dis:positions. Neue Veranstaltungsreihe zu französischer Philosophie heute

Am 24. Mai startet eine neue Veranstaltungsreihe in Berlin. Unter dem Titel “dis:positions. Französische Philosophie heute” haben es sich der Verein diffrakt. Zentrum für theoretische Peripherie und allen voran Moritz Gansen und Hannah Wallenfels zur Aufgabe gemacht, jüngeren Stimmen der französischen Philosophie, die bisher in Deutschland oft unbekannt sind, ein Forum zu bieten. Einmal im Monat werden französische Denkerinnen und Denker an wechselnden Orten in Berlin Schlaglichter auf aktuelle Positionen und Dispositionen der französischen Philosophie werfen und diese zur deutsch-französischen Debatte stellen. Los geht es nächste Woche Mittwoch um 19 Uhr mit dem Thema Populismus. Im Institut Français diskutieren Éric Fassin (Université Paris-VIII), Estelle Ferrarese (Université de Picardie Jules Verne) und Jean-Claude Monod (CNRS, Archives Husserl de Paris). Die französische Diskussion wird ins Deutsche übersetzt.

Themen zukünftiger Abende sind z.B. Lebensformen, Welträume und Arbeit, aber auch Gender, Migration und Postkolonialismus. Wir werden diese Reihe in den kommenden Monaten begleiten und die Videos der politiktheoretisch interessanten Debatten bei uns zur Verfügung stellen. Zur ausführlicheren Ankündigung und den bisher bekannten Themen, Terminen und Orten geht es hier oder noch einmal nach dem Klick.

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27. April, Berlin: „Soziale Ungleichheit, Rechtspopulismus und Antigenderismus“

Im Rahmen der Reihe „Critical Theory in Context“ findet am 27. April eine Veranstaltung in Berlin zum Thema „Soziale Ungleichheit, Rechtspopulismus und Antigenderismus“ statt. Diskutieren werden Sabine Hark, Professorin an der TU Berlin sowie Leiterin des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, und Sighard Neckel, Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel an der Universität Hamburg. Alle Details findet ihr hier.

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“Implizite Vorurteile beseitigen”: Der langsame Aufstieg der Frauen in der Philosophie

Frauen sind in der Philosophie nach wie vor untervertreten, insbesondere auf der Stufe der Professuren. In jüngster Zeit gibt es für dieses Problem eine zunehmende Aufmerksamkeit, nicht zuletzt durch die Arbeit der SWIP, Society for Women in Philosophy Germany. Aber auch anderenorts laufen Programme, die die Förderung und Vernetzung des weiblichen Nachwuchses in der Philosophie vorantreiben sollen. Die Universität Basel bietet neu als Pilotprojekt eine „Fellowship“ an, die Wissenschaftlerinnen den Übergang von der späten Postdocphase zur Professur erleichtern soll. Zwei der InitiatorInnen und die erste Inhaberin der Fellowship äußern sich zur Situation der Frauen in der Philosophie und formulieren Ideen, wie sich die Frauenförderung in der Philosophie verbessern ließe.

Der folgende Text erscheint zeitgleich in den Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Er führt eine Diskussion fort, die wir in der Vergangenheit unter anderem hier und hier geführt haben. (mehr …)

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CfA: W2-Professur “Gender und Vielfalt” an der FU Berlin

Das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an der FU Berlin schreibt eine W2-Professur mit dem Schwerpunkt “Gender und Vielfalt” aus. Zu den Anforderungen zählt ein “Schwerpunkt in Forschung und Lehre im Bereich der Theorie und Empirie der Geschlechterverhältnisse”, so dass die Ausschreibung auch für politische TheoretikerInnen interessant sein könnte. Alle Details gibt es hier.

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Summer School “Secularism, Gender and Democracy”

Die dreitägige Summer School des “Observatory on the Politics of Cultural and Religious Diversity in Southern Europe” (POLICREDOS) am Centro de Estudos Sociais/Universidade de Coimbra in Lissabon widmet sich 2012 (4.-6. Juli)
dem Thema “Secularism, Gender and Democracy”. Die Teilnahme beinhaltet die Vorstellung eines Papers. Neben eher empirisch orientierten Beiträgen sind auch solche zu der normativen und konzeptuellen Dimension der Thematik willkommen. Zu den DozentInnen gehören u.a. Rajeev Bhargava und Veit Bader. Teilnahmevoraussetzung ist mindestens ein BA-Abschluss, mehr Infos zur Bewerbung (bis 1.4.) gibts hier.

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CfP: “Geschlecht” in den Geistes- und Sozialwissenschaften – vom Ertrag einer umstrittenen Kategorie

Vom 7. bis zum 9. März 2011 findet an der Universität Heidelberg die interdisziplinäre Tagung “Geschlecht” in den Geistes- und Sozialwissenschaften: vom Ertrag einer umstrittenen Kategorie statt. Die Veranstaltung ist Teil der Feierlichkeiten zum 625. Geburtstag der ältesten deutschen Uni:

Spät in der Geschichte der Heidelberger Universität – aber früh im Vergleich mit anderen deutschen Universitäten – wurden vor gut hundert Jahren erstmals Frauen in Heidelberg zum Studium zugelassen. Noch kürzer ist es her, dass Fragen nach Wesen und Relevanz von Geschlecht Eingang in die Wissenschaften selbst gefunden haben. Diese Tagung wird Nachwuchswissenschaftler(inne)n verschiedener geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen aus dem deutschsprachigen Raum die Gelegenheit bieten, ihre aktuellen Forschungsarbeiten vorzustellen. Dabei soll deutlich werden, inwiefern die Kategorie „Geschlecht“ bzw. „gender“ in den verschiedenen Wissenschaften erkenntnisstiftend eingesetzt und reflektiert wird.

Hier geht’s zur Ankündigung und zum Call. Einsendeschluss ist der 20. November 2010.

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Konferenz: In Bewegung. Das Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht

Am 23. bis 25. September 2010 findet an der FU Berlin eine Konferenz zur Bedeutung geschlechtertheoretischen Wissens für eine aktuelle Konzeption von Öffentlichkeit und für das Verständnis von Medien statt. Es wird dabei auch um die Frage nach einer theoretischen und methodologischen (Neu-)Bestimmung des Verhältnisses von Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht gehen. Organisiert wird die Konferenz von der Arbeitsstelle Journalistik am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Keynote Sprecherin ist Radha Hedge (New York), daneben sprechen u.a. Silke Wenk (Oldenburg), Jutta Röser (Lüneburg), Elisabeth Klaus (Salzburg), Monika Bernold (Wien), Brigitte Hipfl (Klagenfurt), Margreth Lünenborg (Berlin) und Elfriede Fürsich (Boston/Berlin). Hier ist das Programm als pdf, hier geht’s zur Tagungshomepage.

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