CfP: „Future(s) of critique“ (Special Issue Behemoth)

Die Zeitschrift Behemoth plant ein Sonderheft zum Thema „Future(s) of critique. Theorising governmentality and power in the digital age“. Das Heft interveniert in Debatten über das vermeintliche Ende von Theorie in Zeiten von Big Data und sucht nach neuen Möglichkeiten der Kritik vor dem Hintergrund einer verstärkt digitalisierten Gegenwart. Beiträge sind eingeladen, etwa die Anwendbarkeit von Kritiktraditionen auf die Selbstbezüglichkeit „objektiver“ Daten zu diskutieren oder zu reflektieren, welche neuen politischen Macht- und Regierungsverhältnisse eine Kritik der digitalen Gegenwart adressieren sollte. Die Herausgeber*innen Janosik Herder (Osnabrück), Felix Maschewski (Berlin) und Anna-Verena Nosthoff (Freiburg/Wien) freuen sich über Beitragsvorschläge in Form von Abstracts (ca. 20.000-25.000 Zeichen) bis zum 15. Juli. Einreichungen sind sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch möglich. Den vollständigen Call mit weiteren Infos gibt es hier.

Weiterlesen

CfA: Promotionsstipendien (Oldenburg)

Das interdisziplinär ausgerichtete und in Oldenburg ansässige Promotionsprogramm „Gestalten der Zukunft“ schreibt zum 01. Oktober 2020 bis zu 10 Promotionsstipendien aus. Mindestens eine davon – in der Philosophie mit dem Schwerpunkt politische Ökonomie der Digitalisierung – ist auch für Politische Theoretiker*innen interessant. Alle weitere Infos könnt ihr dem PDF entnehmen. Deadline ist der 22.06.2020.

Weiterlesen

Forum e-Semester (2): Das Digitale Semester als Herausforderung, Chance, Risiko – aber für wen?

Optimistische wie pessimistische Szenarien zu den aktuellen Herausforderungen und langfristigen Folgen des „Digitalen Semesters“ haben eine zentrale Gemeinsamkeit: Sie verweisen auf die klassische Vorlesung bzw. das klassische Seminar als Kontrastfolie. Aus hochschuldidaktischer Perspektive besteht hier Differenzierungsbedarf. Obgleich Konsens darüber bestehen dürfte, dass ‚das klassische Seminar‘ bzw. ‚die klassische Vorlesung‘ rhetorische Verkürzungen sind, lohnt sich die Frage: Was zeichnet die herkömmlichen Lehr-Lern-Formate der Theorielehre aus didaktischer Perspektive aus – über den bloßen Umstand hinaus, dass sie gewöhnlich im ‚analogen Raum‘ stattfinden?

Konkret stellen sich folgende Fragen: Welche Lehr-Lern-Formen werden in unterschiedlichen Lehrveranstaltungstypen im Fachbereich Politische Theorie angewendet? Welche didaktischen Mittel sind für die Vermittlung konkreter Inhalte und Kompetenzen, die Theorielehrende vermitteln möchten, geeignet? Deren Reflexion ist erforderlich, da eine Debatte über die ad hoc-Verlagerung von Lehrveranstaltungen in ‚den‘ ‚digitalen Raum‘ nicht alleine die Bandbreite zur Verfügung stehender online tools thematisieren muss. Debatten über die aktuellen Herausforderungen und die langfristigen Konsequenzen des Digitalen Semesters müssen vor allem die heterogenen Anforderungen und Herausforderungen für die Lehr-Lern-Formate unterschiedlicher Fächer bzw. Teildisziplinen reflektieren. (mehr …)

Weiterlesen

CfA: wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (65%) in Trier

An der Universität Trier ist zum 1. März 2020 eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (65%, E13 TV-L) im Bereich Demokratiebildung/Politikdidaktik ausgeschrieben. Die Stelle ist bis zum 31.12.2023 befristet. Zu den Aufgaben der/des zukünftigen Stelleninhaber/in gehören wissenschaftliche Dienstleistungen und die Konzeption eines digitalen Lernangebots im Projekt „Demokratiebildung und Digitalisierung“ sowie die weitere wissenschaftliche Qualifizierung (Promotion) in der politischen Bildung. Das Projekt ist Teil eines größeren Projektes „TRIGITALpro“, das die Entwicklung digitalisierungsbezogener Module und eine digitalgestützte Weiterentwicklung von Informations- und Beratungsstrukturen in den Lehramtsstudiengängen der Universität Trier verfolgt. Thematischer Fokus des Teilprojektes sind die epistemischen, demokratietheoretischen, politischen und ethischen Implikationen der Digitalisierung mit ihren Auswirkungen auf demokratische Gesellschaften und politische Partizipation. Einstellungsvoraussetzung ist ein gut abgeschlossenes gesellschaftswissenschaftliches Masterstudium. Weitere Informationen zu der Stelle und den Bewerbungsmodalitäten finden sich hier. Bewerbungsfrist ist der 15. Januar.

Weiterlesen

CfP: Democracy in Flux (Juni, Berlin)

Am 4. und 5. Juni 2020 steht die dritte internationale und interdisziplinäre Weizenbaum-Conference in Berlin auf dem Programm. In diesem Jahre widmet sich die Konferenz dem Thema „Democracy in Flux – Order, Dynamics and Voices in Digital Public Spheres“. Der Call for Paper ist derzeit und noch bis zum 31. Januar geöffnet; erbeten werden Beiträge in drei verschiedenen Tracks: Creating and Opposing Orders / Dynamics and Processes / Voices and Agency. Politikwissenschaftliche und politiktheoretische Beiträge sind sehr willkommen, alle Infos zur Konferenz findet ihr hier auf der Konferenzwebseite oder hier im Call als PDF.

Weiterlesen

CfP: Normentheorie im digitalen Zeitalter

Am 23. und 24. Oktober 2020 findet in Köln ein von Frauke Rostalski und Milan Kuhli organisierter interdisziplinärer Workshop zum Thema „Normentheorie im digitalen Zeitalter“ statt. An den zwei Tagen soll es unter anderem darum gehen, welche Konsequenzen die digital Transformation für rechtliche und politische Konstrukte wie Verantwortung, Schuld, Haftung und Eigentum hat. Auch wird schon im Call thematisiert, wie Normtheorie und Grundrechtsdebatten zur digitalen Konstellation passen.  Wer sich für diese Fragen interessiert und teilnehmen möchte, kann bis zum 28. Februar einnen Abstract einreichen, alle Infos findet ihr hier im Call als PDF.

Weiterlesen

CfA: Promotionsprogramm „Gestalten der Zukunft: Transformation der Gegenwart durch Szenarien der Digitalisierung“ (Oldenburg)

In dem Promotionsprogramm zur Transformation der Gegenwart durch Szenarien der Digitalisierung sind 8 Lichtenberg-Stipendien zum 01.05.2020 ausgeschrieben. Sie laufen jeweils drei Jahre. Das Promotionsprogramm ist stark interdisziplinär angelegt, wobei die Philosophie einen Schwerpunkt auf die Themen Dateneigentum und Datenökonomie setzt. Das Programm wird von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit der Jade Hochschule Wilhelmshaven-Oldenburg-Elsfleth und dem Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst durchgeführt. Ausführliche Informationen zu den Fragestellungen, beteiligten Personen und Bewerbungsmodalitäten finden sich hier. Bewerbungen sind bis zum 20.01.2020 möglich

Weiterlesen

Tagung „Hashtags – Tweets – Protest. Social Movements in the Digital Age“ (Berlin)

Am 15./16. November findet am Weizenberg Institut in Berlin die Jahrestagung des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung zu dem Thema „Hashtags – Tweets – Protest. Social Movements in the Digital Age“ statt. Organisiert wird die Tagung in Kooperation mit dem Weizenbaum Institut für die vernetzte Gesellschaft, dem Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin und dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena. Das Organisationsteam bestehend aus Maik Fielitz, Leslie Gauditz, Daniel Staemmler, Verena Stern, Matthias Quent und Sebastian Berg lädt alle Interessierten herzlich ein. Das Programm und alle ausführlichen Informationen finden sich hier.

Weiterlesen

Reminder: Das Programm der Herbst-Sektionstagung in Hamburg – Zügige Buchung empfohlen!

„Politische Theorie und Politische Philosophie in Wissenschaft und Öffentlichkeit“ – lauten Titel und Thema der von Peter Niesen, Svenja Ahlhaus, Matthew Braham und Stefan Gosepath organisierten DVPW-Sektionstagung, die vom 17. bis zum 19.09.2019 an der Universität Hamburg stattfindet. Am Dienstag geht es um die Stellung der Politischen Theorie und Politischen Philosophie im Wissenschaftssystem, Außenperspektiven auf die politische Theorie und Philosophie in Deutschland sowie das Verhältnis zwischen Theorie und Philosophie ganz grundsätzlich. An Tag 2 liegt der Fokus auf aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen: auf Fragen nach dem Verhältnis von Wirtschaft und Gerechtigkeit bzw. Demokratie sowie auf Herausforderungen der Digitalisierung. Und schließlich geht es am Donnerstagvormittag um politische Theorie und Philosophie in der Praxis/Öffentlichkeit. Das vollständige Programm findet sich hier online. (Hinweis: Das Programm wurde aktualisiert. Die hinterlegte Datei haben wir entsprechend am 11. Juli ausgetauscht.)

Wichtig: Da in Hamburg zur Zeit der Konferenz zugleich Festival-Zeit ist, sind Schlafmöglichkeiten ein knappes Gut. Alle Interessierten sollten sich deshalb möglichst umgehend um ihre Unterbringung kümmern.
Die Veranstalter*innen bitten ihrerseits um Anmeldung bei kim.kristin.henningsen@uni-hamburg.de bis zum 3. September.

Weiterlesen

CfP „Digitale Dystopien“ (Berliner Debatte Initial)

Für einen Themenschwerpunkt „Digitale Dystopien“ im Frühjahr 2020 bittet die Redaktion der Berliner Debatte Initial um Einreichungen. Gesucht werden einerseits literatur‐ und kulturwissenschaftliche Analysen und Vergleiche dystopischer Romane, Filme und Games, andererseits aber auch sozial- und politikwissenschaftliche, philosophische und rechtliche Betrachtungen zur Technikentwicklung und ihren Auswirkungen für den Einzelnen und die Gesellschaft sowie zu deren politischer Diskussion. Einen ausführlichen CfP findet ihr hier. Einreichungen mit Arbeitstitel und Abstract (auf Deutsch, max. 3.000 Zeichen) sind bis zum 15.07.2019 möglich; nach der Auswahl werden die fertigen Beiträge zum 30.11.2019 fällig.

Weiterlesen