Erinnerung: Ausschreibungen zum DVPW-Kongress 2018 in Frankfurt/M. noch bis Ende Januar!

Liebe Freundinnen und Freunde der Politikwissenschaft und insbesondere der Politischen Theorie, Ideengeschichte und Philosophie!

Nach der Weihnachts- und Silvesterpause möchte auch unser blog daran erinnern, dass Vortragsbewerbungen für den DVPW-Kongress 2018 „Grenzen der Demokratie / Frontiers of Democracy“ (25. bis 28. September 2018 an der Goethe-Universität Frankfurt/M.) noch bis zum 31. Januar möglich sind. Eine große Reihe spannender Panel warten auf noch mehr Beiträge! Eine Sammlung aller Einzelausschreibungen findet sich hier. Informationen zum neuen Format stehen hier zur Verfügung.

Viel Freude an ersten oder erneuten Einblicken und viel Erfolg für eure Bewerbungen und Panel!

Aus der speziellen Perspektive unseres blogs erscheinen uns übrigens folgende Panel besonders interessant. Eine Menge mehr ließe sich sicher noch ergänzen – nutzt dafür sehr gern die Kommentarspalte unten! Hier zunächst unsere favorites: (mehr …)

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CfA: Postdoc Fellowships bei ‚Justitia Amplificata‘

Die mittlerweile in Frankfurt und Berlin beheimatete DFG Kolleg-Forschergruppe “Justitia Amplificata” schreibt für das akademische Jahr 2017/18 wieder drei Postdoc-Fellowships aus. Die Fellowships laufen über 12 Monate und können wahlweise zum 01. September oder 01. Oktober begonnen werden. Bewerbungsfrist ist der 01. März. Alle weiteren Infos zu Fellowship und Bewerbungsmodalitäten findet ihr auf der Website der Kollegforschergruppe.

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Podiumsdiskussion: Normen im Streit (Frankfurt)

Am Freitag, den 29.09.2017 findet am Frankfurter Exzellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen” eine Podiumsdiskussion zum Thema „Normen im Streit. Perspektiven aus Recht, Philosophie und Internationalen Beziehungen“ statt. Nicole Deitelhoff, Rainer Forst und Christoph Möllers diskutieren ab 18 Uhr im Raum EG.01 des Clustergebäudes am Campus Westend. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine vorherige Anmeldung wird aber gebeten (normen2017@hsfk.de).  Alle weiteren Infos findet ihr auf der Website oder direkt auf dem Flyer.

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Für Kurzentschlossene: Claus Offe in Frankfurt

Für Kurzentschlossene: Im Rahmen der Konferenz „Workers of the Wolrd. Labour, Migration, & Solidarity“ hält Claus Offe heute(!) Abend einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Unstable Integration Deals: German Policies of coping with the refugee crisis“ am Frankfurter Exzellenzcluster. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr am Campus Westend im Gebäude „Normative Ordnungen“ (EG.01) statt. Um Anmeldung bei Ellen Nieß (ellen.niess@normativeorders.net) wird gebeten. Alle weiteren Infos findet ihr hier.

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CfP: „100 Jahre Frauenwahlrecht“ (Frankfurt am Main)

Im November 2018 jährt sich zum hundertsten Mal die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland. Aus diesem Anlass und im Vorfeld einer Sonderausstellung zum Thema organisieren Hedwig Richter (Hamburger Institut für Sozialforschung) und Kerstin Wolff (Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung) in Zusammenarbeit mit der Universität Frankfurt und dem Historischen Museum Frankfurt vom 13.-15. September 2017 eine Tagung. Der CfP richtet sich an Wissenschafler_innen aus den Bereichen Geschichts- und Rechtswissenschaften, Soziologie und Politische Theorie. Abstracts werden bis zum 20. Februar erbeten (hedwig.richter@his-online.de), den vollständigen Call findet Ihr hier.

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CfA: Mitarbeiterstelle in Frankfurt am Main

An der Goethe-Universität ist am Institut für Politikwissenschaft ab dem 01.03.2017 eine 65% Mitarbeiterstelle (13 TV-G-U) für drei Jahre ausgeschrieben. Die Stelle wird im Rahmen des von der DFG geförderten Forschungsprojekts „When bad men combine, the good must
associate…? Eine ideengeschichtliche Studie zur Wahrnehmung politischer Parteien in Großbritannien und Deutschland im
langen 19. Jahrhundert“ finanziert. Die von Philipp Erbentraut geleitete Studie (Projektbeschreibung) fragt in ideengeschichtlich vergleichender Perspektive nach der Wahrnehmung politischer Parteien in der britischen und deutschen Staatstheorie 1789–1914. Im Rahmen der Stelle besteht die Möglichkeit zur Promotion. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31.12.2016. Die Vorstellungsgespräche sollen am 17./18.01.2017 in Frankfurt am Main stattfinden. Weitere Informationen gibt es hier.

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Privatheit als kollektive Herausforderung. Tagungsbericht „Privatheit und Demokratie“ (Frankfurt)

Hat Privatheit nur einen individuellen oder auch einen gesellschaftlichen Wert? In Zeiten geheimdienstlicher Massenüberwachung, wie sie nicht zuletzt die Snowden-Enthüllungen zu Tage gebracht haben, verdienen klassische liberale Abwehrrechte besondere Aufmerksamkeit. Unterbelichtet bleiben dabei politische Dimensionen des Privaten.

Diese Diagnose nahm die interdisziplinäre Forschungsgruppe „Strukturwandel des Privaten“ zum Anlass, ihre zweite Jahrestagung dem Bedingungsverhältnis von „Privatheit und Demokratie“ zu widmen. Denn, so betonte Sandra Seubert in ihrem Eröffnungsvortrag, letztlich überwiege noch immer ein Verständnis von Privatheit, das die Schutzansprüche von Individuen isoliert von ihren sozialen Bezügen betrachte, ohne die wechselseitige Ermöglichung hinreichend in den Blick zu nehmen. Privatheit aber habe nicht nur eine restriktive Bedeutung in dem Sinne, dass sie einen „Ausstieg aus dem kommunikativen Handeln“ (Habermas) gewährt. Sie habe auch eine ermöglichende Bedeutung, da durch sie Kommunikationsräume geschaffen werden können, in denen sich Individuen mit besonderen anderen austauschen – institutionell und medial vermittelte Kontexte, auf deren Integrität soziale Beziehungen angewiesen sind. (mehr …)

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