recht“ 

Jobs & Stipendien

CfA: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (nicht ganz drei Jahre, 100% TV-L 13)

An der Philosophischen Fakultät der Uni Passau ist an der Juniorprofessur für Angewandte Ethik (Professorin Dr. Karoline Reinhardt) zum 1. August 2023 eine Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in mit 100 Prozent der regelmäßigen Arbeitszeit zu besetzen. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar und befristet bis zum 31. Mai 2026. Die Eingruppierung erfolgt in Entgeltgruppe 13 des TV-L. Die Arbeitsschwerpunkte der ausgeschrieben Stelle liegen in der Durchführung eigenständiger Forschungsarbeiten zum Thema diversitätsgerechter Privatheitsschutz in digitalen Umgebungen im Rahmen eines Drittmittelprojekts. Die Stelle bietet die Möglichkeit der wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion oder Habilitation). Die Bewerbungsfrist ist der 30.06.2023, alle Details zur Ausschreibung finden sich hier.

Alte Veranstaltungen und CfP

Book Launch: Rawls Handbuch (6./7. Juli, Frankfurt a.M.)

Zur Veröffentlichung des Rawls-Handbuchs haben die Herausgeber Johannes Frühbauer, Michael Reder, Michael Roseneck und Thomas M. Schmidt einen zweitägigen Book Launch organisiert, der am 6. und 7. Juli an der Frankfurter Goethe-Uni stattfindet. Nach einer Keynote von Rainer Forst mit abschließender Podiumsdiskussion am Abend des 6. Juli folgt am nächsten Tage ein Symposium mit Beiträgen unter anderem von Cindy-Ricarda Roberts, Ruth Zimmerling, Julian Culp und Tim Huttel. Interessierte können sich direkt per Mail an Michael Roseneck anmelden. Das vollständige Programm findet sich hier.

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