CfP: Workshop „Life After Death: Feminist and Queer Perspectives on the Global Now” (28.-29. Mai 2026, Wien)

An der Universität Wien findet am 28. und 29. Mai 2026 ein Workshop zum Thema „Life After Death: Feminist and Queer Perspectives on the Global Now” statt. Die Absicht des Workshops ist es, feministische, queere, anti-rassistische, dekoloniale und ökologische Forschungsperspektiven auf aktuelle Krisenerscheinungen sowie auf „possibilities of renewal“ miteinander ins Gespräch bringen.

Neben dem öffentlichen Keynote-Vortrag von Eva von Redecker zu „‘Rage against the dying of the light.’ Fossil fascism and foreclosed futurity” umfasst der Workshop die folgenden 5 Panels zu „Schlüsselthemen unserer globalen Gegenwart“:

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Fanon Schwerpunkt: Zur Aktualität Fanons in Zeiten faschistischer Konjunkturen

 Mit Fanon wird in diesem Jahr einer der bekanntesten und schillerndsten anti-kolonialen Revolutionäre und Theoretiker 100 Jahre alt. Obwohl der Psychiater, der 1956 von seinem Posten als Chefarzt der Klinik Blida-Joinville zurücktrat, um sich der algerischen Befreiungsbewegung gegen die Kolonialmacht Frankreich anzuschließen, aufgrund einer Leukämie-Erkrankung nur 36 Jahre alt wurde, hinterlässt er ein beachtliches Werk: drei Monographien, einen Band mit Texten und Briefen zur Afrikanischen Revolution sowie mehrere Theaterstücke und psychologische Betrachtungen.  

Fanons Arbeiten, die sich nur schwer in ein „Früh“- und „Spätwerk“ unterteilen lassen, obwohl sie doch für unterschiedliche Phasen, politische Prozesse und damit auch theoretische Prämissen in Fanons Leben stehen, sind vor allem durch seinen radikal-universalistischen Anspruch, seinen Anti-Kolonialismus, seine affirmativ-kritischen Revisionen des Marxismus, den phänomenologischen Ansatz und eine stete Auseinandersetzung mit den psychologischen Dimensionen kolonialer Ausbeutung, Unterdrückung und Herrschaft charakterisiert.  

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CfP: Walter Benjamin in Times of Crisis (New Benjamin Studies #3)

Für die dritte Ausgabe der New Benjamin Studies unter dem Titel „Walter Benjamin in Times of Crisis“ werden Beiträge gesucht, die sich mit Walter Benjamins Denkfiguren im Licht globaler Entwicklungen und Missstände auseinandersetzen. In seinem gesamten Werk widmet er sich Themen, die sich um zentrale Spannungsfelder unserer politischen und sozialen Wirklichkeit gruppieren: Fortschritt und Verfall, Gerechtigkeit und Gewalt, Krise und Katastrophe, Revolution und messianische Erwartung. Diese Auseinandersetzungen erfolgen vor dem Hintergrund eines historischen Moments, der von politischen Umbrüchen, ökonomischer Instabilität, Faschismus und Krieg geprägt war – einer Konstellation, die auf frappierende Weise den Dialektiken unserer Zeit ähnelt. Besonders erwünscht sind Einreichungen aus interdisziplinären Perspektiven sowie aus nicht-westlichen intellektuellen und kulturellen Kontexten.

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Internationales Symposium: „Fanon heute– Kämpfe der Gegenwart und theoretische Perspektiven“

Zum diesjährigen 100. Geburtstag von Frantz Fanon wird vom 22. bis 23. Juli 2025 in Berlin ein Internationales Symposium zu seinem Denken stattfinden, organisiert von Robin Celikates (FU Berlin), Vanessa E. Thompson (Queen’s University Kingston) und Raul Zelik (Tageszeitung nd), mit dem Titel „Fanon Today. Contemporary Struggles and Theoretical Perspectives“. Es gilt dabei die Aktualität von Fanon zu beleuchten und seine Relevanz, auch für die Arbeit der Politischen Theorie, einzufangen. Thematisch wird es u.a. Beiträge zu Fragen des Post/De/Neo/Anti-Kolonialismus, Marxismus, Gewalt, Migration und (Anti-)Faschismus geben.

Die Veranstaltung findet auf englisch statt und wird ins Deutsche gedolmetscht. Weitere Informationen sind hier und hier zu finden.

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Buchvorstellung und Podiumsdiskussion: „Spätfaschismus“ von Alberto Toscano (Berlin, 27.06., 20 Uhr)

Am Freitag, dem 27.06.2025, findet ab 20 Uhr eine Buchvorstellung mit Podiumsdiskussion zur deutschen Übersetzung von Alberto Toscanos Buch „Spätfaschismus“ (Unrast, 2025) statt. Aus diesem Anlass diskutieren Alberto Toscano, Quinn Slobodian, Lama el Khatib und Bafta Sarb gegenwärtig zu beobachtende Faschismus-Tendenzen, mit einem besonderen Blick auf die Situation in Deutschland. Moderiert wird die Veranstaltung von Henrike Kohpeiß und Jonathan Rößler. Die Veranstaltung findet an der Berliner Volksbühne auf Deutsch und Englisch statt. Weitere Informationen finden sich hier.

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CfP: Gibt es eine Philosophie des Rechtsextremismus? (Online-Workshop)

Ausgerichtet vom Institut für Philosophie der TU Darmstadt findet am 28. und 29. November 2024 ein Online-Workshop zur Frage „Gibt es eine Philosophie des Rechtsextremismus?“ statt. Ausdrücklich sind kritische und empirisch informierte konzeptionelle und geistesgeschichtliche Beiträge erwünscht. Die Abstracts für die Beiträge können bis zum 18. September 2024 an Kai Denker (kai.denker(at)tu-darmstadt.de) mittels einer Einreichungsvorlage gerichtet werden. Über die Annahme der Beiträge wird am 06. Oktober 2024 entschieden. Näheres zum Workshop und zur Einreichung der Abstracts ist hier zu finden.

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Vortrag von Wendy Brown in Frankfurt

Am 26.06.2017 hält Wendy Brown, Professorin an der University of California, Berkeley, einen öffentlichen Vortrag im Rahmen des Frankfurter Exzellenzclusters “Die Herausbildung normativer Ordnungen” zum sicherlich spannenden Thema “Festivals of Fascist Freedom. Theorizing Repressive De-Sublimation Today“. Der Vortrag findet im Raum HZ3 im Hörsaalzentrum am Campus Westend statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Alle weiteren Infos findet ihr auf der Website oder direkt auf dem Flyer.

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Populismustagung an der HU Berlin

Das DFG-Projekt „Faschismus und Populismus“ der HU Berlin in Zusammenarbeit mit der Universität Bologna veranstaltet am 8. und 9. Juli eine Tagung zu „Facetten des Populismus“. Eine theoretische Konturierung des Phänomens, Studien zu historischen Manifestationen und das Verhältnis zwischen Populismus und Faschismus stehen auf der Agenda. Vortragen werden unter anderem Herfried Münkler und Frank Decker – Konzept und Programm sind hier nachzulesen.

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